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Thema: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

Diskutiere im Schildkrötenforum - Das große Schildkröten Forum über Neuling und ein paar Einstiegsfragen im Bereich "Landschildkröten". Hallo zusammen (ich denke hier bin ich richtiger als im Vorstellungsfaden) ich bin die Püppii, bin 29 Jahre alt und ...
  1. #1

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    Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Hallo zusammen (ich denke hier bin ich richtiger als im Vorstellungsfaden)

    ich bin die Püppii, bin 29 Jahre alt und komme aus dem Herzen Hessens :)

    ich bin absoluter Schildkröten-Neuling. Sie faszinieren mich aber schon seit Jahren, jedoch kenne ich nur die Freilandhaltung im natürlichen Habitat der dalmatinische Landschildkröte. Entweder komplett frei oder eben in den Steingärten meiner Oma in Dalmatien, aber auch da waren sie "frei" und wir wussten nie- welche Schildkröte jetzt da war- eine die immer kommt oder eine neue :)

    Eigentlich bin ich in der Aquaristik beheimatet- habe zwei Kater, eine süße französische Bulldogge und ein 1.000l Süßwasseraquarium im Wohnzimmer stehen.


    Gerade bin ich dabei ein kleines Haus für mich und meine Tiere zu bauen^^. Dieses wird ein Bungalow mit einem Flachdach, von dem 2,5x11 Meter begrünt werden müssen. Da hatte ich an einen knapp 30m² Kräutergarten gedacht... Und dann kam diese fixe Idee- die mich immer wieder beschleicht nachdem ich aus meinem Urlaub aus Dalmatien zurück komme. Schildkröten im Garten <3

    Jetzt stellt sich mir die Frage, wäre dieses Gehege von ca 27m² überhaupt groß genug für 3-5 dieser Tiere (und zwar auch dann- wenn sie ausgewachsen sind)? Natürlich kann ich es hinten raus auch noch mal auf 2x8,5 ausweiten. Das wäre nicht das Problem.

    Das Dach liegt süd/östlich. "Runterfall" und Ausbruchsicher wird es zu 110% Prozent gebaut. Es werden nur Bio-Kräuter angebaut (für die Kröten und für mich^^), nur Bio-Erde bzw. Substrat verwendet. Einen Erdhügel wird es zur Eiablage geben, Steine, Äste, Sträucher usw. würde ich so naturnah wie möglich gestalten. Sonnen- und Schattenplätze errichten usw.

    Was ist für die "Anfangszeit" zu beachten? Wärmelampen und Heizung für den Außenbereich (im mini Gewächshaus), also direkt auch Stromversorgung auf das Dach legen (der restliche Teil von 6x11 Meter wird sowieso als Terrasse genutzt) Evtl. Wasseranschluss für die Pflanzenbewässerung. Ein kleines, halboffenes Gewächshaus für die "kalten" Tage (März/Oktober)?

    Ganz großen Respekt habe ich vor dem Alter der Tiere... wäre es ratsam evtl. "übriggebliebene" Tiere aufzunehmen? Wo die Tiere die Besitzer überlebt haben, gibt es solche "Stationen"? Meine felligen Tiere sind alle aus dem Tierschutz, gibt es so was auch für Reptilien? Denn die werden ja wirklich sehr alt, vermutlich überleben sie sogar mich wenn ich mir jetzt ganz junge Schildkröten zulegen würde?

    Überwintern würden sie im Keller im Kühlschrank.

    Kann bzw. sollte man so ein Vorhaben in die Tat umsetzten? Würden ihr das machen, oder ist das total abwegig? Habe ich an einen entscheidenden Punkt nicht gedacht?


    Ich stöbere jetzt noch mal ein bisschen hier rum :)

    Lieben Gruß
    Püppii

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  3. #2

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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Kleine Ergänzungen zum Text:

    Mit dem "Mini-Gewächshaus" meine ich diese süßen Frühbeete, hab schon gelesen, dass man die für den Sommer etwas präparieren muss, manche Glasscheiben austauschen durch Gitter.

