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Sofie

Anmeldungsdatum: 16.06.2008 Beiträge: 44 Wohnort: Niederbayern Arten: u.a. Landschildkröte
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 12:06 Titel: |
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Zitat
Anderen Leuten die Tierhaltung verbieten? Wer bin ich denn. Ich habe vielleicht um die 10 bis 15 Nachzuchten pro Jahr. Durch den Verkauf dieser Tiere wird das Hobby zu einem Winzteil finanziert, aber nicht umsatzorientiert angekurbelt. Dafür reicht die Zeit, der Raum und auch die Laune nicht. Gleiches gilt allerdings für meine Zierfische und meine Pferde, die ich zu einem weit höheren Preis verkaufen kann, als einen Panzerträger. Allerdings sind die beiden letztgenannten Tiere als echte "Zuchttiere" anzusehen
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komisch, irgend etwas mache ich falsch, mich kosten meine Hobbys
nur Geld, aber, sonst wäre es ja kein Hobby mehr. _________________ Heidi & Sofie |
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christine
Anmeldungsdatum: 07.05.2008 Beiträge: 530 Wohnort: Wien-Aspern Arten: THB u. t.km
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 15:22 Titel: |
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Hallo (schon wieder ich )
Ich habe, gerade durch den Verkauf der Schildkröten sehr viele, Freunde gewonnen.
Auch hier, im Forum. Viele nette Telefonate habe ich sogar nach Deutschland geführt. Das Schildkrötenhobby ist ein ganz und gar nicht einsames Hobby. Und jeder, der sich so ein Tierchen bei mir gekauft hat, hat Feuer gefangen.
Das gibt Hoffnung. Ich kann nur in meiner Gegend etwas bewirken und ich bin überzeugt, auch in eurem Umkreis von euch Schildkrötenliebhabern, wird so mancher eine andere Einstellung zu diesen Tieren haben als bisher.
Ich kämpfe für das Leben dieser Tiere in ihrem natürlichen Habitat und in menschlicher Obhut. Darum brüte ich auch ihre Eier aus, die sie im Vertrauen legen, dass sich da drinnen ihre Nachkommen entwickeln. Wir haben keine griechische Sonne in Österreich, aber ich habe eine Jäger Kunstglucke. Und ich sorge dafür, dass es Nachkommen gibt. Nachkommen dieser, meiner Tiere und Nachkommen der Art Schildkrötenhalter, die verantwortungsbewusst dieses Hobby leben.
Die Liebe, die ich zu diesen Tieren empfinde empfinden auch sehr viele andere … ihr ja auch, oder? Und gerade deshalb brauche ich mir keine Sorgen machen, was mit meinen Tieren ist wenn ich eines Tages nicht mehr auf dieser Erde lebe. Erstens habe ich Kinder, die meine Schildkröten lieben und außerdem kenn ich so viele Menschen, die die Schildkrötenhaltung so ernst nehmen wie ich. Gerade durch den Verkauf meiner Nachzuchten:
Lg
christine _________________
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FettboySchlimm

Anmeldungsdatum: 21.02.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Bio-Bauernhof Arten: Thh, Thb, Geochelone c.
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 17:11 Titel: |
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| Sofie hat folgendes geschrieben: | | komisch, irgend etwas mache ich falsch, mich kosten meine Hobbys nur Geld, aber, sonst wäre es ja kein Hobby mehr. |
Mag sein ... Aber bei 6 Pferden und insgesamt 14 Aquarien sehe ich das nicht mehr als Hobby an . Das ist schon richtig Arbeit. Sicher, als Hobby hat es mal angefangen ... aber das war noch im Studium. _________________ Right here, right now |
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milli
Anmeldungsdatum: 09.05.2008 Beiträge: 271 Wohnort: Bochum Arten: Schildkröten,Hund, Katze, Maus
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 20:31 Titel: |
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Hallo Sabine,
Du fragst mich was ich mit einem Gelege mache,das ich zu spät finde und das schon angebrütet ist.
