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christine



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 530
Wohnort: Wien-Aspern
Arten: THB u. t.km

BeitragVerfasst am: So 20 Jul, 2008 21:41    Titel:

Und da http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1190148406362&calledPageId=987490165154
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Snuppy



Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 158
Wohnort: NRW/Dinslaken
Arten: 1.0 Rhinoclemmys pulcherrima pulcherrima /\ 0.0.1 Kinosternon leucostomum NZ 08

BeitragVerfasst am: So 20 Jul, 2008 23:44    Titel:

Ich werde nun keinen langen Text schreiben oder genauer auf etwas eingehen, Täglich werden hunderte schildkröten gezüchtet bzw erblicken das licht dieser Welt. Wir sollten nicht die Zucht verbieten oder uns dafür einsetzen das das keine mehr gezüchtet werden, sondern dafür das die leute die eine kaufen wollen sie richtig halten. Aufklärung ist das Machtwort!
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Zizou



Anmeldungsdatum: 15.07.2008
Beiträge: 103
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: Mo 21 Jul, 2008 00:43    Titel:

Moin,
Ein paar Sachen fallen mir hier spontan auf/ ein:
1) Wie christine schon schrieb, klingt milli so gar nicht für die Haltung von Exoten (gelinde ausgedrückt)
2) Es mag sein, dass ihr als Züchter aufpasst, dass eure Nachzuchten in gute Hände kommen, aber wer sagt denn, dass sie da auch auf ewig bleiben und nicht an unseriösere Halter wegen Zeit- bzw. Platzmangel abgegeben werden?
3) Wenn eine Schildkröte ihr Leben lang nur gepflegt wird, nie aber verpaart wird. Hat sie nicht dann wirklich umsonst gelebt? Nur zur Belustigung von uns? Aber nicht für ihre natürliche Bestimmung?
4) untereinander kontrollierte Nachzuchten wären doch auch erstmal ein Schritt
5) Landschildkröten haben den Vorteil, dass sie recht teuer in der Anschaffung sind (zumindest meistens und im Vergleich mit anderen Tieren). Das schreckt potenzielle unseriöse Spontankäufer von einem Kauf ab. Wenn nun aber zu viele Schildkröten auf dem Markt sind, bleiben die Züchter entweder auf ihren Tieren sitzen oder sie verringern den Preis. Dies wiederum macht die Tiere interessant für Leute, bei denen sie dann im unzureichend ausgestattenem Terrarium enden und mit der Zeit nach und nach vernachlässigt werden.
Gesegnete Nachtruhe,
Jan
_________________
Perfection doesn't exist, but the quest for it makes you improve
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milli



Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 271
Wohnort: Bochum
Arten: Schildkröten,Hund, Katze, Maus

BeitragVerfasst am: Mo 21 Jul, 2008 06:50    Titel:

Guten Morgen,

dass ich keine Freude an meinen Tieren habe oder sie nicht "liebe" ist doch Quatsch.
Ich glaube,dass lässt sich doch ableiten von dem,was ich über mich geschrieben habe.
Mit diesem Thema habe ich einen kritischen Punkt in der Schildkrötenhaltung angesprochen und finde,der sollte ohne Gefühlsduselei (ooohhh-ich hab meine Schildkröten so lieb)diskutiert werden.Und dann mag sich das an der einen oder anderen Stelle vielleicht so anhören.
Jeder,der mich persönlich kennt,würde sich darüber kaputt lachen,mir so etwas nachzusagen.

Christine:

"Die Liebe und Faszination geht über zu unseren Kindern........."

Ohne Dich persönlich zu kennen,glaube ich Dir das sogar-wenn ich beobachte,mit welcher unglaublichen Geduld Du "Neulinge" hier im Forum berätst-Hut ab !
Ich finde es auch interessant,dass gerade jemand wie Du hier an diesem Thema klebt-jemanden wie Dich, meine ich mit dem was ich sagen will, wahrscheinlich am wenigsten.

Die Liebe,die Du zu den Tieren empfindest ist aber doch nicht automatisch übertragbar auf andere Leute und rechtfertigt damit die Nachzucht
Wenn das so wäre,hätten wir kein Elend auf der Welt.

Was ich nicht verstehe ist,warum Du meine Aussage als lächerlich abtust.
In der Wertigkeit des Menschen mag die Schildkröte unter ihm selbst stehen-aber das heißt doch nicht,dass man darüber nicht mit genauso viel Ernsthaftigkeit und Verantwortungsgefühl sprechen kann und soll.

