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Thema: Hügel anlegen - aber wie?

Diskutiere im Schildkrötenforum - Das große Schildkröten Forum über Hügel anlegen - aber wie? im Bereich "Technik". Hallo zusammen, ich baue gerade "in Gedanken" mein Außengehege um (in real geht nicht, da eingeschneit, aber ich bilde mir ...
  1. #1

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    Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo zusammen,

    ich baue gerade "in Gedanken" mein Außengehege um (in real geht nicht, da eingeschneit, aber ich bilde mir ein, wenn ich die durchzuführenden Arbeiten "visualisiere", wie man heutigentags so schön sagt, dann geht es später schneller). Jedenfalls: ich möchte meinen Kraxlerinnen einen etwas höheren Sonnen- und Eiablagehügel als bisher "spendieren". Meine Überlegung: einfach nur Erde aufschütten reicht ja wohl nicht, das
    rutscht mir ja wieder weg. Also müsste ich es wohl verdichten. Würde heißen, Schicht um Schicht aufschütten und dazwischen jeweils ... festklopfen - oder wie? Festtrampeln? Beim alten Hügel hatte ich damals Erde aus dem Garten genommen (seeehr lehmhaltig), mit Wasser eine Matschepampe gemacht und dann den Hügel geformt bzw. auf der einen Seite sogar nur einen Rand daraus, den ich dann mit einem lockereren Erde-Sand-Gemisch aufgefüllt habe, das sollte die "Eier-Seite" sein, für den Fall des Falles. Aber diesmal muss ich mit angelieferter, sehr viel feinerer Erde arbeiten, sonst hätte ich ein Riesenloch im Garten. Kann mir noch gar nicht recht vorstellen, wie ich am besten vorgehen soll. (In den Hügel hinein möchte ich noch zwei große, auf der Seite liegende Tonblumentöpfe einarbeiten, als Höhlen).
    Habt Ihr "alten Hasen" einen Tipp für mich technisch unbegabtes Wesen, wie ich am besten vorgehe???
    (Ach so, ja, Hügel soll so etwa 50 - 60 cm hoch werden, vlt. auch noch etwas mehr)

    Schönen Dank im Voraus! (Und Helau, Alaaf, Narri-Narro an alle FaschingFasnetKarnevalsbegeisterten unter Euch ; des Weiteren ein "Gutes Neues Jahr" im Zeichen der Schlange)
    Babette

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  3. #2

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo ,

    ich habe etwa halbkreisförmig dunkle Steine ( Basalt ) aufgeschichtet . Die Lücken dazwischen sind mit kleinen Steinen desselben Materials und geeigneten Pflanzen gefüllt . Der Hügel ist Richtung Süden geneigt . Die Steinmauer ist also in Nordrichtung gesehen und geht von dort im Halbkreis in beide Richtungen . Dort ist er bei mir ca 50-60 cm hoch und richtig steil , fällt Richtung Süden schräg ab . Durchmesser außen ist bei ca 1,2 m - 1,5 m.

    Möglichst große dunkle Steine beim Bau verwenden . Die wärmen sich auf und heizen auch die Erde dort mit auf , speichern auch die Wärme eine Weile .Auf dem Hügel ist normale Gartenerde , aber vorher habe ich die die meisten Steine mit dem Durchwurfsieb entfernt .

    Ist die Erde bei Dir zu klebrig und dadurch kalt , kann man auch Sand druntermischen . Locker ist die Erde auf meinen Legehügeln nicht .Im Frühjahr locker ich bloß die oberer Deckschicht ( ca 15 cm tief ) mit einer Unkrautralle auf und trete sie hinterher wieder etwas fest . Dafür ist er aber teilweise mit niedrigeren Pflanzen bepflanzt , auf einem steht sogar ein kleiner Baum .

    Die Höhlen würde ich dort lieber weglassen . Wenn doch , dann den Eingang Richtung Ost ausrichten .