Gute Frage-
das hatte ich noch nicht,kommt aber in unseren Breiten wohl sowieso nur vor ,wenn das Gelege im Gewächshaus abgelegt wurde.
Bei mir ist die Situation so,dass ich,dadurch das ich mich ja gegen Zucht und für die Aufnahme von Abgabetieren entschieden habe,alle Tiere nach der Quarantäne zusammen halte.
Mein Gehege ist groß und ich versuche jeder Art etwas heimatliches darin zu bieten.
Schon aus dem Grund verbietet sich das Ausbrüten.
Ich habe bis auf mein separiertes horsfieldii-männchen nur ein Testudo graeca ibera-männchen und sonst nur Weibchen.
Das ist für die Weibchen FAST,als wäre kein Männchen da.
Treiben wir es mal auf die Spitze und ich wüsste,dass ein Testudo graeca ibera-weibchen die Eier abgelegt hat und ich würde sie angebrütet finden.
Ich würde dastehen und mit mir ringen-wahrscheinlich würde ich sie in den Brüter stecken-vielleicht nicht-ich weiß es nicht.
Das ist einer der Gründe,warum ich dieses Thema eingestellt habe-ich bin ja auch nicht der liebe Gott.
Zum Glück
Gegen kleine Nachzuchten wie Du oder Christine sie beschreiben, will und kann ich gar nichts sagen,
mit einer intensiven Betreuung und einem ausführlichen 1:1 Kontakt kann ich absolut leben.
Ich würde das für mich nicht wollen,würde da aber nie ein Wort drüber verlieren.
Worum es mir geht, habe ich an anderen Stellen ausführlich geschrieben.
Wirklich interessant wäre das Gespräch mit einem professionellen Tiervermehrer,der seine Miete und sein Butterbrot mit den Tieren bezahlt und hier dazu Stellung nimmt.
Ich gehe durch die einzelnen Anzeigen und lese:
Testudo graeca ibera,Testudo hermanni hermanni,Testudo hermanni boettgeri,Tm,sulcatas,pardalis.....
Preis nach Abnahmemenge
Das kann doch keiner gut finden.
Dazu kommen die Farmen
und dazu kommen die priv. Züchter.
Marco:
Schön,das Du genau die wichtigen Punkte herausgefunden hast-ich will es Dir (noch mal) erklären:
Die Intention beim Einstellen dieses Themas ist,mit Gleichgesinnten etwas zu diskutieren, um andere Meinungen aufzunehmen,vielleicht mit meiner Meinung zu vergleichen,neuen input und neue Denkanstöße zu bekommen,meine eigene Meinung vielleicht zu regulieren oder zu revidieren.
Darauf möchte ich hinaus,das ist meine Intention.
Das ist der Sinn einer Diskussion.
Um Deine Frage zu beantworten,
warum Deine Katze immer fetter wird :
Sie wird immer fetter,weil DU ihr zu viel zu fressen gibst-
und genau darum geht es hier :
das eigene Verhalten anzugucken und vielleicht in Frage zu stellen.
Kindern in anderen Ländern verhungern weil sie nicht das Glück haben,in einem der previligiertesten Ländern der Erde zu leben, in dem der Konsumterror vor NICHTS Halt macht.
Dazu zählt unter anderem auch der Handel mit Exoten.
Gruss Gudrun _________________ Meine Homepage wird regelmäßig aktualisiert,schau mal wieder rein http://trullaundfreunde.npage.de |
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christine
Anmeldungsdatum: 07.05.2008 Beiträge: 530 Wohnort: Wien-Aspern Arten: THB u. t.km
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 20:57 Titel: |
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Manches mal denke ich, wenn nicht so manche Exoten (und damit meine ich die wirklichen Exoten und den Schildkröten) nicht in guten privaten Händen wären, dann gäbe es sie möglicherweise überhaupt gar nicht mehr.