    Auch die Art ist (für mich) zweitrangig- es sollte eine Art sein, die mit den Gegebenheiten klar kommt (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, - also nichts exotisches). Europäische LS sollen gut zu halten sein, wenn man einige Kriterien beachtet.

    Testudo hermanni boettgeri (soll für unsere Breitengrade besser geeignet sein als hermanni hermanni)
    Testudo hermanni hercegovinensis (wäre mir natürlich am liebsten^^ aber ginge hier die Haltung?)
    Testudo marginata
    Testudo graeca ibera


    Soweit man liest, wären alle Arten für die Freilandhaltung in DE geeignet, wer hat da Erfahrung und kann mir weiter helfen :)

    LG
    Püüppi

  4. #3
    Avatar von Iswinth
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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Ich kann jetzt leider nur kurz und knapp antworten, aber da ich ebenfalls ein begrpntes Dach als Schikdkrötengehe habe und total glücklich damit bin (und die Schildkröten auch!), kann ich dir nur sagen:
    Ja, mach das! Ja, der Platz reicht! Ich komme hier im warmen Unterfranken auch ohne Stromversorgung aus. Das Problem ist meistens eher, die Schildkröten vor Überhitzung zu schützen auf dem Dach, daher habe ich viele Verstecke gebaut.Ich weiss nicht wie warm oder kalt es bei dir sein wird, aber ich kann es nur weiterempfehlen.
    Das Dachgehege ist ein richtig schöner Ort zum Entspannen geworden.

    LG Johanna

  5. #4
    Avatar von freude2016
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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    ... wäre es ratsam evtl. "übriggebliebene" Tiere aufzunehmen? Wo die Tiere die Besitzer überlebt haben, gibt es solche "Stationen"? Meine felligen Tiere sind alle aus dem Tierschutz, gibt es so was auch für Reptilien?

    Hi - also DIESE Idee find ich ganz wunderbar !!!!

    Es gibt so viele arme Kreaturen, die ganz genauso ein schönes Plätzchen zum leben verdient haben (vielleicht sogar noch mehr) ! Eine Oase für verstossene, gequälte, verdammte Schildkrötchen....für die, die keiner will....die bisher nur ein besch...... Leben ertragen mussten.

    Was für ein wahrlich edler Gedanke - und ich finde, eine absolute Lebensaufgabe !! Wenn ich Geld und Platz hätte - DAS WÄRS.......

    Ich bin sicher, dass es auch in deiner Nähe so eine Auffangstation für Reptilien gibt, wie z. B. in München; unter der Rubrik "Tiervermittlung - Sorgenkinder" warten so ein paar arme Kandidaten auf einen Menschen, der es endlich mal gut mit ihnen meint......der wahrlich ein hat..........

    https://www.reptilienauffangstation..../sorgenkinder/


    Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du deinen Traum verwirklichen kannst

  6. #5

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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Zitat Zitat von Iswinth Beitrag anzeigen
    Ich kann jetzt leider nur kurz und knapp antworten, aber da ich ebenfalls ein begrpntes Dach als Schikdkrötengehe habe und total glücklich damit bin (und die Schildkröten auch!), kann ich dir nur sagen:
    Ja, mach das! Ja, der Platz reicht! Ich komme hier im warmen Unterfranken auch ohne Stromversorgung aus. Das Problem ist meistens eher, die Schildkröten vor Überhitzung zu schützen auf dem Dach, daher habe ich viele Verstecke gebaut.Ich weiss nicht wie warm oder kalt es bei dir sein wird, aber ich kann es nur weiterempfehlen.
    Das Dachgehege ist ein richtig schöner Ort zum Entspannen geworden.

    LG Johanna

    Hallo Johanna :)

    Vielen Dank für die Empfehlung es zu tun. Es kann schon sehr warm werden im Sommer- aber mit Verstecken und genügend Höhlen evtl. auch halb eingegrabene Höhlen sollte es eher kein Problem sein, oder? Genug Sträucher, Verstecke, Unterschlüpfe und Sonnendecks sollten dann natürlich selbstverständlich sein :) ABER ich habe noch ca. 400m² freie Gartenfläche, die nicht so sonnig ist, die ich benutzen könnte, wenn es gar nicht klappen sollte...