Das eine Thema ist doch nicht wichtiger als das andere.

Deine Vorstellung darüber,das Nachzuchten nur noch von kleinen privaten Züchtern,die regelmäßig vom Veterinäramt kontrolliert werden,kommen,finde ich sehr gut.
Wenn es so wäre,wäre alles in Ordnung-aber es ist nicht so
UND DARÜBER WILL ICH REDEN
wie gehen wir damit um?

Im Moment sieht es so aus,dass drei Parteien (Privatmensch mit seinen akzeptablen Nachzuchten,privater Tiervermehrer und Zuchtfarmen)auf ihr Recht bestehen weiter zu züchten.
Und keiner ist bereit auch nur einen Schritt zurück zu gehen.

Das Ergebnis wird ein Abfallprodukt sein-wie wir es schon mal hatten.

Und das schreibe ich nicht-und mach mir die Gedanken nicht,weil ich mein "Hobby" nicht genauso glühend betreibe wie zum Beispiel Christine
(sonst aüßern sich ja nicht viele-obwohl es ja genug Aufrufe gegeben hat)
sondern genau das Gegenteil

So ,jetzt muss ich zur Arbeit

Gruß Gudrun
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Meine Homepage wird regelmäßig aktualisiert,schau mal wieder rein http://trullaundfreunde.npage.de
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christine



Anmeldungsdatum: 07.05.2008
Beiträge: 530
Wohnort: Wien-Aspern
Arten: THB u. t.km

BeitragVerfasst am: Mo 21 Jul, 2008 08:15    Titel:

Zitat:
Was ich nicht verstehe ist,warum Du meine Aussage als lächerlich abtust.
In der Wertigkeit des Menschen mag die Schildkröte unter ihm selbst stehen-aber das heißt doch nicht,dass man darüber nicht mit genauso viel Ernsthaftigkeit und Verantwortungsgefühl sprechen kann und soll.

Da hast du recht, das wollte ich damit auch nicht bezwecken, entschuldige.
Zitat:
Die Liebe,die Du zu den Tieren empfindest ist aber doch nicht automatisch übertragbar auf andere Leute und rechtfertigt damit die Nachzucht
Aber, sie ist vorlebbar. Und ich würde es auch ein Wenig traurig finden, wenn die Schildkröten ganz und gar in Vergessenheit geraten würden.
Zitat:
Deine Vorstellung darüber,das Nachzuchten nur noch von kleinen privaten Züchtern,die regelmäßig vom Veterinäramt kontrolliert werden,kommen,finde ich sehr gut.
Wenn es so wäre,wäre alles in Ordnung-aber es ist nicht so
UND DARÜBER WILL ICH REDEN
Und wenn sich da nicht endlich einmal viele verrückte Schildkrötenliebhaber zusammentun und ernsthaft etwas zu ändern versuchen, steuern wir unweigerlich dem "Abfallsprodukt - Schildkröte" entgegen.
Wir schreiben in Foren, sogar in verschiedenen, wir sind Mitglieder bei den verschiedensten Schildkrötenvereinigungen, und wir machen nichts anderes, als unsere eigene Haltung selbst zu beweihräuchern, andere zu kritisieren und , so wie ich ja selber auch, uns über unsere Nachzuchten zu freuen und mit Stolz verkünden, wie langsam sie gewachsen sind und wie gesund sie sind....trotz menschlicher Hand.
Warum raffen wir uns nicht endlich einmal zusammen und tun etwas? Was ist denn mit den Vereinen, wozu sind die denn da, nur um das, was ohnehin in guten Büchern steht zu diskutieren? Ist das nicht zu wenig?
lg
christine
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SabineWil



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 2880
Wohnort: Oldenburg
Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere

BeitragVerfasst am: Mo 21 Jul, 2008 09:44    Titel:

Hallo
Ich glaube gerade die kleinen "Züchter" machen schon eine ganze Menge. Bei mir bekommt kein zukünftiger Halter eine Nachzucht, bevor er aufgeklärt wurde. Ich schaue mir das zukünftige Frühbeet mit Freigehege genau an, helfe bei der Vorbereitung zur Winterruhe und bin natürlich bei Pflanzenfragen immer da.
Meine Tierärztin schickt mir jeden Schildkrötenhalter, der zu ihr in die Praxis kommt und dessen Haltung nicht in Ordnung ist.
An Ort und Stelle kann man bessere Aufklärungsarbeit leisten. Wenn die Leute sehen wie munter die Schildkröten im Freigehege sind,besinnen sie sich meistens und ändern vieles.
Außerdem leite ich einen Schildkrötenstammtisch und wir sprechen dort über alle wichtigen Fragen der Haltung. Meine Tierärztin ist auch meistens dabei.
Ich glaube mehr kann man nicht machen. Es geht sehr viel Zeit drauf für das schöne Hobby, aber ich mache es gerne und natürlich kostenlos.
Ich engagiere mich in vielen Foren und schreibe ab und zu mal einen Artikel in einer Schildkrötenzeitschrift.
Natürlich brüte ich nur soviel Eier aus, wie ich Nachfragen habe. Ich würde nie eine Schildkröte in schlechte Hände geben (überhaupt kein Tier).
Ich weiß daß auch meine Haltung nicht 100% ist, aber das wird es hier in Deutschland nie geben. Ich lerne auch gerne dazu, denn perfekt ist niemand.
Viele Grüße
Sabine
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www.pflanzenbestimmung.de

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Impala



Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 105
Wohnort: Gießen, Mittelhessen
Arten: Griech. Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Mo 21 Jul, 2008 14:34    Titel:

Dieser Denkanstoß mit seiner Diskussion ist schon interessant und wichtig. Ich glaube, daß niemand dieses Forum nur aus "Jux und Dollerei" anklickt sondern statt dessen etwas erfahren möchte, was ihn in seinem Bestreben unterstützt, Schildkröten so artgerecht wie möglich zu halten. So geht es jedenfalls mir, die ich seit ca. 30 Jahren drei Alttiere besitze, die ich nach bestem Wissen versorge - und ständig lerne ich dazu.

Ich bin eigentlich eine "unfreiwillige Züchterin": Das Erlebnis mit den Nachzuchten ist mir "zugefallen". Meine Schildkröte hat halt Eier gelegt, die ich jahrelang vergeblich versucht habe auszubrüten (in der Keksdose auf dem Heizungskessel!), bis in 2003 dann die ersten Schlüpflinge kamen. Bis heute habe ich über dreißig Tiere großgezogen und habe schweren Herzens aus Platzgründen die meisten verkauft bzw. verschenkt, wobei ich natürlich darauf achte, daß sie nur an solche Leute abgegeben werden, von denen ich genau weiß, wie sehr sie sich um artgerechte Haltung bemühen. Ich gebe kein Einzeltier ab, weil ich gegen Einzeltierhaltung bin; ich lasse "meine Kinder" ziehen mit einem Begleitschreiben, in dem die wichtigsten Dinge besonders erwähnt sind. Ich weise in diesem Brief auf die Anmeldungspflicht hin und verspreche, bei Fragen und Problemen für die neuen Besitzer dazusein. Ich mache mir die Abgabe der Tiere nicht leicht, prüfe die Leute sowie die Unterbringung so genau wie möglich - und dennoch habe ich stets das Gefühl, meine Schildkrötenkinder "ziehen in den Krieg".

Wie gesagt, die mir zugefallene Aufzucht macht mir (und meiner Familie) sehr viel Freude (und Arbeit), kostet dabei viel Zeit und Geld, was wir aber auch gerne aufwenden. Ich verschweige dabei nicht, daß mich die Pflege der Nachzuchten nicht mehr so leicht verreisen läßt; ich fühle mich mehr ans Haus gebunden, obwohl ein unbeschwerter Tapetenwechsel auch mal gut wäre. Aber die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus, und wer in der Nachbarschaft versteht schon was von Schildkröten bzw. ist bereit, sich damit zu befassen.

Neben der Freude an den Tieren gab es auch schon großen Kummer; in 2006 hatte ich einen Schlüpfling, der war von Anfang an so krank, daß ich wochenlang mitgelitten habe. Und dann in der Klinik unerfahrene Ärzte ("an so einem kleinen Tier kann man ja nichts untersuchen"), bis ich in ziemlicher Entfernung einen Tierarzt fand, zu dem ich mit meinen "18 g Schildkröte" öfters gefahren bin.

Betr.: Platzprobleme und fehlende Interessenten: Es ist mir nicht möglich, alle Nachzuchten zu behalten, und es ist schade, daß wirklich Interessierte Mangelware sind. Eier einfach entsorgen - das konnte ich bisher nicht, weil doch in jedem Ei ein mögliches Krottchen steckt.