Der natürliche Lebensraum von vielen exotischen Arten ist bereits so verschwunden, dass ich es tatsächlich gut finde, diese Tiere als Nachzuchten in privaten Händen zu wissen um hoffentlich noch vor 12 (weil 5 vor ist es schon ) ein Undenken zu bewirken und aktiv an einem neuen Ansiedelungsprojekt arbeiten zu können.
Ich lebe im Nationalparkgebiet der Donauauen und, ganz anders als noch vor einigen Jahren, wenn ich mit dem Kanu durch die Augewässer gleite sehe ich regelmäßig Europäische Sumpfschildkröten.
Auch der Biber wurde wieder erfolgreich angesiedelt und ihm zu begegnen ist schon fast eine Selbstverständigkeit.
Die Schildkröten zu lieben, bedeutet ihnen ihr Habitat zurückzugeben. Aber auch, sie zu kennen und zu halten .... das ist menschlich.
Das die Haltung bei uns stimmt wissen (oder glauben)wir.
Ich gebe gerne die kleinen Schildkröten weiter, weil mit jeden neuen Halter erhoffe ich mir auch, dass da ein Mitstreiter für die Schildkröten heranwachst, der mich (uns) unterstützt.
Wie viele haben in diesem Forum "den Kopf gewaschen bekommen", weil die Haltung so ganz und gar nicht gepasst hat? Und wie viele davon beraten heute die Anderen?
Ich finde, das ist ein nicht so schlechter Prozentsatz, das ist schon ein Sieg.
lg
chtistine _________________
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Sascha
Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 919 Wohnort: Karlifornia Arten: Shelled Warriors
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 21:26 Titel: |
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Hallo Gudrun,
| Zitat: | | wenn ich zu einer persönlichen Diskussion einlade mit dem Wunsch nach persönlichen Stellungnahmen,darf ich das, und muss es möglich sein ,ohne Zitate und Quellennachweise. |
Es darf jeder schreiben wie er möchte, nur ich persönlich habe für mich herausgefunden, dass wissenschaftliche Untersuchen durchaus hilfreich sein können. Gerade das Thema: Import/Export, Nachzuchten, etc. wurde z.B. schonmal ausführlich von VINKE behandelt.
| Zitat: |
gefragt ist die PERSÖNLICHE Einstellung-denn wir persönlich sind es ja auch,die Tiere in die Welt setzen.
Ich brauche für meine eigene Meinung nur eine Quelle-und das bin ich selbst. |
Soll ich das jetzt mal machen?
Ein großes Problem stellt meiner Meinung unser Bundesamt dar, die es nach wie vor wohl zulassen, dass 5000 Nachzuchten pro Jahr eines Pseudo-Hobbyisten NICHT als gewerblich/kommerziell eingestuft wird. Dieser Massenmarkt, natürlich auch Zuchtfarmen, machen das Tier definitiv zum Billigprodukt. Sehr niedrige Preise machen europ. Landschildkröte leider zum Wegwerfprodukt. Auch die Qualität der Tiere leidet wohl zunehmend.
Ob Inzucht ebenfalls zum Problem der Massenvermehrung wird, weiss ich nicht, möglicherweise noch nicht vollständig untersucht.
Was mich generell auch stört ist das extrem schlechte Geschlechterverhältnis. Mit Weibchen kann viel Profit gemacht werden, bei Männchen kann man froh sein, für diese überhaupt einen guten Platz zu finden. Aus Angst zuviele Männchen zu inkubieren, werden daher lieber Schlüpflinge verkauft, bei denen das Geschlecht natürlich noch nicht erkennbar ist. Wenn man dann später seinen Bestand komplett umstellen muss, d.h. Verkauf und Kauf von Tieren, der muss jedesmal auf Quarantäne achten. Gerade Krankheiten sind ja stetig im Zuwachs, was vor einigen Jahren u.a. Herpes war, ist heute noch Rana, Virus-X und anderes bekannt. Immer mehr Halter verlieren ihre Bestände aufgrund vom stetigen Wechsel in ihrem Bestand.