    Denn jetzt stellt sich mir die Frage mit dem Eingraben... Die Dachterrasse wird keine 80cm aufgeschüttet, bzw. nehme ich mal an- sondern ca. 50cm... ich habe mich jetzt etwas eingelesen und gelesen, dass Kühlschrank-Überwinterung suboptimal ist, da die sensiblen Tiere die Erschütterungen des Motors in ihrer Starre mitbekommen. Da wäre es mir irgendwie lieber, sie buddeln sich irgendwann selbst ein, wie handhabst du das? Könnte ich etwas bauen, das isoliert ist, etwas wo sie sich einbuddeln können, und die Temperatur nicht unter 2 sinkt und nicht höher als 6 ist- kann man so was hinbekommen, ohne 80cm in die "Tiefe" Graben zu müssen, denn auf einer Dachterrasse ist das ja fast unmöglich...
    ODER ich würde ein zweites Wintergehege unten im Garten bauen, wo ich sie ab Oktober reinsetzte und sie sich dann selbstständig in von mir dann gebauten "isolierte Schutzhäusern, die 80-120cm tief eingelassen werden, verbuddeln? Wäre das eine Möglichkeit oder zu viel Stress mit den zwei Gehegen?


    Zitat Zitat von freude2016 Beitrag anzeigen
    ... wäre es ratsam evtl. "übriggebliebene" Tiere aufzunehmen? Wo die Tiere die Besitzer überlebt haben, gibt es solche "Stationen"? Meine felligen Tiere sind alle aus dem Tierschutz, gibt es so was auch für Reptilien?

    Hi - also DIESE Idee find ich ganz wunderbar !!!!

    Es gibt so viele arme Kreaturen, die ganz genauso ein schönes Plätzchen zum leben verdient haben (vielleicht sogar noch mehr) ! Eine Oase für verstossene, gequälte, verdammte Schildkrötchen....für die, die keiner will....die bisher nur ein besch...... Leben ertragen mussten.

    Was für ein wahrlich edler Gedanke - und ich finde, eine absolute Lebensaufgabe !! Wenn ich Geld und Platz hätte - DAS WÄRS.......

    Ich bin sicher, dass es auch in deiner Nähe so eine Auffangstation für Reptilien gibt, wie z. B. in München; unter der Rubrik "Tiervermittlung - Sorgenkinder" warten so ein paar arme Kandidaten auf einen Menschen, der es endlich mal gut mit ihnen meint......der wahrlich ein hat..........

    https://www.reptilienauffangstation..../sorgenkinder/


    Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass du deinen Traum verwirklichen kannst
    Hallo :)

    Danke für die positive Rückmeldung :) Als ich so bisschen durchs Netz gegangen bin, ist mir viel "schlechtes" aufgefallen, deformierte Häuser von Terrahaltung (?), Schnabelartige Mäuler (woher kommen die?) verkrümmte Beine (wie kommt so was zu Stande?) und wenn ich mir überlege, diese Schildkröten können 100 Jahre alt werden, wo kommen die hin, wenn sich z.B. jemand mit 50 Jahren zwei Schildkröten kauft die gerade mal ein halbes Jahr alt und super süß sind? Klar- man will immer "Baby"Tiere, weil sie niedlich sind... ich kanns ja wirklich verstehen, ABER was kommt dann, ca. 40 Jahre später? Die Tiere haben noch ca. 60 Jahre vor sich? Wer soll das bewerkstelligen? Mmmhh vermutlich mache ich mir viel zu viele Gedanken... Aber ich denke, es wird einige "übriggebliebene" Tiere geben, die gerne ein Zuhause annehmen würden :)