Ich glaube, das Thema Nachzuchten ist eins, bei dem sich Kopf und Herz streiten, und ich unterstelle jedem, der sich mit der Pflege dieser interessanten Tiere befaßt, daß er alles so gut wie möglich macht. Ohne Fehl und Tadel ist niemand - und dazulernen kann man ja bei fast jedem Klick aufs Forum.

Liebe Grüße von Impala
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milli



Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 271
Wohnort: Bochum
Arten: Schildkröten,Hund, Katze, Maus

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 07:00    Titel:

Dass ich mich mit Christine hier heiß und fettig diskutiert habe,finde ich gut-weil es einen Meinungsaustausch gegeben hat
Wäre das nicht der Fall gewesen,wäre das Thema in der Versenkung verschwunden.
Warum?
Was ich bei Impala schön fand war,dass sie wenigstens eingeräumt hat,dass es ein überdenkenswürdiges Thema ist-ein Thema bei dem Herz und Kopf streiten.
Oder,dass sie geschrieben hat welche Einschnitte das in ihr eigenes Leben gebracht hat....es aber dann doch trotzdem weiter machen will....
Das ist doch wenigstens eine Stellungnahme!
Von etwas mehr als 3-4 Usern die Aussage zu hören:Also,bei mir ist das alles ganz anders ",finde ich etwas dürftig
bei so vielen ambitionierten und wissenschaftlich orientierten Schildkrötenhaltern!!!

Allerdings glaube ich gar nicht,dass es an Interesse an dem Thema mangelt-ganz im Gegenteil !
Ich glaube es waren heute morgen an die 660 Aufrufe!

Ich finde es schade,dass keiner hinterm Ofen her kommt,
Dass es soo brisant ist,dass alle mitlesen wollen aber keiner schreibt-hätte ich allerdings nicht gedacht.

Aber gut-wir können das Thema schließen,

ich finde es sehr schade und bedenklich,dass die kontroversen Diskussionen hier im Forum nicht über Themen hinausgehen,wie:
Hirtentäschel oder Hibiskus.

Als ich das Thema eingebracht habe ging es mir gar nicht darum,jemanden zu verdammen-ich wollte ein wichtiges Thema,das uns alle mehr, als was angeht,diskutieren.
Gewünscht hätte ich mir Mitstreiter die wenigsten ansatzweise bereit sind sich damit auseinander zu setzen.

Aber nix

Vielleicht ist ja bei denen die mitgelesen haben etwas in Gang gekommen.
Also zurück zum smalltalk

Schönen Tag

Gruß GUdrun
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Sascha



Anmeldungsdatum: 26.10.2004
Beiträge: 919
Wohnort: Karlifornia
Arten: Shelled Warriors

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 07:26    Titel:

Hallo Gudrun,

du bist gerne dazu eingeladen, hier wissenschaftliche Beiträge zu verfassen, gerne auch mit Zitat und Quellverweis.

Sicher würde ich auch was dazu beitragen, leider fehlt es mir momentan an Zeit, und ich führe gerne zu solchen Themen erstmal eigene Recherchen an. Nicht weil ich nicht viel weiss, sondern weil ich nicht gerne im Kreise diskutiere.

Gruß,
Sascha
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milli



Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 271
Wohnort: Bochum
Arten: Schildkröten,Hund, Katze, Maus

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 07:55    Titel:

Hallo Sascha,

wenn ich zu einer persönlichen Diskussion einlade mit dem Wunsch nach persönlichen Stellungnahmen,darf ich das, und muss es möglich sein ,ohne Zitate und Quellennachweise.

Das war es doch, was ich wollte :

ich will keine Zitate(denn Zitate sind immer etwas,was jemand anders gesagt hat -und wovon ich mich im Zweifelsfall immer wieder distanzieren kann)ich möchte,dass die Halter aus ihrem eigenen Denkwerk und ihrer eigenen Einstellung zu dem Thema schreiben.

Wenn es Dir im Moment an Zeit fehlt,kann ich das nachvollziehen,
im Kreis drehen kann ich mich erst,wenn ich überhaupt erstmal angefangen habe, zu diskutieren.

Noch mal :

gefragt ist die PERSÖNLICHE Einstellung-denn wir persönlich sind es ja auch,die Tiere in die Welt setzen.
Ich brauche für meine eigene Meinung nur eine Quelle-und das bin ich selbst.