Ich befürchte, aus dem Massenmarkt kommen nach wie vor überwiegend Männchen, was der kleine Hobbyist mit 100 Nachzuchten im Jahr mit Weibchen nicht ausgleichen kann. Wenn aber auch Personen, wie Sabine oder andere verantwortungsvolle Halter keine Tiere mehr inkubieren und verkaufen, dann wird es langfristig wohl noch schlimmer, als es bereits ist.
Ein weiteres Problem ist der Käuferkreis. Aufgrund des riesen Angebotes an Schlüpflingen, kann sich der Käufer die Tiere aussuchen - vor einigen Jahren war es umgekehrt. Nur wer den Anschein machte, die Tiere wirklich artgerecht halten zu können, bekam Tiere. Heute sind wohl einige froh, wenn sie ihre Tiere überhaupt noch verkauft bekommen. Leider gelingt es uns nicht, alle Personen in Deutschland davon zu überzeugen, besser die Tiere bei uns zu kaufen, als im Zoofachhandel oder sogenannten schwarzen Schaafen.
Das Thema: Artenschutz kann man bei europ. Landschildkröte sowieso begraben, da möchte ich auch nicht länger darauf eingehen, da es für niemanden hier was Neues wäre.
Weiterhin Nachzuchten anbieten finde ich daher nicht verkehrt, solange es eine kontrollierte Abgabe ist, und nicht in Massenvermehrung/verkauf endet. Auch bei den Schlüpflingen sollte man noch einen Überblick haben, und nicht 100 Tiere auf 1-2qm² halten. Wenn man richtig Buch über die Vermehrung führt, demnach genau weiss, dass man jedes Jahr eine hohe Anzahl an weiblichen NZ brütet, steht dem Verkauf von Schlüpflingen mit bereits einer durchgeführten Winterruhe nichts im Wege. Ansich finde ich die Mischung nicht schlecht, d.h. einige Schlüpflinge abgeben und selbst immer wieder aus jedem Jahrgang einige Tiere behalten, um früheren Käufern die Möglichkeit zu geben, später semi-adulte Weibchen anbieten zu können. Leider sollte auch da immer wieder auf Inzucht geachtet werden. Welchen Aufwand man letztendes betreiben möchte, muss jeder selbst wissen, so gibts genug, die schauen sich das zukünftige Heim genau an, demnach bringen sie die Tiere vorbei, anstatt diese abholen zu lassen. Aufklärung, Einweisung und Erfahrung sind halt das A und O - all das sollte man umfangreich weitergeben.
Habe bestimmt noch einiges vergessen, ist aber spät, und mein Kopf will jetzt nicht mehr :-)
Gruß,
Sascha |
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christine
Anmeldungsdatum: 07.05.2008 Beiträge: 530 Wohnort: Wien-Aspern Arten: THB u. t.km
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Verfasst am: Di 22 Jul, 2008 23:17 Titel: |
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| Zitat: | | Leider sollte auch da immer wieder auf Inzucht geachtet werden | Das ist einer der vielen Punkte, der Zucht von Vermehrung unterscheidet.
"Alles was schnaxelt (entschuldige) vermehrt sich" aber das hat leider nichts mit Zucht und Artenschutz zu tun, sondern schwächt kurz über lang die Tierbestände. Die Folge ist, das mit bereits geschwächten Tieren lustig weitervermehrt wird, ..... weiter möchte ich gar nicht denken.
Da bin ich wieder ganz am Anfang: Wo sind Zuchtverbände? Wo gibt es Kontrollen? Wozu Schildkrötenvereinigungen? Nur damit sie sich selbst beweihräuchern, wie viele exotische Arten jeder in seinem Glashaus sitzen hat?