    Grüße Frank

  4. #3

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo Frank,
    danke für Deine schnelle Antwort.
    Versteh ich das richtig, Du hast also den Hügel praktisch mit Basaltsteinen "eingefasst"? Hast Du die Dinger "nur so" aufeinandergestellt oder sind die fest verbunden (z.B. Beton)? Ich hatte mir auch überlegt, so größere flache Steine zu nehmen und etwas versetzt übereinander zu stapeln, so dass so eine Art Treppe entsteht (hab ich z.Zt. auch noch an dem bisherigen kleineren Hügel), aber da meine eine Irre immer vom Hügel runter "Schlitten fährt", wenn sie es eilig hat, weiß ich nicht so recht, das tut dem Panzer dann doch nicht sooo gut.
    Zitat Zitat von Knarf
    Die Höhlen würde ich dort lieber weglassen .
    Why?

    Bislang hatte ich hochkant gestellte Betonpflanzringe eingearbeitet, und die waren DER Renner. Sowohl der mit Ost-Ausrichtung, als auch der nach Westen. Nur haben sich die Schröten da den Panzer ein bisschen aufgeschrammt, deshalb will ich die Teile nicht mehr verwenden.
    (Diese Höhlen sind NICHT als Übernachtungsquartiere gedacht, sondern als Versteckplätzchen für den Tag)

    LG
    Babette

  5. #4

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo Babette ,

    Versteh ich das richtig, Du hast also den Hügel praktisch mit Basaltsteinen "eingefasst"? Hast Du die Dinger "nur so" aufeinandergestellt oder sind die fest verbunden (z.B. Beton)?
    ja , die Steine bilden eine Art Ringwall , eben bloß Richtung Süden offen und dort abfallend . Hinten ( Norden ) ist das eine richtige kleine Trockenmauer . Trockenmauer bedeutet auch , ohne Beton aufgesetzt . Die kleinen Steine ( Zwicker ) sind unter die großen Steine gebaut ,daß sie nicht kippeln . Dann noch ein paar Pflanzen dazwischen - so wird keine Erde ausgespült und trotzdem säuft der Legehügel auch bei Starkregen nicht gleich ab .

    Mit kleinen Terrassen kann man auch arbeiten , da wird der Hügel aber noch größer .
    Meine Tiere legen sehr gern in unmittelbarer Nähe der Steinmauer . Oft auf der Westseite , da wärmt abends die Sonne noch die Steine weiter auf.

    Wegen den Tageshöhlen - es könnte da evtl. zur Revierbildung kommen - die Legehügel sollten aber besser neutrales Gebiet sein .

    Grüße Frank

  6. #5

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hi, Frank,

    wie groß (so ungefähr) sind denn Deine Basaltklötze - und woher hast Du die? (Fürchte, in unserer Gegend gibts sowas gar nicht, die Steinbrüche in unserer "Ecke" sind alles Kalkstein, soweit ich weiß, werd aber nochmal nachgoogeln).

    Zitat Zitat von Knarf
    Wegen den Tageshöhlen - es könnte da evtl. zur Revierbildung kommen - die Legehügel sollten aber besser neutrales Gebiet sein .
    Verstehe. Ich muss die ganze Chose aber eh wieder "doppeln" und so gestalten, dass ich das Gehege einfach in zwei Teile teilen kann, denn ich nenne zwei streitsüchtige Zimtzicken mein Eigen Grumpf.

    LG
    Babette

  7. #6

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo Babette ,

    meine Steine sind von ca 20 - ca 70 cm groß ( einzelne noch größer ) und überwiegend abgerundet . Ich sammel die hier an den Feldrändern auf Steinhalden ein . Hier war in Vorzeiten ein aktiver Vulkan , der die wohl in die Gegend verstreut hat .
    Es war ein ganz schöner Schund , diese Massen an Steinen für meine Anlagen mit dem PKW hänger anzukarren . Ich schätze , daß es sicher 8 Hänger voll für 3 Legehügel waren . Der für die Breitränder ist aber auch eher eine kleines Legegebirge - dort ist eine ca 3m lange und teilweise fast 1m hohe Steinterrasse damit gebaut worden .