    Also ich werde mich mal hier umhören, so was gibt's bestimmt, ich komme aus der Nähe von Frankfurt :) Da wird es sicher solche Stationen geben... Muss ich da auf irgendwas ganz besonders achten, evtl. welche, die am Anfang nicht zu "heikel" sind, denen ich als Neuling auch gerecht werden kann? (Fütterung, Winterstarre- wobei ich da eine süße Seite über eine Schildkrötenfarm gefunden habe und die Frau erzählt, dass es einfach ein Urinstinkt ist und wenn man alles richtig vorbereitet, die Tiere auch wenn sie 30 Jahre lang keine Winterstarre gehalten haben, instinktiv wissen was zu tun ist und an sie halt nur etwas besser begleiten muss.)=

    Jetzt habe ich gelesen, dass es auch einen Herpesvirus unter Schildkröten gibt, ist der dann auch ansteckend für meine anderen Tiere?

    So viele Fragen, ich hoffe das ist ok :)

    Lieben Gruß

    püüppi

  7. #6

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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Hallo und herzlich willkommen.

    Um deine Möglichkeiten würden sich viele Leute beneiden.

    Erst einmal solltest du dir überlegen, ob Dachterasse oder Freigehege im Garten und dieses dann vorbereiten, bzw. anlegen. Wenn alles soweit ist, kann es dann an die Anschaffung der Tiere gehen.
    Auf jeden Fall muss das Freigehege im günstigsten Fall sonnig liegen. Nicht komplett den ganzen Tag, aber doch einen Großteil des Tages.

    Eine Übernahme aus einer Auffangstation wäre optimal. Zum einen tust du den Tieren natürlich etwas gutes, zum anderen auch der Auffangstation. Rücksprache über das zusammen setzen z.B. mehrere Tiere solltest du dann mit der abgebenden Stelle halten. Natürlich gibt es diverse Krankheiten die leicht übertragen werden können. Es gibt aber auch in Auffangsstationen bereits zusammen sitzende Gruppen, wo eine Quarantäne nicht mehr eingehalten werden muss.

    Die natürliche Überwinterung im Freigehege ist mein Favorit, aber dass muss jeder für sich entscheiden. Die Grube sollte mindestens 60 cm tief sein, sich in einem Gewächshaus oder Frühbeet befinden und muss frostfrei gehalten werden. Das ist aber relativ einfach hinzubekommen.
    Aber zu der Kühlschranküberwinterung werden sich sicher auch noch andere äußern, ich habe keine Erfahrung damit.

    Gruß,
    Sabine

  8. #7
    Avatar von Iswinth
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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Hallo, also überwintern können Sie halt leider nicht auf dem Dach. Ich habe dafür eine separate Überwinterungsgrube. Eine alte Autogrube von ca. 1,4 Meter Tiefe mit dicken Holzplanken darüber. Wenn sich die Schildis im Herbst in ihren Freigehegen (mein Jungtiergehege ist unten im Garten) endgültig eingegraben haben (muss man halt beobachten...trotzdem ist es manchmal eine nervenaufreibende Suche... ), grabe ich sie behutsam aus und setzte sie in ihre Winterkiste auf leicht feuchte Erde und bedecke sie mit Laub. Diese Listen stelle ich dann in die Grube. Meistens vergraben sie sich dann in den nächsten Wochen tief in die Erde. Wenn im Frühjahr, meist im März, das Wetter einigermaßen passt, hol ich die Kisten wieder raus und warte bis sie sich von alleine ausgraben. Dann mache ich das ganze wieder rückwärts:)
    Ich setze sie ins Frühbeet und bedecke sie mit Stroh oder Blättern. Dann können sie selbst entscheiden wann sie endgültig "aufstehen" wollen.
    Hat bis jetzt super geklappt und die Tiere waren im Frühjahr immer alle munter und gesund.
    Vielleicht kannst du in deinem Garten auch eine separate, frostfreien Überwinterungsgrube bauen?

    LG Johanna

  9. #8

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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Zitat Zitat von sabineg Beitrag anzeigen
    Hallo und herzlich willkommen.

    Um deine Möglichkeiten würden sich viele Leute beneiden.