Jeder, der ernsthaft züchten möchte, sollte sich doch melden und auch Züchterbescheinigungen dafür brauchen. Um Wild schießen zu dürfen (das mehr als genug in den Wäldern Österreichs herangefüttert wird)oder um einen Fisch aus dem Wasser u angeln, brauch ich eine Genehmigung. Warum nicht auch zum Schildkrötenzüchten? Ich unterzieh mich gerne einer Kontrolle und wäre auch gerne bereit einen Beitrag zu bezahlen.
lg
christine _________________
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 2880 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 23 Jul, 2008 07:57 Titel: |
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So ist es liebe Christine
ich wäre auch für eine Züchterbescheinigung.
Viele Grüße
Sabine _________________ www.pflanzenbestimmung.de
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Jutta Moderatorin Landschildkröten

Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 2052 Wohnort: NRW Arten: Land- u. Sumpfschildkröten von 5 Kontinenten...
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Verfasst am: Mi 23 Jul, 2008 13:08 Titel: |
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| milli hat folgendes geschrieben: | Du fragst mich was ich mit einem Gelege mache,das ich zu spät finde und das schon angebrütet ist.
Gute Frage-
das hatte ich noch nicht,kommt aber in unseren Breiten wohl sowieso nur vor ,wenn das Gelege im Gewächshaus abgelegt wurde.
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Hallo Gudrun, stimmt so nicht. Denn hier im Nachbarort (ist nicht ganz so weit weg von Dir) ist es in den letzten Jahren mehrfach zu Naturbruten gekommmen, aus Eiern Griechischer Landschildröten, die auf dem Legehügel übersehen wurden- nicht im Gewächshaus.
Grüsse
Jutta _________________ wer suchet, der findet mich hier:
http://www.dght.de/regional/neuss |
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milli
Anmeldungsdatum: 09.05.2008 Beiträge: 271 Wohnort: Bochum Arten: Schildkröten,Hund, Katze, Maus
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Verfasst am: Do 24 Jul, 2008 08:17 Titel: |
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Hallo,
konnte leider nicht eher schreiben weil ich viel arbeiten musste.
Zuerst möchte ich mal sagen,dass ich es gut finde,dass doch noch
ein ganz schöner Austausch stattgefunden hat.
Ich kann bei meiner eigenen Einstellung zu dem Thema vielleicht etwas "abcoolen"-
obwohl ich immer noch glaube,dass der Teil der Menschen,die als vernünftige Halter in Frage kommen, verschwindend gering- und die dagegen stehenden Anzahl der Nachzuchten, zu hoch ist.
Der Freundeskreis ist auch irgendwann erschöpft.
Wenn das Bundesamt diese unglaubliche Zahl an Tieren "hobbymäßig"frei gibt,brauch man sich natürlich nicht zu wundern.
Aber als gegeben einfach hinnehmen muss man das doch auch nicht.
Marco:
Du sagst:"Anderen Leuten die Tierhaltung verbieten-wer bin ich denn?"
Wir maßen uns jeden Tag die unglaublichsten Dinge an-und damit meine ich nicht nur irgendwelche dicken Bosse-sondern auch wir kleinen Leutchen-man muss nur mal genau hingucken.
Und da wo Courage gefragt wäre,wird man dann zum Moralapostel.
Natürlich ist es richtig "Leuten" die Tierhaltung zu verbieten-
über die Äußerung würden sich die Mitarbeiter des Tierschutzvereins wohl kopfschüttelnd abwenden.
Jutta,
was Du schreibst,kann ich kaum glauben.
Wenn es MAL irgendwo irgendwann passiert wäre(wohl bemerkt,ohne Gewächshaus)-kein Thema...
aber in den letzten Jahren hier bei uns -mehrfach.
