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Thema: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

Diskutiere im Schildkrötenforum - Das große Schildkröten Forum über Kapuzinerkresse, doch giftig ?!? im Bereich "Futterpflanzen & Futtertiere". Folgendes hab ich auf einer renommierten Schildi-Hp gefunden... "...Kapuzinerkresse (Tropaeolum spec.) Trotz des hohen Vitamingehalts sollten Kressearten wegen des sehr ...
  1. #1
    Avatar von LiMa Turtles
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    Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Folgendes hab ich auf einer renommierten Schildi-Hp gefunden...

    "...Kapuzinerkresse
    (Tropaeolum spec.)
    Trotz des hohen
    Vitamingehalts sollten Kressearten wegen des sehr hohen Gehalts an nierenschädigenden Senföglycosiden nicht an Schildkröten verfüttert werden..."

    Andere halten die Kapuzinerkresse für ein ideales Futtermittel.
    Verfüttere es selbst seit es meine beiden gibt...
    Was sagt ihr?

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  3. #2
    Avatar von amazonas
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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Hallo Lima, hab auch schon mal darüber gelesen, hab hier die Inhaltsstoffe mal rauskopiert:

    Inhaltsstoffe: äth. Kresseöl, Senfölglykosid, Enzyme, Myrosin, Jod, Schwefel, Vit.C

    Ob der Gehalt an Senfölglykosid tatsächlich in einem giftigen Bereich ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ich weiss, dass meine LS sie gerne (v.a. die Blüten) fressen. Ich habe bemerkt, dass meine LS tatsächlich Pflanzen, die nicht geeignet sind als LS-Futter, auch nicht
    annehmen.

    lg
    Maya

  4. #3

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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Hallo Lima,

    es gibt sicher bessere Futterpflanzen...
    Ich gebe Kapuzinerkresse nur als seltenes Leckerlie.

    Lg,Moni

  5. #4
    Avatar von Rhino
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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    wenn ich immer wieder GIFTIG lese, wird mir übel.

    leben Deine Tiere noch? Ich denke ja, also ist es nicht giftig! Wenn etwas verkehrt ist, dann ist es einseitige Ernährung (wie bei allen Lebewesen) In vielen Pflanzen sind Stoffe die bei übermäßigem Genuss nicht gesundheitsfördernd sind.

    Deswegen bin ich auch ein Gegner von Fütterung. Dann fressen die Tiere was vorgelegt wird. Ich lasse sich meine Tiere selbst ernähren. Ich versuche immer möglichst viele verschiedene Pflanzen im Gehege zu haben. Die Tiere laufen durch das Gehege und suchen sich den ganzen Tag Ihre Nahrung selbst. Da wird mal hier und mal da geknabbert. Teilweise werden verschieden Pflanzen jahreszeitbedingt verschmäht oder bevorzugt gefressen. Bei mir gibt es kein Futter im FB vor die Nase gelegt. Wer Hunger hat, der geht auch raus und wenn am Beginn des Geheges nichts mehr wächst, dann muss man eben an die andere Seite des Geheges watscheln.


    Sorry für den langen Beitrag, aber GIFTIG regt mich immer auf. Natürlich würde ich keine Narzisse oder Schneeglöckchen in mein Gehegepflanzen, trotzdem bin ich überzeugt, das bei richtigem Futterangebot sich kein Tier daran vergreifen würde. Außerdem......wie sollten die Tiere in der Wildnis überleben???? Da passt auch niemand auf was gefressen wird.

    Des Weiteren ist es auch immer eine Frage der Dosis. Von ein wenig Fliegenpilz oder Engelstrompete wird man Hi, fällt aber nicht gleich Tot um. (Bei einer ganzen Fliegenpilzpfanne wohl eher)

    Just My 2 Cent

    Frank
    Geändert von Rhino (15.04.2015 um 09:31 Uhr)

  6. #5

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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    @Frank:
    Meinst du etwa mich?
    Lg,Moni

  7. #6
    Avatar von Rhino
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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Hi Moni,

    nö, ich hatte jetzt niemanden persönlich angesprochen.......mir kräuseln sich immer nur die Fußnägel wenn Schildkrötenhalter so verunsichert werden.

    Deswegen meine lange und auch sehr emotionale Ausführung. (sorry dafür)

    Natürlich gibt es giftige Pflanzen!!!!!! Schöllkraut, Fingerhut und noch so einiges mehr. Da sollte man sehr aufpassen!!


    Aber für mich gibt es einen Unterschied ob übermässiger Genuss auf Dauer ungesund ist oder ob etwas Giftig ist. Ich habe schon Internetseiten gesehen, da stand tatsächlich geschrieben das Klee giftig sei. Jetzt stell Dir vor soetwas liest jemand, der gerade anfängt sich mit dem Thema Schildkröten zu befassen.

    Nur Klee ist bestimmt genau so ungesund wie nur Kapuzinerkresse. Die Mischung macht es.

    Sonntagsmorgen ein oder 2 Frühstückseier sind lecker......jeden Tag 20 davon sind sicher ungesund.

    LG

    Frank

  8. #7
    Avatar von LiMa Turtles
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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    mir kräuseln sich immer nur die Fußnägel wenn Schildkrötenhalter so verunsichert werden.
    Das sehe ich auch so!
    Natürlich leben meine Schildkröten noch und sie werden auch weiterhin Kapuzinerkresse zu fressen bekommen.

    Wie schon Paracelsus sagte: "Die Dosis macht das Gift".

