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Minele
Anmeldungsdatum: 29.05.2008 Beiträge: 111 Wohnort: Neckar-Odenwald-Kreis Arten: testudo hermanni boettgeri
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Verfasst am: Sa 19 Jul, 2008 17:11 Titel: Wildkräuter vom Ackerrand |
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Hallo,
bei uns wachsen am Ackerrand die schönsten Wildkräuter. Bisher habe ich keine gesammelt, da die Äcker ja zumindest im Frühjahr in der Regel kräftig gespritzt werden. Wie haltet ihr das? Sollte man sie grundsätzlich nicht nehmen oder könnte man eventuell im Herbst?
Viele Grüße Minele |
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leo71 Moderator Wasser- und Sumpfschildkröten

Anmeldungsdatum: 17.12.2004 Beiträge: 2092 Wohnort: Berlin (PB) Arten: 1,1,21 Chelodina mccordi; 1,1 Kinosternon bauri, 1,0 Clemmys guttata
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Verfasst am: Sa 19 Jul, 2008 20:24 Titel: |
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Das, was da im Frühjahr kräftig auf die Äcker gespritzt wird, ist an den Pflanzen nicht mehr in dem Maße dran, dass es für die Tiere schädlich wäre. In der Regel sind das Herbizide oder Dünger, was da im Frühjahr verteilt wird.
Vielmehr Sorgen würde ich mir um irgendwelche Insektizide machen, die oft weitaus später ausgebracht werden. Nämlich zur Fruchtreife...
lg
leo _________________ Näheres zum meiner Person findet sich hier.
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Lass dir von keinem Fachmann imponieren, der dir erzählt: "Lieber Freund, das mach ich schon seit zwanzig Jahren so!" - Man kann eine Sache auch zwanzig Jahre lang falsch machen. (K. Tucholsky) |
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Zizou

Anmeldungsdatum: 15.07.2008 Beiträge: 103 Wohnort: Siegen
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Verfasst am: So 20 Jul, 2008 12:02 Titel: |
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Moin,
Als zusätzliche Entscheidungshilfe:
hab gelesen, dass dieses Jahr wohl in manchen Gebieten (Bayern: Raum Passau und Freyung-Grafenau) auch mit Clothianidin gebeiztes Saatgut (Mais) ausgebracht wird. Eigentlich sollte das Gift nicht in die Umwelt gelangen, weil es für jede Form von Leben gefährlich ist, jedoch wird der gebeizte Mais per Luftdruck in den Boden geschossen. Dabei entsteht eine Staubwolke, die zum Großteil aus diesem Gift besteht. Die Staubwolke wird dann vom Wind in alle Richtungen zerstreut. Clothianidin hat eine Halbwertzeit von drei Monaten und zerlegt sich in weitere hochgiftige Substanzen. Es ist damit zu rechnen, dass der Boden noch für Jahre giftig bleiben wird.
MfG
Jan _________________ Perfection doesn't exist, but the quest for it makes you improve |
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leo71 Moderator Wasser- und Sumpfschildkröten

Anmeldungsdatum: 17.12.2004 Beiträge: 2092 Wohnort: Berlin (PB) Arten: 1,1,21 Chelodina mccordi; 1,1 Kinosternon bauri, 1,0 Clemmys guttata
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Verfasst am: So 20 Jul, 2008 12:23 Titel: |
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Achdukacke...
Ich sag's ja immer wieder: Mais hat hierzulande nichts zu suchen...
| i.m.a. hat folgendes geschrieben: | | In der Vergangenheit war Mais als "Problempflanze" verrufen. Durch seine späte Aussaat und die geringe Durchwurzelung ist der Boden in Hanglagen stark erosionsgefährdet. Dies wird heute durch moderne Aussaatverfahren und das Einbringen Untersaaten vermindert. Da Mais auf hohe Stickstoffgaben aus organischem Dünger (z.B. Gülle) unempfindlich reagiert, wurden die Flächen oft überdüngt, sodass Nitrat ins Grundwasser gelangen konnte. |
lg
leo _________________ Näheres zum meiner Person findet sich hier.
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