Da es wohl keine Schauergeschichte sein wird,kann ich nur sagen:
Wunder gibt es immer wieder
Obwohl ich glaube,dass all die,die sich jetzt hier beteiligen
eigentlich einer Meinung sind,bleibt für mich ein mulmiges Gefühl
Gudrun _________________ Meine Homepage wird regelmäßig aktualisiert,schau mal wieder rein http://trullaundfreunde.npage.de |
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Sascha
Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 919 Wohnort: Karlifornia Arten: Shelled Warriors
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Verfasst am: Do 24 Jul, 2008 09:48 Titel: |
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@Gudrun
Schade, auf mein Posting hast Du nichts geantwortet.
| Zitat: | was Du schreibst,kann ich kaum glauben.
Wenn es MAL irgendwo irgendwann passiert wäre(wohl bemerkt,ohne Gewächshaus)-kein Thema...
aber in den letzten Jahren hier bei uns -mehrfach.
Da es wohl keine Schauergeschichte sein wird,kann ich nur sagen:
Wunder gibt es immer wieder |
Seit Jahren schon gibt es diese Fälle - so zumindest mir bekannt.
Gruß,
Sascha |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 2880 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Do 24 Jul, 2008 10:29 Titel: |
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Hallo Gudrun
Ich hatte auch schon Naturbruten, weil meine Testudo hermanni boettgeri ihre Eier im Gewächshaus ablegen. Bei uns ist es im Frühjahr meistens zu kalt und so haben sie einen großen Legehügel im Gewächshaus, den sie auch sofort angenommen haben.
Jeder private Züchter, der seine Nachzuchten abgibt, trägt dazu bei, daß nicht mehr soviele Schildkröten aus den Zoogeschäften verkauft werden und das die Zuchtfarmen irgendwann überflüssig werden.
Ich habe meist mehr Nachfragen nach Jungtieren als Tiere. Wenn man aktiv im Internet ist udn sich auch sonst arangiert, kennt man bald eine Menge Leute.
Ich behalte auch immer einige Nachzuchten und gebe sie erst ab wenn ich auch sicher weiß daß sie Weibchen werden.
Viele Grüße
Sabine _________________ www.pflanzenbestimmung.de
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FettboySchlimm

Anmeldungsdatum: 21.02.2007 Beiträge: 161 Wohnort: Bio-Bauernhof Arten: Thh, Thb, Geochelone c.
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Verfasst am: Do 24 Jul, 2008 10:41 Titel: |
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Hallo Gudrun,
| milli hat folgendes geschrieben: | | Du sagst:"Anderen Leuten die Tierhaltung verbieten-wer bin ich denn?" |
Ja, das sage ich. In einer funktional differenzierten Gesellschaft trage ich nur durch meinen individuellen Moralkodex zu einer sozialen Integration bei. Auf Biegen und Brechen: Ich bin kein Polizist, kein Anwalt und kein Richter in einer Person.
| milli hat folgendes geschrieben: | | Wir maßen uns jeden Tag die unglaublichsten Dinge an-und damit meine ich nicht nur irgendwelche dicken Bosse-sondern auch wir kleinen Leutchen-man muss nur mal genau hingucken. |
Vorsicht: Falle. Bitte schließe nicht von dir auf andere Personen. Es gibt da durchaus Unterschiede und auch Menschen, die sich nichts anmaßen müssen, wollen oder tun. Wenige, aber es gibt sie.
| milli hat folgendes geschrieben: | | Und da wo Courage gefragt wäre,wird man dann zum Moralapostel. |
Möglich, aber nicht das Thema. So führt es noch weiter weg zu einer esoterischen Diskussionen mit einer Nebelgranate nach der anderen. Bitte zum Thema.
| milli hat folgendes geschrieben: | Natürlich ist es richtig "Leuten" die Tierhaltung zu verbieten-
über die Äußerung würden sich die Mitarbeiter des Tierschutzvereins wohl kopfschüttelnd abwenden. |
Möglicherweise ist es richtig, aber eben nicht meine Aufgabe. Und es ist mir auch völlig egal, ob sich jemand eine teuere und giftige Schlange hält, ein Meerschweinchen oder eine Tanzmaus. Kommt er (maskulin für TierhalterIN) für das Tier auf und lässt es einer entsprechenden Pflege angedeihen, ist nichts dagegen einzuwenden. Ich spreche hier nicht von Haltern, die mutwillig Tierquälerei, grobe Vernachlässigung und/oder Ähnliches betreiben. Gegen solche Experten gibt es dankbarer Weise Gesetze, Pflichten und Ordnungen die einzuhalten sind.