  9. #8

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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Zitat Zitat von amazonas Beitrag anzeigen
    ...Ich habe bemerkt, dass meine LS tatsächlich Pflanzen, die nicht geeignet sind als LS-Futter, auch nicht
    annehmen.

    lg
    Maya
    Tja,so einfach ist es halt leider doch nicht. Halter, deren Schildkröten nach Aufnahme ein paar Eibennadeln oder im Gehege gewachsener Pilze daran eingegangen sind, können ein trauriges Lied davon singen.

    "Wie schon Paracelsus sagte: "Die Dosis macht das Gift"."
    Genau. Da aber niemand die schädigende Dosis für eine Schildkröte kennt, ist halt etwas Vorsicht angebracht.
    Zumal, wenn man bedenkt, dass die meisten Kreuzblütler, wie Barbarakraut, Gänsekresse, Schaumkräuter, Hirtentäschel, Rucola, Knoblauchsrauke etc. -also durchaus begehrte Pflanzen-, Senfölglykoside enthalten , die Summe doch schon wieder ganz anders aussieht. Deshalb bevorzuge ich möglichst eine kontrollierte Gabe in geringen Mengen.

    "mir kräuseln sich immer nur die Fußnägel wenn Schildkrötenhalter so verunsichert werden"
    Der Sinn von solchen Futterfragen ist doch nicht Verunsicherung, sondern möglichst Aufklärung ...
    Letzendlich bleibt es natürlich jedem Halter selbst überlassen, welches Risiko er eingehen möchte.


    @Frank: "
    wenn ich immer wieder GIFTIG lese, wird mir übel."
    Dann ersetze doch gedanklich z.B. mit "bedenklich", dann musst vielleicht nicht spucken ().

    Lg,Moni


  10. #9
    Avatar von graeca63
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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Hallo, guten Abend!

    Ich sehe das ähnlich wie Frank und finde durchaus, dass Schildkrötenhalter immer wieder mit dem Thema "Giftpflanzen" unnötig verunsichert werden. Natürlich sollte man hier besonders in einem öffentlichen Forum sehr vorsichtlich mit der Wortwahl sein, die man verwendet. Dass Giftpflanzen mit Vorsicht behandelt werden sollten, dürfte natürlich jedem Halter klar sein, aber in jeder Suppe jetzt ein Haar zu suchen, halte ich für übertrieben. Was an Kapuzinerkresse gefährlich sein soll erschließt sich mir nicht und falls ja, ist er es auch für Reptilien? Und in welchem Maße? Meine Tiere fressen das Zeug jedenfalls hin und wieder...

    Es gibt genügend Beispiele, die gezeigt haben, dass Giftpflanzen in den Anlagen von den Tieren gemieden werden. Oder aber sie werden sogar gezielt aufgesucht und verspeist (bei mir waren es z.B. Maiglöckchen, die von drei meiner Weibchen mit Vorliebe abgeweidet wurden...sie leben heute noch und sind gesund). Offenbar haben sie diese Pflanzen in diesem Moment sogar gebraucht - vielleicht, um unbewusst Parasiten zu bekämpfen. Vor Jahren gab ein Pantherschildkrötenhalter in seinem Bildvortrag seinen Tieren ab und an die rote Trompetenblume (Blüten) zu fressen. Seitdem wären sie wurmfrei! In einem meiner Anlagen wuchert am Rand Efeu...der soll auch giftig sein. Ebenso hatte ich eine zeitlang in einem schattigen Bereich Farne zu stehen. Efeu und Farne sind giftig. Die Tiere gingen nicht dran.

    "Wie schon Paracelsus sagte: "Die Dosis macht das Gift"."
    Sehe ich genauso. Und die Schildkröten scheinen auch instinktiv zu wissen, was ihnen (im Augenblick) bekommt und was nicht. Solange die Tiere eine größere Auswahl an Futterpflanzen haben, auf die sie zurückgreifen können, scheint die Gefahr ohnehin gering.

    Noch ein Aspekt: Wenn Schildkröten im Habitat einen Anteil an Giftpflanzen fressen, werden diese sicherlich aufgrund der dort herrschenden Hitze relativ schnell durch den Organismus geschleust, verdaut und ausgeschieden. In unseren Breiten mit verregneten Tagen und kühleren Nächten (auch zeitweise im Sommer) habe ich da meine Zweifel. Vielleicht ist das auch mit ein Grund, weshalb öfter mal Vergiftungen in Gefangenheit auftreten.

    Es soll jetzt hier nicht der Eindruck entstehen, dass ich es gutheiße, Giftpflanzen im Gehege zu haben oder gar hierzu raten möchte, man sollte aber nichts dramatisieren. Wovor ich wirklich Angst hätte, sind tatsächlich Eiben und deren Nadeln und hier dürfte Paracelsus' Sätzchen nicht einmal stimmen - hier reichen u.U. schon ein paar Nadeln aus, die Tiere zu vergiften.

    LG Andreas

  11. #10
    Avatar von graeca63
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    AW: Kapuzinerkresse, doch giftig ?!?

    Ich lasse sich meine Tiere selbst ernähren. Ich versuche immer möglichst viele verschiedene Pflanzen im Gehege zu haben.
    Hallo Frank,

    das gelingt mir leider dauerhaft nicht. Zumindest vom Frühjahr bis Sommer würde ich mir das manchmal wünschen, aber es wachsen in der Regel nur die Pflanzen, die von den Schildkröten ohnehin nicht gefressen werden. Meine Böden sind für die Unkräuter einfach zu fett, das mögen die meisten Arten nicht.

    Darf ich fragen, die Dein Boden so beschaffen ist?

    LG Andreas

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