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Thema: Amphibienpopulation - Rückgang

Diskutiere im Schildkrötenforum - Das große Schildkröten Forum über Amphibienpopulation - Rückgang im Bereich "Small Talk". Ja, wenn man überlegt, wieviel die Becher "to go" an Müll mit sich bringen. Dann auch noch die Unsitte Obst, ...
  1. #21
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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Ja, wenn man überlegt, wieviel die Becher "to go" an Müll mit sich bringen. Dann auch noch die
    Unsitte Obst, Gemüse und auch andere Lebensmittel in unsinnigen eingeschweißten Verpackungen in Discounter an zu bieten. Da muß wirklich ein Umdenken entstehen und Mehrfachverpackungen benutzt werden. Die dürfen natürlich auch nicht ohne Weiteres nach einmaligen Verbrauch weggeworfen werden. J e d e r ist sicherlich da aufgefordert, mit zu denken und mit zu machen.

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  3. #22
    Avatar von freude2016
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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    ...habt ihr denn keine Gemüsenetzchen ? Ich schon.

  4. #23
    Moderator Avatar von stock
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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Ja schon, in manchen Läden sind sie aber verboten. Und trotz Hinweis das man Leinenbeutel dabei hat, wird Gemüse immer wieder einem in diesen unsinnigen bunten Plastikbeutel gesteckt. Na gut ich benutze sie dann als Kotbeutel bei den Hunden. Aber solche Einschränkungen mitunter mit dem Hinweis auf das Lebensmittelgesetz muß auch nicht sein.

  5. #24
    Moderator Avatar von Lerad
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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Lebensmittel sind ja in erster Linie, oder zumindest extrem häufig, in Zellophan eingepackt (wegen Lebensmittelechtheit und Semipermeabilität). Also aus nachwachsenden Rohstoffen und voll kompostierbarem Material.
    Die Unsitte dabei ist dass das Cellulosehydrat mit nicht recycle baren Kunststoffen beschichtet wird.

    Hier einfach damit leben das die Verpackung nun mal auch "schlecht" werden kann, die Beschichtung weg lassen und schon wäre da ein riesen Problem weniger ohne dabei in Konflikt mit geltenden Hygienestandards (die ja leider nicht selten Ursprung von diversem Verpackungswahnsinn sind) zu geraten.

    *Achtung Ironie* Aber dann könnte man seine "frischen" Kekse ja nicht mehr 6-8 Monate lagern, weil die Verpackung an Qualität verliert.

  6. #25
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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Genau dies wollte ich auch damit sagen. Es gibt Regeln und Gesetze, die wirklich überdacht und nötigerweise geändert werden müssen. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo man mit Milchkanne und Körben eingekaufte. Fisch und Fleisch wurde in festem Papier eingeschlagen. Brot, Brötchen und Kuchen wurde auf Wunsch in mitgebrachten Gerätschaften verpackt. Sicher ist es in einigen Läden auch heute wieder möglich, Tupperdosen und ähnliche Behältnisse (auch wieder kunststoff) mit den Lebensmittel füllen zu lassen .Sie dürfen aus Hygienegründen auf die Theke gestellt werden, aber nicht dahinter gelangen.(Als würde Bakterien an der Theke halt machen)

  7. #26

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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    ich sehe leider auch schwarz. wenn aber ab sofort ein radikaler wandel statt fände, sähe ich noch hoffnung. aber nur wegen der europawahl - die grünen sind me genauso eine systempartei, die das derzeitige kapitalistische konsumsystem trägt. der klimawandel ist nur eines der probleme - den hats ja auch schon immer gegeben. vor 8000 jahren konnte man noch zu fuss nach grossbritannien. im mittelalter hingegend sind die grönländischen wikinger ausgestorben weil das packeis kam und sie aber ihren europäsischen lebensstil beibehalten wollen. dazu übigens empfehlenswert jared diamand "kollaps" warum gesellschaften untergehen oder überleben. er machte dafür 7 faktoren aus - wobei das klima "nur" eines von 7 ist.

    warum werden milliarden an entwicklungshilfe an despotische systeme geschoben wo das geld dann auf regierungsebene (und bei "freunden" versumpft)? - warum finanziert man damit nicht müllverbrennungsanlagen und kanalisationen mit kläranlagen?
    warum wird sogar in industrieländern (z. usa) über 70 % der abfälle auf deponien "entsorgt" und nicht verbrannt?
    warum wird die co2 bilanz geschönt --> export von alten dieselautos --> export der industrieen?
    warum muss man für badeurlaub irgendwohin fliegen und fährt nicht mit dem zug ans mittelmeer oder die atlantikküste? warum muss man immer das neueste elektronische gadgets haben?
    warum werden dinge weggeworfen statt repariert?
    man weiss das glyphosat und monsato schreckliches anrichten -warum wird es nicht verboten?
    warum werden regenwälder abgeholzt - obwohl das benötigte holz mit aufforstunswirtschaft generiert können würde?
    warum fahren kreuzfahrtschiffe und containerschiffe mit schweröl?
    warum lernt man nicht aus dem wissen, dass es kein ewiges wachstum geben kann?
    uswuswusw

    es krankt am system - wir müssen dringendst weg kommen vom unendlichen konsum und wachstum. klar jeder einzelne kann etwas tun mit konsumreduktion oder gar verzicht - aber wenn das nur 10 prozent der bevölkerung tun, dann nutzt das leider so gut wie nichts. solange im system die wirtschaft über der umwelt/ökologie und der gesundheit steht, wird sich überhaupt nichts ändern. und der etablierten politik, als lakaien der wirtschaft, traue ich sowieso überhaupt nichts (mehr) zu - es braucht eine ökologische revolution. aber die menschen im westen sind träge und bequem geworden und so lange alles noch mehr oder weniger funktioniert, habe ich wenig hoffnung dass sich etwas ändert.