Gruss Gudrun
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SabineWil



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 2880
Wohnort: Oldenburg
Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 08:29    Titel:

Hallo Milli
Du schreibst daß du deine Schildkröteneier jetzt nicht mehr ausbrüten willst?
Klar, das machen viele so. Sie vernichten die Eier direkt nach dem Legen. Ich mache es ja auch so.
Was machts du aber wenn du ein Gelege zu spät findest? Die Eier sind schon angebrütet? Vernichtest du sie dann auch?
Oder trennst du deine Männchen von den Weibchen ab? Bis zu 5 Jahren können die Weibchen dann trotzdem noch befruchtete Eier legen.
Außerdem halte ich es auch nicht für artgerecht die Geschlechter, wenn es genügend Weibchen gibt, zu trennen.
Durch das Forum leisten wir alle schon eine gute Aufklärungsarbeit. Jeder, der hier liest, will etwas dazu lernen.
An die Halter, die ihre Tiere noch in einer Kiste in der Wohnung halten und mit Brot und Milch, sowie Salat füttern, kommen wir sowieso nicht ran.
Ich finde es gut daß es immer mehr private Züchter gibt, die ihre Jungtiere in gute Hände geben und dabei Aufklärungsarbeit leisten.
Viele Grüße
Sabine
P.S. deine Homepage gefällt mir sehr gut
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Sofie



Anmeldungsdatum: 16.06.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Niederbayern
Arten: u.a. Landschildkröte

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 10:26    Titel:

Hallo Gudrun, ich gebe dir mit deinen Gedankengängen vollkommen recht.

Meine Schildkröte ist jetzt über 40 Jahre bei mir, ich mache mir aber jetzt schon Gedanken was mal mit ihr wird wenn ich tot bin, da sie mich ja wahrscheinlich überleben wird.
Wenn ich vor meinem Mann sterben würde, könnte er sie versorgen, aber wenn wir beide tot sind, was ist dann?

Da Schildkröten nun mal so ein hohes Alter erreichen, ist garnicht abzusehen, was einmal aus ihnen wird und ich glaube nicht, daß alle Schildkrötenkäufer daran denken.

Gruß Heidi
_________________
Heidi & Sofie
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FettboySchlimm



Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 161
Wohnort: Bio-Bauernhof
Arten: Thh, Thb, Geochelone c.

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 11:38    Titel:

Hallo Gudrun,

du kennst meine Einstellung zu diesem Thema und ich habe sie dir ja einmal lang und breit per PN erklärt. Ich stelle mein Licht nicht unter einem Schemel, was meine Meinung zu diesem Thema angeht. Aber einzig
der Sinn und Zweck deiner Frage

milli hat folgendes geschrieben:
Wo ist der Sinn dieser unglaublich vielen Nachzuchten,die jedes Jahr in die Welt gegeben werden?


ist so erquickend und mühselig wie die Frage, warum meine Katze immer fetter wird und in anderen Ländern Kinder sterben. Sprich: Auf was möchtest du denn hinaus? Was ist deine Intention?


milli hat folgendes geschrieben:
Ich finde es schade,dass keiner hinterm Ofen her kommt,
Dass es soo brisant ist,dass alle mitlesen wollen aber keiner schreibt-hätte ich allerdings nicht gedacht.


Pff ... ja wie gesagt: Was willst du denn hören?

Anderen Leuten die Tierhaltung verbieten? Wer bin ich denn. Ich habe vielleicht um die 10 bis 15 Nachzuchten pro Jahr. Durch den Verkauf dieser Tiere wird das Hobby zu einem Winzteil finanziert, aber nicht umsatzorientiert angekurbelt. Dafür reicht die Zeit, der Raum und auch die Laune nicht. Gleiches gilt allerdings für meine Zierfische und meine Pferde, die ich zu einem weit höheren Preis verkaufen kann, als einen Panzerträger. Allerdings sind die beiden letztgenannten Tiere als echte "Zuchttiere" anzusehen.
_________________
Right here, right now
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Rotti



Anmeldungsdatum: 22.07.2008
Beiträge: 133
Wohnort: Duisburg
Arten: 2 th hercigovinensis

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 11:47    Titel:

Hallo,
ich möchte nun als Laie schreiben.

Ich habe mich vor ca. 3 Monaten für die Landschildkröten meiner Bekannten interessiert, da diese abgegeben werden mussten und hauptsächlich auf dem Balkon gehalten worden sind - definitiv falsche Haustiere ausgesucht, geben sie freiwillig zu.