    Erst einmal solltest du dir überlegen, ob Dachterasse oder Freigehege im Garten und dieses dann vorbereiten, bzw. anlegen. Wenn alles soweit ist, kann es dann an die Anschaffung der Tiere gehen.
    Auf jeden Fall muss das Freigehege im günstigsten Fall sonnig liegen. Nicht komplett den ganzen Tag, aber doch einen Großteil des Tages.

    Eine Übernahme aus einer Auffangstation wäre optimal. Zum einen tust du den Tieren natürlich etwas gutes, zum anderen auch der Auffangstation. Rücksprache über das zusammen setzen z.B. mehrere Tiere solltest du dann mit der abgebenden Stelle halten. Natürlich gibt es diverse Krankheiten die leicht übertragen werden können. Es gibt aber auch in Auffangsstationen bereits zusammen sitzende Gruppen, wo eine Quarantäne nicht mehr eingehalten werden muss.

    Die natürliche Überwinterung im Freigehege ist mein Favorit, aber dass muss jeder für sich entscheiden. Die Grube sollte mindestens 60 cm tief sein, sich in einem Gewächshaus oder Frühbeet befinden und muss frostfrei gehalten werden. Das ist aber relativ einfach hinzubekommen.
    Aber zu der Kühlschranküberwinterung werden sich sicher auch noch andere äußern, ich habe keine Erfahrung damit.

    Gruß,
    Sabine
    Hallo Sabine :)

    Was ich hier in Erfahrung bringen will, ist für ein Projekt für nächstes Jahr ca. Juli/August, je nachdem, wie es mit dem Bau auch weiterhin läuft, also da wird nichts übers Knie gebrochen :) Und wenn das Freigehege bis August nicht fertig ist, kommen die ersten Kröten dann auch erst im Frühjahr 2020. Ich möchte trotzdem jetzt schon bewusst planen, weil das dann alles in die Planung der Dachterrasse einfließen wird. Statik, Isolation, Entwässerung usw. Einfach die Vorplanung ist mir wichtig, nicht dass es später aus irgendeinem Grund doch nicht geht :)

    Wie gesagt, die Dachterrasse ist süd/ost-Lage, wie sich da auf den 30m² Schatten entwickelt, durch umliegende Häuser usw. kann ich noch nicht abschätzen, aber das sieht man dann, die Terrasse wird auch als solche genutzt, da ist auch ein Sonnenschirm kein Problem. Auf den Garten ausweichen geht immer, wobei ich so eine Dachterrassen Oase mit Schildkröten echt spannend finden würde. Ich habe zwei Gärten, der eine ist oben, der andere durch eine Treppe nach unten zu erreichen, unten sind es noch mal knapp 200m² unberührte Natur ohne Nachbarn, direkt am Wald- das wäre mir jedoch irgendwie zu unsicher... Oben wäre es jedoch auch noch möglich, aber wie gesagt, wenn das mit der Dachterrasse klappt und man das alles realisieren kann, wäre mir die lieber. Und dann im Garten ein Überwinterungsgehege mit FB und eingelassener Grube ca 150cm tief.





    Zitat Zitat von Iswinth Beitrag anzeigen
    Hallo, also überwintern können Sie halt leider nicht auf dem Dach. Ich habe dafür eine separate Überwinterungsgrube. Eine alte Autogrube von ca. 1,4 Meter Tiefe mit dicken Holzplanken darüber. Wenn sich die Schildis im Herbst in ihren Freigehegen (mein Jungtiergehege ist unten im Garten) endgültig eingegraben haben (muss man halt beobachten...trotzdem ist es manchmal eine nervenaufreibende Suche... ), grabe ich sie behutsam aus und setzte sie in ihre Winterkiste auf leicht feuchte Erde und bedecke sie mit Laub. Diese Listen stelle ich dann in die Grube. Meistens vergraben sie sich dann in den nächsten Wochen tief in die Erde. Wenn im Frühjahr, meist im März, das Wetter einigermaßen passt, hol ich die Kisten wieder raus und warte bis sie sich von alleine ausgraben. Dann mache ich das ganze wieder rückwärts:)
    Ich setze sie ins Frühbeet und bedecke sie mit Stroh oder Blättern. Dann können sie selbst entscheiden wann sie endgültig "aufstehen" wollen.
    Hat bis jetzt super geklappt und die Tiere waren im Frühjahr immer alle munter und gesund.
    Vielleicht kannst du in deinem Garten auch eine separate, frostfreien Überwinterungsgrube bauen?