Was sich Mitarbeiter eines Tierschutzvereins denken, liegt mir absolut fern.
Exkurs: Dass das heute bekannte Tierschutzgesetz noch aus dem dritten Reich stammt, von beiden deutschen Staaten übernommen und 2004 in die EU-Verfassung aufgenommen wurde, ist ein Schmankerl' der ganz besonderen Klasse. _________________ Right here, right now |
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milli
Anmeldungsdatum: 09.05.2008 Beiträge: 271 Wohnort: Bochum Arten: Schildkröten,Hund, Katze, Maus
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Verfasst am: Do 24 Jul, 2008 11:13 Titel: |
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Sascha,
leider habe ich gerade jetzt in den letzten beiden Tagen wenig Zeit mich auf das Thema zu konzentrieren-
und wenn ich dann wieder gucke,haben 5 Leute geschrieben-ich bin aber hundemüde.....
Ich habe auf Deinen Beitrag unter anderem nicht ausdrücklich geantwortet
weil ich hier nicht der ANTWORTENGEBER bin
ich sitzt nicht auf der Anklagebank!!!!!!!!!
Ich habe Deinen Beitrag gelesen,fand ihn sehr interessant und für mich bereichernd
Noch mal :Ich habe ein Thema eingestellt,das uns alle angeht und über das ich mich mit meinen Mitstreitern unterhalten wollte.
Jetzt-nach 1200 Aufrufen habe ich das Gefühl,dass das Thema abgleitet und wir wirklich anfangen, uns im Kreis zu drehen.
Ich danke denen, die bereit waren ihre Meinung zu sagen-vielleicht ein bisschen zu streiten-und vielleicht hat der eine oder andere ja einen brauchbaren Gedanken mitgenommen.
Bei mir ist das der Fall
Gudrun  _________________ Meine Homepage wird regelmäßig aktualisiert,schau mal wieder rein http://trullaundfreunde.npage.de |
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MargeSimpson
Anmeldungsdatum: 18.04.2007 Beiträge: 5
Arten: 2 THB
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Verfasst am: Do 24 Jul, 2008 11:34 Titel: |
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Hallo!
Mit einem tiefen Seufzer in der Brust, möchte ich nun auch meinen Senf zu diesem Thema geben.
Also unsere zwei Kröten sind noch meilenweit davon entfernt, Eier zu legen, wir wissen ja noch nicht einmal, ob es Männlein oder Weiblein werden (NZ 06). Aber, ich werden definitiv alles (!!!) tun, um Nachwuchs zu verhindern. Und JA, ich hätte keine Hemmungen angebrütete Eier zu vernichten. Hört sich grausam an; es ist aber sicherlich grausamer, die Tiere hinterher in was-weiß-ich-für-Hände zu geben. Es gibt keine Kontrollmöglichkeit um wirklich sicher zu stellen, dass die Tiere immer einigermaßen artgerecht gehalten werden. Hierbei unterstelle ich den meisten Leuten noch nicht einmal Vorsatz, sondern ganz einfach Dummheit/Unwissenheit und letztlich auch eine Menge Ignoranz (es handelt sich ja schließlich „nur“ um ein Tier..... – dieser Spruch soll aber keinesfalls meine Meinung wieder spiegeln, denn ich persönlich stehe auf dem Standpunkt, wenn ich schon die Verantwortung für ein Tier übernehme, dann kommt erst das Tier und dann ich, was natürlich auch auf Menschen/Kinder zutrifft!). Hinzu kommt, dass meiner Meinung nach (fast) jeder Schildkröten-Neuling den Aufwand, gerade bei Jungtieren, massiv unterschätzt.