    Die Steinart ist aber eher nicht ganz so wichtig , auch helle Steine wärmen sich auf und speichern ebenfalls Wärme .
    Kalkstein gibt es hier leider nicht . Hätte davon auch gern welche im Gehege verbaut . Für kalkliebende Futterpflanzen wäre das ideal .

    denn ich nenne zwei streitsüchtige Zimtzicken mein Eigen Grumpf.
    Da habe ich wohl Glück gehabt - meine beiden Griechenunterarten und auch die Breitränder vertragen sich bestens untereinander , die Weibchen legen auch manchmal zu zweit oder dritt nebeneinander . Ich halte aber größere Gruppen der jeweiligen Unterarten zusammen , evt. verteilt sich da die Animostät einzelner Tiere besser .
    [attachment=1:2h7j3vzv]Forum-1.-Gelege-T,m.-2011-1.gif[/attachment:2h7j3vzv]
    [attachment=0:2h7j3vzv]Forum-Testudo-hermanni-hermanni-Gruppeneiablage.gif[/attachment:2h7j3vzv]
    links die erwähnten dunklen grauen Steine - an dieser Stelle legen die Tiere bevorzugt ab . Das ist die Südwestseite des Legehügels . Bei Eiablagen schauen auch andere Weibchen oft interessiert zu - sieht manchmal wie Weiberschnack aus . Die Männchen habe ich dabei nie in der Nähe der Weibchen beobachtet .

    Grüße Frank
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  8. #7

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Lieber Frank,
    da hätte ich eine geniale Idee: Du schickst mir durchs Internet ein paar Basaltsteine, und auf dem Rückweg kriegst Du von mir Kalksteine - das wärs doch, ne Wir müssen nur ordentlich quetschen, damit die Brocken durch die Leitung passen.
    LG
    Babette

  9. #8

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo Frank,
    irgendwie seh ich leider immer noch nicht so ganz klar, wie ich am besten vorgehen sollte. (War leider grippebedingt eine Weile "außer Betrieb", deshalb melde ich mich erst jetzt wieder.)
    Ich glaub, ich hab einen grundlegenden Unterschied festgestellt, was unsere Hügel angeht: Deiner hat eine Rampe zum Hoch- und Runtertappen und die Trockenmauer als Einfassung ringsrum (bitte korrigier mich, wenn ich es falsch verstanden hab). Ich möchte aber einen Hügel, der zwar auch über eine "Rampe" erreicht werden kann, aber eben auch über Stein"treppen" erklettert, und deshalb müsste ich die Steine ja versetzt aufschichten. Was aber wohl bedeutet, dass ich eine "ordentliche" Unterlage für die oberen Schichten brauche.
    Wenn ich Deine bisherigen Beiträge richtig interpretiere, bist Du "vom Fach", sprich (Landschafts)Gärtner? Oder "nur" ein sehr vielseitiger und anscheinend begabter Laie? Vielleicht kannst Du mir ja raten, wie ich das am besten anpacke. Sollte ich die gesamte untere "Etage" des (erst nur geplanten) Hügels mit solchen Steinbrocken auslegen (und die Zwischenräume evtl. mit Kies auffüllen), damit die "höheren Regionen" genug Standfestigkeit kriegen?
    ( Sollte vlt. auch noch erwähnen, dass mein Hügel sich in einer Ecke des Geheges befinden soll - dort, wo die bevorzugte "Sonnenbank" meiner Damen ist - so dass nur die Seite zum Gehege hin abgeschrägt sein wird.)

    Thanks für Deine / Eure Geduld mit mir!!!