    LG Johanna
    Huhu :)

    genau das hatte ich mir gestern auch gedacht, mit dieser Überwinterungsgrube :) Dass ich die einfach im Garten in einer Ecke einrichte und sich da die Kröten vergraben lasse?

    Ich verstehe nicht so ganz, eh du packst sie in Kisten, bringt sie in die Grube und dann schreibst du, "Meistens vergraben sie sich dann in den nächsten Wochen tief in die Erde" also lässt du die Kisten offen? Dann klettern sie erst aus der Kiste wieder raus um sich dann tiefer einzugraben? Oder habe ich da gerade einen Denkfehler :) Wenn du ein paar Bilder hättest, wäre das echt super :)


    So hatte ich mir das nämlich in etwa gedacht:

    Von ca. April bis ca. Oktober im Freigehege, dann wenn man merkt, dass sie sich anfangen zu verbuddeln, aus dem Gehege holen und in das Überwinterungsgehege in den Garten bringen, Gehege dort so ca. 6m,² je nach dem wie viele Kröten es werden, dieses "unterkellert" (evtl. isoliert? also eine Kiste in den Boden einlassen oder mit Styropor verkleiden) )also lockerer Erde und Laub in die sie sich eingraben können, und dann halt abwarten bis sie sich einbuddeln und dann irgendwann im März/April nach oben kommen und dann wieder ins Freigehege mit FB kommen.

    wäre das eine Möglichkeit?

  10. #9

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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Ergänzung:

    Zitat Zitat von sabineg Beitrag anzeigen

    Eine Übernahme aus einer Auffangstation wäre optimal. Zum einen tust du den Tieren natürlich etwas gutes, zum anderen auch der Auffangstation. Rücksprache über das zusammen setzen z.B. mehrere Tiere solltest du dann mit der abgebenden Stelle halten. Natürlich gibt es diverse Krankheiten die leicht übertragen werden können. Es gibt aber auch in Auffangsstationen bereits zusammen sitzende Gruppen, wo eine Quarantäne nicht mehr eingehalten werden muss.

    Das ist eine klasse Idee, einfach dann nach einer abzugebenden Gruppe schauen :) Hatte nämlich von der Problematik gelesen, einfach verschiedene Schildkröten zusammen zu setzten.

    Jetzt noch mal kurz die Frage wegen dem Herpesvirus, ist der auf andre Tiere und oder den Mensch übertragbar? Wenn dies nicht der fall ist, sind solche infizierten Kröten genauso zu halten, wie gesunde, nur eben, dass sie den Virus in sich tragen? Da ich eh keine Nachzuchten haben möchte, wäre das auch eine Überlegung, dann einfach kranke Tiere, die schlecht ein zu Hause finden, zu übernehmen.

    Aber wie gesagt, die Tiere kommen natürlich erst, wenn alles steht :) aber so ein dreiviertel Jahr rennt schneller, als man denkt^^

    Grüße :)

  11. #10
    Avatar von Iswinth
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    AW: Neuling und ein paar Einstiegsfragen

    Deine Idee mit dem "Überwinterungsgehege" find ich super! Das wäre dann weniger umständlich als bei mir.

    Und meine Schildis vergraben sich IN ihren Kisten (die mit Erde gefüllt sind und oben mit Gitter gegen Mäuse abgedeckt sind). Die Grube selbst ist aus Naturstein gemauert. Es hat sich einfach angeboten in unserem Fall die Grube zur Überwinterung zu nutzen.

    LG Johanna

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