Zu einer verantwortungsvollen Tierhaltung gehört immer auch der verantwortungsvollen Umgang mit Vermehrung. Aus diesem Grund betreibe ich bei meinen Hühner „Geburtenkontrolle“ und habe auch bereits angebrütete Eier vernichtet (wobei das von der Natur aber auch „gerne“ selber geregelt wird), meine Katzen und meine Hündin sind kastriert. Um bei meinen Teichfischen Geburtenkontrolle zu betreiben (meine Kois fressen keinen Fischlaich!), habe ich mir Sonnenbarsche in den Teich gesetzt und seitdem keinen Nachwuchs mehr (einmal 120 Jungfische haben mir gereicht!!!). Ich denke von allen Tieren, die so in Privathand leben gibt es mehr als genug auf dem Markt, dieses gilt auch für Exoten (ein Kumpel von uns hat Leguane, tolle Tiere, lustig zu beobachten, er hat ein eigenes Zimmer für die, aber sie tun mir unendlich leid. Er verhindert das Brüten und nimmt auch nur gestrandete Tiere auf, da er die Domestizierung dieser Tiere aufs schärfste verurteilt). Rein grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt, dass die Haltung gewisser Tierarten generell verboten werden sollte und dazu gehören für mich u.a. auch Landschildkröten. Diese Tiere können kaum artgerecht gehalten werden, auch wenn doch jeder von uns behauptet, dieses zu tun.
Doch trotz meiner –wie ich finde recht militanten- Einstellung zum Thema „Tierzucht“ bin ich mir dessen bewusst, dass es leider niemals vermeiden lassen wird, dass solche Tiere „gehandelt“ werden. Auch werden die Zuchtfarmen niemals ausgerottet werden. Wenn so etwas in Deutschland reglementiert wird, fahren die Leute, die diese Tiere halten wollen, halt ins (osteuropäische) Ausland. Und dank der grünen Grenzen kriegt man ja fast alles nach Deutschland importiert.
@Sabine
„Jeder private Züchter, der seine Nachzuchten abgibt, trägt dazu bei, daß nicht mehr soviele Schildkröten aus den Zoogeschäften verkauft werden und das die Zuchtfarmen irgendwann überflüssig werden.“
Diesem Satz muss ich Dir vehement widersprechen! Zoogeschäfte erhalten ihre „Ware“ auch gerne von kleinen Züchtern, für die es einfacher ist, einen ganzen Schwung auf einmal abzugeben, anstatt sie mühsam an Privatleute abzugeben. Wir haben in Hannover einen „Spezialisten“, das Reptilien-Glashaus. Wer sich die Papiere der Tiere anschaut staunt über die Züchternamen, die dort teilweise auftauchen... Allerdings braucht keiner zu glauben, dass die Leute die dort arbeiten auch unbedingt Ahnung von Schildkröten haben, unsere Erfahrungen dort sind nämlich nicht viel besser wie bei Dehner und Co. Ich denke schon, dass der Markt jetzt bereits überfüllt ist, denn wie viele „Auffangstationen“ gibt es schon und sei es nur der Privatmann, der sich der armen Kreaturen annimmt?
Letzlich stellt sich mir eine Frage: was macht denn den verantwortungsvolle Züchter, wenn er seine Nachzuchten wirklich nicht mehr „los“ wird?
Ich finde Schildkröten toll und faszinierend, nur wollte ich sie nicht halten. Leider hat mein Mann sie aus einer Laune heraus „angeschleppt“ und ich werde alles, was in meiner Macht steht tun, um den Tieren ihr Leben von erträglich wie möglich zu machen, denn dazu respektiere ich Tiere viel zu sehr.
Gruß
MS |
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