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Thema: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

Diskutiere im Schildkrötenforum - Das große Schildkröten Forum über Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges im Bereich "Landschildkröten". Hallo ihr Lieben, erstmal Danke für die freundliche Aufnahme. Im Nächsten Jahr soll eine Schildkröte bei uns einziehen, am liebsten ...
  1. #1
    Avatar von A.Th
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    Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo ihr Lieben,

    erstmal Danke für die freundliche Aufnahme.

    Im Nächsten Jahr soll eine Schildkröte bei uns einziehen, am liebsten eine Thb, dafür möchte ich jetzt schon vorsorgen und anfangen ein Gehege ein zu zäumen und ein Frühbeet mit Überwinterungsgrube zu bauen.

    Für den ersten Eindruck und zur besseren Verständigung erst mal ein Bild von unseren kleinen Garten

    K800_IMG_20191001_140837.JPG

    Das Paradies soll in diesem Bereich enstehen

    IMG_20191001_140837 (2).jpg

    Da ist
    noch nicht weiß ob ich ein junges Tier bekomme oder schon älter,plane ich "erstmal" etwas kleiner.
    Das Gehege wird dann natürlich der Größe entsprechend angepasst bzw wird mitwachsen.

    Ich würde links in der Ecke neben dem Regenrohr ein Frühbeet aufstellen(darunter eine isolierte Grube für die Winterstarre) den Bereich davor mit Sand gestalten.Rechts rüber am Kräuterbeet/Steine würde ich so lassen und ab da mit Kies arbeiten.

    Einzäunen würde ich (aus Platzgründen) mit Holz- diese Rollboarde, zwei übereinander verschraubt mit Flachverbindern für die 40cm - und an Jägerzaunlatten befestigt für die Stabilität und oben mit Holz oder Stein gesichert in allen Ecken und auch an den Latten wo Ecken entstehen die zum klettern einladen.

    Das Gehege kann ich dann erweitern indem ich den Zaun umsetze und mit Pflanzsteinen ergänze

    So würde es dann aussehen

    K800_IMG_20191003_160930.JPG

    Natürlich gibt es Versteckmöglichkeiten , Hügel und Gruben in den Verschiedenen Bereichen, halt ein natürliches Durcheinander

    Die Gesamtfläsche wäre ca. 12-14 m2 . Reicht also gerade mal für eine Kröte.

    Mit der Technik im Frühbeet muss ich mich noch befassen aber das hat ja noch ein wenig Zeit

    Soooo, das ist mein Grober Plan und jetzt bin ich für alle offen

    lg Anja

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  3. #2

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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo Anja,

    super, dass Du Dir VOR Einzug der Schildkröte schon so viele Gedanken machst.
    Speziell das Frühbeet, aber am besten das ganze Gehege sollten möglichst viel Sonne, am Besten auch Morgensonne abbekommen.
    Wenn Du eine junge Schildkröte bekommst, würde ich Dir empfehlen, sehr viel kleiner anzufangen. Wobei Du natürlich auch abtrennen kannst und das restliche Gehege schon mal mit Futterpflanzen einsäen kannst.
    Das Gehege darf ruhig verschiedene Untergründe haben. Es sollte Stellen geben, die schneller abtrocknen und wo die Tiere sich gut sonnen können, aber auch schattige, bzw. feuchtere Flecken werden bei sehr heißen Wetter oder bei der Vorbereitung zur Starre gerne angenommen.
    Dass das Frühbeet an einer Hauswand steht finde ich vorteilhaft, weil es da vermutlich eher wärmer ist und das auch für die Winterstarre praktisch ist. Hast Du die Möglichkeit, Strom ins Frühbeet zu legen? Das vereinfacht es, die Aktivitätszeit für die Tiere zu verlängern (Licht, Wärme).
    Ansonsten finde ich Deine Planung sehr gut, Du wirst aber vermutlich trotzdem immer wieder mal was verändern wollen, weil sich das so ergibt oder es gebraucht wird. Wenn Du ein Weibchen bekommen solltest kannst Du Dir auch Gedanken über einen Eiablagehügel machen. Wobei meine den nur zum Teil annehmen und ansonsten ihre Eier legen wo es ihnen am besten gefällt....
    Ich wünschen Dir noch viel Spaß beim Planen und viel Erfolg bei der Umsetzung!
    Viele Grüße
    Gudrun

  4. #3
    Avatar von A.Th
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo Gudrun,

    danke für deine Antwort.

    Das Frühbeet und der größte Teil des Geheges bekommen morgens als erstes Sonne, ab ca. 14/15 Uhr geht die Sonne weg.
    Für eine junge Kröte kleiner anzufangen ist ja kein Problem.Da kann ich innerhalb vom Grundriss eingrenzen was man nach und nach weg machen kann um zu vergrößern.
    Verschiedene Untergründe sowie,sonnige,schattige,trockene und feuchte Gebiete sind schon eingeplant.
    Stromanschluss habe ich am Frühbeet, mit dem Thema Technik muss ich mich allerdings noch genauer befassen.

    Ja, ändern werde ich wahrscheinlich öfter mal was. Man/Frau möchte ja immer optimieren bzw. perfektionieren um nach einer Zeit festzustellen das es noch besser geht...

    lg Anja

  5. #4
    Avatar von Pumuckel13
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo,

    toll! Ich würde sagen: dann leg mal los.

