Thema: Baustellen-Erschütterungen

Diskutiere im Schildkrötenforum - Das große Schildkröten Forum über Baustellen-Erschütterungen im Bereich "Landschildkröten". Hallo, Wir haben an unserer Grundschule eine griechische Landschildkröte, die alle Schüler sehr lieben. Wir haben sie jetzt wieder im ...
  1. #1

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    Baustellen-Erschütterungen

    Hallo,
    Wir haben an unserer Grundschule eine griechische Landschildkröte, die alle Schüler sehr lieben. Wir haben sie jetzt wieder im Kühlschrank gut durch den Winter gebracht - diesmal mit verlängerter Zeit draußen durch
    ein Häuschen im Freigehege mit temperaturgesteuerter Heizmatte und Rotlichtlampe daneben.
    Leider haben jetzt gerade direkt neben dem Schulgarten aufwendige Bauarbeiten an einer Straße begonnen, die sich noch mehrere Monate hinziehen werden. Ich mache mir Sorgen, dass vor allem die Erschütterungen unsere Schildkröte plagen könnten. Gibt es Möglichkeiten und Kriterien mithilfe derer man einschätzen kann, ob die Belastungen zu groß sind und wir die Schildkröte woanders in Pflege geben sollten. Das wäre bitter für meine Schüler, aber wenn es für das Tier die bessere Lösung ist, finde ich, sollten wir uns schweren Herzens dazu entschließen.
    Viele Grüße,
    Andreas

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  3. #2
    Avatar von Xenon099
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    AW: Baustellen-Erschütterungen

    Hallo Andreas

    Schön das du den Weg hierhin gefunden hast.

    Bei uns begann vor der Winterstarre letztes Jahr auch eine Baustelle in der Nähe unseres Gartens. Da die Baustelle aber nicht direkt neben unserem Garten ist, habe ich keinen Handlungsbedarf gesehen. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es den Schildkröten geschadet hat.

    Ich hoffe es melden sich noch andere zu Wort, die vielleicht etwas mehr darüber Wissen.

  4. #3
    Avatar von Jakido
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    AW: Baustellen-Erschütterungen

    Hallo und herzlich Willkommen!

    Ich denke, dass ein Umzug auch erstmal mit ordentlich Stress verbunden wäre. Ich würde erstmal gucken, wie sie sich verhält, wenn das Bauen beginnt.
    Da du sie schon länger kennst, wirst du sicher sehen, wenn es ihr nicht gut geht.
    Und da sie direkt an der Schule wohnt, dürfte sie Erschütterungen von vorbei eilenden Kindern sicher auch kennen oder?

    Frage ist vielleicht noch, wie gut das Gehege strukturiert ist und ob sie genug Deckung findet. Oder ob sie die Baustelle dann auch noch mehr live miterlebt, als nur mit Erschütterungen.

    Ansonsten könnt ihr parallel ja nach einem geeigneten Übergangsplatz gucken, so schnell findet man die ja auch nicht.

    Oder, aber ich weiß nicht ob das geht, sonst ein anderes Gehege in einer ruhigeren Ecke konstruieren und sie dann im Notfall umziehen lassen!?

    Liebe Grüße,
    Karin

  5. #4

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    AW: Baustellen-Erschütterungen

    Liebe Karin,
    Lieber Xenon,
    vielen Dank für Eure Hilfe!
    Wir haben Schildi erst einmal in ihrer gewohnten Umgebung belassen und weiter beobachtet. Mir hat vor allem das Argument, dass auch der Umzug mit Stress verbunden wäre, sehr eingeleuchtet. Momentan ist es ja vor allem in den Nächten noch recht kalt, so dass sie sich eh noch weitgehend in ihr Haus und die Tunnels zurückzieht. Aber sie frisst wieder und kommt an den Tagen, an denen es warm wird, auch raus. Im Gehege hat sie viel Platz, Gestrüpp und Tunnels, in denen sie sich verstecken kann.
    Falls wir den Eindruck haben, dass die Erschütterungen doch zu heftig sind, können wir sie zu einer Kollegin in Pflege geben, die seit vielen Jahren privat Schildkröten zu Hause hat. Aber so richtig zu beurteilen ist dies eben nach meinem Eindruck eigentlich erst, wenn es wieder wärmer geworden ist und gleichzeitig Baulärm draußen ist.
    Liebe Grüße,
    Andreas

  6. #5

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    AW: Baustellen-Erschütterungen

    Hallo Andreas,

    hoffen wir, dass die sich nicht allzu sehr vom Baustellenbetrieb stören lässt. Falls aber doch, und Ihr entscheidet Euch, sie der Kollegin in Pflege zu geben:

    Bittebittebitte an die QUARANTÄNE denken!!!

    LG
    Babette

  7. #6
    Avatar von Emanuel
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    AW: Baustellen-Erschütterungen

    Hallo Andreas!


    Zuerst einmal: Das hier

    Zitat Zitat von Andreas60 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Wir haben an unserer Grundschule eine griechische Landschildkröte, die alle Schüler sehr lieben. Wir haben sie jetzt wieder im Kühlschrank gut durch den Winter gebracht - diesmal mit verlängerter Zeit draußen durch ein Häuschen im Freigehege mit temperaturgesteuerter Heizmatte und Rotlichtlampe daneben.
    find ich ja mal extrem klasse! Also dass es eine Schul-Schildkröte gibt, welche noch dazu so gut gehalten wird!!! Großes Lob an die Verantwortlichen!!! Sowas dürfte es ruhig weit öfters geben!



    Nun zur eigentlichen Frage: Schildkröten zählen zur Vielzahl an Tieren mit extremer Ortsbindung! Sprich: Ihr gewohntes, passend strukturiertes & klimatisiertes Umfeld bietet dem Tier größtmögliche Sicherheit. Größtmögliche Sicherheit wiederum kann körperlichen Stress auf praktisch Nahe-Null reduzieren und das wiederum bedeutet, dass das Tier ein derart gutes Immunsystem hat, dass es so manche potentiell krankmachenden Keime erfolgreich (und ohne allzu großen körperlichen Aufwand!) selbst bewältigen kann.
    Es bedeutet weiters auch: Ja, möglicherweise ist das Tier mehr oder weniger von manchen durch die Bautätigkeit hervorgerufenen Vibrationen und dgl. irritiert, jedoch befindet es sich dabei in seinem gewohnten Umfeld (inkl. Sicherheit, inkl. dadurch gutem Immunsystem usw.), was dann einen Großteil (wenn nicht überhaupt alles) an Baustellen-Irritation wieder aufhebt!
    Ja nicht das Tier für die Zeit der Baustelle woanders hinbringen, erst recht nicht in Gesellschaft anderer Schildkröten. Grund: Die Gesamtheit an Keimen ist (potentiell) bei jeder Schildkröte anders. Das betrifft nicht nur die bekannteste und damit als erstes erwähnte Seuche des Herpesvirus. Selbst wenn dieser vollkommen ausgeschlossen werden könnte (in der Praxis leider nicht möglich), gibt es zig andere krankmachende Keime. Um ehrlich zu sein bräuchte ich persönlich für meinen Schildkrötenbestand noch nichtmal die (an sich völlig "normalen") Oxyuren eines anderen Bestandes, selbst wenn man sicher sein könnte, dass ansonsten nix weiter übertragen wird.
    Insofern: Euer Tier ist dort wo es gegenwärtig ist mit absoluter Sicherheit am allerbesten aufgehoben!



    Lieben Gruß
    Emanuel

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