Nunja, ich habe mir 2 Bücher besorgt und mir vieles im I-net durchgelesen. Nach einigen überlegungen kamen dann WIR zum entschluss, dass wir uns den Beiden (NZ 2007) annehmen und denen ein Heimchen in unserem Garten geben.

Zur Zeit sind beide noch (nachts) im Terrarium und tagsüber im Garten. Ihnen geht es (so wie ich sie sehe) gut. Sie fressen und interessieren sich für das Umfeld, wobei halt viel geschlafen wird - bzw. sich zurück gezogen wird.

Ich mache mir jetzt schon gedanken, was wäre wenn es Männlein und Weiblein wären. Ich wüsste es nicht, denn mein Herz sagt mir: Die Eier kannst DU nicht wegwerfen. Mein Verstand: Wie möchtest DU die Eier ausbrüten? Eine Abnahme wäre zwar da, ABER ohne Garten oder gar Vertrauen. Und in die Zoohandlung abgeben? Ich glaube nicht.

Es ist schwer eine Entscheidung zu treffen.

Ich versuche den Beiden ein neues zu Hause zu geben. Wobei wir noch einen Hund und Kind haben. Unser Sohn kommt sehr gut damit zurecht und holt fleissig "Kräuter" aus Nachbars Garten. Der Hund hat das erste Interesse verloren und lässt die Kleinen gewähren, aber hält trotzdem ein Auge drauf.

Ich kenne mich besser mit der Hundehaltung aus und kenne einen Besitzer (ehemalig Hundeplatz) vor dem wir den Hut gezogen haben, da sein Hund perfekt hörte usw. Wir wunderten uns alle, warum wir ihn nie beuschen durften.
Naja, irgendwann standen einige von uns plötzlich vor seiner Tür und bekamen das Elend mit. Der Hund wurde in der kleinsten Hütte gehalten und bekam nur das nötigste zu essen, ausser es ging zum Hundeplatz!
Was ich damit sagen möchte: Man kann dem Abnehmer nur vor dem Kopf schauen. Auch wenn er einen super Garten aufweist, wie sieht es später aus.

Ich möchte den Leuten hier sagen, dass ich es super finde, wenn der Kontakt zu den Abnehmern später immernoch vorhanden ist und vllt auch zwischendurch mal geschaut wird.
Hut ab, dass IHR Euch so eine Mühe gebt.
daumen

Aber leider sieht es meist immer etwas aus. Es wird irgendwo ein Tierchen gesehen und schon möchte man es haben ohne sich vorher genau darüber zu informieren.
Und man redet hier nicht über eine INFORMATIONSZEIT von einer Woche.

Ich hoffe ich bin nicht all zu sehr vom Thema abgewichen, aber ich habe stillschweigend dieses Thema mit gelesen und finde es interessant, dass man soetwas mal anschneidet.

Beim züchten spielt sehr viel das HERZ und der VERSTAND mit. Wobei die ZEIT, PLATZ und das FINANZIELLE mit eine Rolle spielt


Grüße
Rotti
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SabineWil



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 2880
Wohnort: Oldenburg
Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere

BeitragVerfasst am: Di 22 Jul, 2008 11:58    Titel:

Hallo Rotti
Wenn man seine Nachzuchten nur an Freunde und Bekannte abgibt, erlebt man keine so großen Überraschungen.
Meine "Abnehmer" kommen regelmäßig zu unserem Stammtisch und ich kann sie jederzeit besuchen. Wohnen sie weiter weg, bekomme ich mindestens 2mal im jahr Fotos und Nachrichten über die Tiere.
Nur ein Garten und ein guter Wille reicht bei mir nicht. Man muß sich vor der Anschaffung dieser Tiere schon intensiv damit beschäftigen.
Eier vernichten sehr ich nicht als Problem an. Schließlich essen wir auch Hühnereier, vernichten also die Küken.
Allerdings sollte man die Schildkröteneier direkt nach dem Legen zerstören, damit sie sich noch nicht entwickelt haben.
Über das Danach wenn man tot ist, habe ich mir auch shcon viele Gedanken gemacht. Es ist alles geregelt. Meine Kinder wissen wo der Schildkrötenordner steht, kennen viele Halter und dürfen die Tiere, wenn sie sie nicht selber nehmen können, an gute Hände weitergeben.
Viele Grüße
Sabine
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