    und es sind ja nicht nur die menschen 70plus. es ist die mittlere und obere mittelschicht (und natürlich die oberschicht) die am meisten schaden anrichtet. gut verdiener, die vier mal im jahr in urlaub fliegen, alle paar jahre ein neues auto kaufen und jeweils das neueste smartphone besitzen.. da hilft ein bischen ökostrom und biofood leider auch nicht viel weiter.

    es braucht ein sofortiges und radikales umdenken der wirtschaft, industrie und politik. da es das aber nicht geben wird braucht es eine ökologische revolution von unten.

    leider lehrt uns die geschichte dass es immer erst nach einem zusammenbruch einen neuanfang geben konnte. es gab nie "geordnete" übergange... der nächste zusammenbruch wird aber wohl leider der letzte sein...

    sorry, sehr pessimistisch, musste ich aber mal loswerden...

  8. #27

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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Nicht zuletzt angeregt durch diesen Thread habe ich am Wochenende nochmal nach den Teichfröschen geschaut und auch einige vorgefunden.
    Der Teich gehört mit zu einem geschützten Landschaftsteil, so daß dort hoffentlich keine allzu wesentlichen Beeinträchtigungen durch uns Menschen zu erwarten sind.

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    Danach (auch wenn das jetzt eigentlich nicht mehr zu dem Thread paßt, aber letztlich ist das ja die Small Talk Ecke ) war ich noch an einer Location von der ich wußte daß es dort Zauneidechsen gibt. Die Eidechsen leiden ja auch mit unter dem Rückgang der Insekten, daher habe ich mich sehr gefreut doch ein paar zu entdecken. Einige der Weibchen stehen offenbar kurz vor der Eiablage.

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    Dieses bedauernswerte Männchen ist allein auf seiner linken Seite von etwa 15 Zecken befallen, überhaupt habe ich kaum ein Tier ohne Zecken gesehen.

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    Noch 2:

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    Das Besondere an dieser Location ist noch daß es dort auch eine kleine Population an Waldeidechsen gibt, solche gemischten Vorkommen sind wohl nicht allzu häufig. Nachdem ich in den letzten beiden Jahren keine einzige Waldeidechse mehr gesehen hatte war ich erfreut diesmal wieder 2 Tiere zu entdecken.





    Erstmals ist es mir auch gelungen je eine Zaun- und Waldeidechse zusammen auf ein Bild zu bekommen - da sieht man auch schön den Unterschied allein schon in der Größe.




    Am Ende ist mir dann auch noch eine Blindschleiche begegnet, so daß es insgesamt ein sehr schöner Reptilien-Tag war !


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    Viele Grüße,
    Jens

  9. #28

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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    wow, coole bilder!
    vielen dank dafür

    der zeckenbefallene tut mir richtig leid

    ps: wir hatten doch mal einen thread "andere Tiere" (oder war das im blauen forum?) - wollen wir den nicht wiederbeleben?
    Geändert von bougaloo (02.06.2019 um 22:52 Uhr)

  10. #29
    Avatar von freude2016
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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Oh mann Jens, die Bilder sind sooo schöööön...ich danke dir von !!


    Das "Brautkleid" der männlichen Zauneidechsen ist immer wieder einfach wunderschön....
    Du machst phantastische Fotos !!

    Ich hatte einmal eine fast 1 m lange Blindschleiche im Garten, die längste, die ich je gesehen habe.



    Und bougaloo: Ich stimme dir 1:1 zu.

  11. #30

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    AW: Amphibienpopulation - Rückgang

    Das freut mich sehr daß euch die Fotos gefallen, vielen Dank !


    Zitat Zitat von bougaloo Beitrag anzeigen

    der zeckenbefallene tut mir richtig leid
    Mir auch !
    Ich hatte sogar kurz überlegt zu versuchen die Echse zu fangen und wenigstens ein paar der Zecken zu entfernen.
    Aber selbst wenn mir der Fang gelungen wäre (wofür ich meine Chancen auf deutlich unter 50% eingeschätzt hatte) weiß ich nicht ob ich ohne Pinzette überhaupt eines von den Biestern abbekommen hätte.
    Daher habe ich es bleiben lassen und hoffe für das Tierchen daß es zumindest einen Teil der Zecken auch so los wird und nicht wieder so viele nachkommen.


    Den Vorschlag für einen Thread "andere Tiere" finde ich gut !



    LG,
    Jens

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