    LG
    Babette

  10. #9

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo Babette ,

    , Landschaftsgärtner bin ich nicht , habe aber schon ein paar Anlagen für LSK im Auftrag gebaut .

    Warum soll denn der Aufgang als Treppe und nicht als Rampe gestaltet werden ? So brauchst Du doch viel mehr Platz - der Aufgang ( Treppe ) fällt ja durch die Steine als Legebereich weg . Bei mir können sie sowohl auf dem Hügel wie auch auf der Rampe buddeln - manche Tiere scheinen die Schräge sowieso zu bevorzugen . Ist auch nicht so abwegig , weil dieses schräge Stück besser zur Sonne ausgerichtet ist als das gerade Stück obendrauf .

    Wenn Du flache größere Steinplatten als Treppe nutzen willst , sollten sie ca 1/3 bis 2/3 aufeinanderliegen und der Rest nach hinten überstehen .Je mehr nach hinten steht - also je größer der Auftritt ( Tiefe der jeweiligen Stufe ) - desto besser muß hinten untergefüttert werden . Ist natürlich bei nur für die Tiere nutzbaren Treppen nicht so krass zu verstehen , als wenn solche Treppen auch für Menschen nutzbar sein sollen . Dort wird Erde oder Steinbruch untergepackt und während des Baus immer schön festgestampft . Der Frost bewegt so ein Konstrukt sowieso immer ein bißchen , also besser keine sinnlosen "bombenfeste" Fundamente bauen .

    Was unten reinkommt ist eigentlich wurscht bzw. kommt auf den Originalboden an . Bei feuchtem kalten Untergrund ist eine Trennschicht aus Steinen schon nicht verkehrt - so kann keine Feuchte durch Kapillarwirkung hochsteigen .Ich habe sogar einen einen LH mit Dachpappe und Folie nach unten isolieren müssen , weil der Standort dieser Anlage nichts anderes zuließ .

    Zur temp.erhöhung des Bodens auf dem LH sollten die Steine an der sonnenexponierten Seite auch etwas unter das Erdreich reichen , Sie heizen sich auf und geben auch etwas Wärme unterirdisch ans Erdreich ab . Bei mir ist das die Südwestseite - ich habe abends Sonne bis zum Untergang . Die Ostseite wird durch das davorstehende Haus etwas abgeschattet . Macht aber nicht so viel aus , weil die Morgensonne sowieso nicht so sehr wärmt .

    Kannst Du nicht eine Skizze des Geländes mit Schattenwurf durch Hindernisse und auch der Himmelsrichtung anfertigen ? Fotos wären auch nicht schlecht .

    Grüße Frank

  11. #10

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    AW: Hügel anlegen - aber wie?

    Hallo,
    nach langem, zähem Ringen hab ich endlich das Kabel meiner Kamera wiedergefunden...
    Hier die Bilder vom erweiterten Gehege. Eines zeigt Sonne/Schatten gegen halb zehn Uhr morgens (erste Märzhälfte), das andere ist so gegen 13/14 Uhr gemacht. Auf dem ersten hab ich den Bereich schraffiert, den ich "behügeln" möchte. (Bitte das Chaos im und ums Gehege großzügig zu übersehen ).
    Knarf, Du hast gefragt, warum ich Treppen und nicht Rampen möchte. Stimmt so nicht ganz. Ich brauche / möchte beides. Treppen, weil ich den Eindruck habe, dass meine Mädels richtig Spaß am Kraxeln und Turnen haben. Und eine Rampe, weil sie sich sonst nicht wieder runtertrauen würden. (Ständig die Bergwacht zur Schildkrötenrettung rufen kommt nicht so gut )
    Übrigens ist auf den Bildern oben Westen.[attachment=1:3fpeieg9]_1363694778_BILD0170a.jpg[/attachment:3fpeieg9]
    [attachment=0:3fpeieg9]_1363694928_BILD0171.jpg[/attachment:3fpeieg9]

    LG
    Babette
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