  6. #5
    Avatar von A.Th
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo,

    ich werde nächste Woche mal anfangen die ersten Materialien zu besorgen (Frühbeet, Steine für den Unterbau, Styropor zur Dämmung der Wintergrube usw)
    Dann werde ich, je nach Wetter, erstmal die Grube ausheben.

    Tiefe der Grube unter dem Frühbeet ca. 80cm.
    Unten kommt Kanninchendraht rein und an die Wände Styropor. dann eine ca. 15cm dicke Kiesschicht als Drainage.
    Aufgefüllt wird die Grube mit einem Gemisch aus Erde ,Sand und Kokosfaser/Kokoserde.
    So kann sich die Testudo hermanni bis zu 60cm tief eingraben für die Winterstarre.

    Das rechtliche Gemisch aus Erde Sand und Kokos wird auf 2-3 Hügel im Gehege verteilt.

    Dann geht es ans Sockel mauern fürs Frühbeet. Der Sockel wird ca. 23cm hoch, entspricht zwei reihen Kalksandstein mit einer Öffnung von ca. 30cm breite als Ein/Ausgang.
    Darauf kommt dann das Frühbeet. Ich möchte es natürlich nicht einfach nur auf den Sockel stellen das ist mir bei Unwettern zu riskant. Wie ich das löse weiß ich noch nicht genau.

    Weitere Pläne und Umsetzungen folgen (mit Bildern vom Geschehen)

    lg Anja

  7. #6
    Moderator Avatar von stock
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Ich würde Styrodur nehmen, läßt sich besser verarbeiten und krümelt nicht. Ich habe seinerzeit aus Holzplatten ein Doppel- Rechteck mit Durchgang gebaut, verschraubt und 60 cm tief in der geschaffenen Grube versenkt. Zum Mäuse und Rattenschutz habe ich auf dem Boden verzinkten 1/2" Quadrat-Drahtgitter gelegt. In dem Holzgerüst habe ich dann Anrührzement gegossen. Auf dem zähen, aber noch nicht ganz trocknen Zement wurde dann das Frühbeet gesetzt. Es sank etwas ein (ca. 1/2 cm)und verband sich mit der oberen Schicht Zement. Die Anker, die zur Bodenbefestigung normalerweise dienen, wurden somit ganz in den Zement gedrückt. Nach dem Aushärten hielt das Ganze sturmerprobt bombenfest. Die Holzverschalung kann man drumherum lassen und streichen oder abnehmen. Ich habe sie gelassen. Irgendwann ist sie so oder so verrottet, was aber der Dichtigkeit keinen Abbruch tut. Die Grube wurde natürlich mit Erde wieder aufgefüllt.

  8. #7
    Avatar von A.Th
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo,

    danke für den Tip mit dem Styrodur , wieder was dazu gelernt

    das mit der Einschalung und dem Zement ist auch eine gute Idee.
    Hast du dann auch zusätzlich noch Isoliert?

    lg Anja

  9. #8
    Moderator Avatar von stock
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Nein, die Wände sind gut 20 cm dick + 4 cm insgesamte Holzverkleidung. Im Winter lege ich vor dem Ausgang einen passenden Stein. Da das Gehege ebenfalls rundherum einbruchssicher gebaut habe, ist von dort auch nicht mit Raubzeug zu rechnen." Freundliche" Leute sprechen von einem Hochsicherungstrakt oder Bunker.

  10. #9
    Avatar von A.Th
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Alcatraz gegen Einbruch

    Danke für die tolle Info

    lg Anja

  11. #10
    Avatar von A.Th
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    AW: Hilfe zur Planung bzw. Umsetzung eines Geheges

    Hallo ihr lieben,

    was haltet ihr von der folgenden Methode einer Wintergrube?
    Habe das auf einer HP für gr. Landschildkröten gesehen.

    Ein ca.80x50x75cm(LxBxT) großes Loch buddeln und eine 10cm Schicht Drainage Kies rein.
    Dann einen Mörtelkübel (65x35x29) darin versenken und aussen rum Styrodur bis oben, also 65cm hoch.
    Der Mörtelkübel wird natürlich auf dem Boden mit Bohrlöschern versehen, damit Wasser abfließen kann.

    Das ganze würde unterhalb des Frühbeets sein.

    Der Vorteil für mich wäre das ich nicht die ganze Fläche vom bzw unterm Frühbeet ausheben brauche aber um meine Vorteile geht es nicht.
    Ich möchte gerne wissen ob das umsetzbar ist, ob es zum Überwintern groß genug ist und vor allem woher weiß eine Schildkröte wo sie sich eingraben soll. Es würde ja nichts nützen wenn ich das Frühbeet verschließe.
    Ich könnte höchstens eine Art Kasten über diese Stelle setzen sobald sie/er sich ins Schlafhäuschen zur Vorbereitung auf die Starre zurück zieht.
    Wo ich zu meiner nächsten Frage komme, ich lese hier oft das die SK abends in das Schlafhäuschen gehen was sich im Frühbeet befindet, machen die das automatisch oder wird das Frühbeet dann einfach verschlossen und die "müssen" sich innerhalb vom Frühbeet eingraben?

    Oh man ich hoffe ihr versteht was ich meine , ist etwas kompliziert geschrieben, das kann ich gut

    lg Anja

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