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Wie bildet man eine Schildkrötengruppe?

 
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bilfkir



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 57
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: Mi 26 Jan, 2005 16:34    Titel: Wie bildet man eine Schildkrötengruppe?

Hallo.
Irgendwann fängt man mit einer Schildköte an. Dann liest man daß Gruppenhaltung die bessere Haltungsart ist. Egal ob permanente oder zeitweilige Zusammenführung. Also kommen zwei, drei Schildkröten dazu.
Wie bringt man die Schildkröten jetzt zusammen?
Unabhängig von der Quarantänezeit, einmal müssen sie zusammen kommen. Alle auf einmal oder einzeln und zeitlich versetzt?
Das mit der Quarantäne ist auch so eine Sache. Ich müsste das vorhandene Freigehege teilen. Das ist einfach. Aber ich will dem vorhandenen Männchen nicht die gewohnten Lieblingsplätze verwehren.
Außerdem bräuchte ich mehrere Gehege. Oder es kommt jedes Jahr nur ein Weibchen dazu. Das wird dann zu arg bedrängt usw.usw.
Also: Wie macht man das in der Praxis?
Es geht übrigens um eine männliche Testudo hermanni boettgeri der ich ein paar Weibchen gönnen will. Allerdings ohne Zuchtinteresse.
Gruß
Andreas
_________________
Testudo hermanni boettgeri
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 4450
Wohnort: Passau
Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Mi 26 Jan, 2005 18:40    Titel:

Hallo Andreas

Wenn Du kein Zuchtinteresse hast, dann lass es lieber mit den Weibchen. Dann hast Du auch nicht die ganzen Probleme, die sich daraus ergeben.

Egal, ob Du die Eier ausbrüten willst oder nicht (meist will man dann später entgegen aller früheren Vorsätze doch), Du musst immer damit kalkulieren, daß Eier ausgebildet werden, daß sie u. U. nicht zügig gelegt werden können (Legenot, egal aus welchem Grund), daß die Weibchen vom Männchen zu arg bedrängt werden (außer Du setzt sie wirklich nur während der Paarungszeit zusammen), daß Du mindestens 2 großflächige und sonnige Gehege brauchst, daß sich auch die Weibchen mal nicht so grün sind, wie wir das gerne hätten.

Männchengruppen sind eh immer kritisch, weil die Herren der Schöpfung bei T. hermanni selten verträglich sind. Vor allem dann, wenn man sie neu zusammen setzt. Daß sie sich "zusammenraufen", das sollte man den Tieren zwecks Stressvermeidung ersparen, denn die Darmparasitenzahl steigt dabei eindeutig an.

Also alles Überlegungen, die man anstellen sollte, bevor man sich eine Gruppe just for fun zulegt.

Schöne Grüße

Eva
_________________

Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
www.t-hermanni.de , www.nabeulensis.de , www.horsfieldii.de.vu , www.evastierparadies.de
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SabineWil



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 2978
Wohnort: Oldenburg
Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere

BeitragVerfasst am: Mi 26 Jan, 2005 18:50    Titel:

Hallo Eva
Ich halte schon seit über 20 Jahren Testudo hermanni boettgeri, Männchen und Weibchen in einer Gruppe. Noch nie wurden die Weibchen zu sehr bedrängt, weil genügend Platz da ist. Ein Männchen, daß nur zur Paarungszeit zu den Weibchen gelassen wird, bedrängt diese dann stark. Ist es das ganze Jahr über bei den Weibchen hat es dies garnicht nötig.
Diese Diskussion hatten wir schon öfters, wie du weißt.
Ich bin gegen Einzelhaltung und halte diese für nicht artgerecht. Nicht umsonst gibt es diese Pedition von Vinkes: Schildkrötenfreunde gegen Einzelhaltung. Viele namhafte Halter haben dort unterschrieben.
Platz ist die Devise und darauf sollte man immer hinweisen.
Ich hoffe daß diese Diskussion jetzt nicht wieder ins Endlose verläuft.
Ich werde deine Einstellung nicht ändern können und du meine nicht.
Viele Grüße
Sabine
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Benja



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 33

Arten: testudo hermanni boettgeri

BeitragVerfasst am: Do 27 Jan, 2005 08:45    Titel:

Hallo Andreas,

ich habe auch Testudo hermanni boettgeri-Weibchen dazugekauft - das ist zum einen sehr kostspielig, zum anderen gibt es auch nicht so sehr viele Weibchen, die zum Verkauf stehen. Rechne also nicht damit, dass du gleich auf einen Schlag 3 oder 4 Weibchen erwerben kannst. So viele sollten es für ein Männchen aber schon sein.
Was du dir vorgenommen hast, ist also nicht ganz einfach zu bewerkstelligen und wird einige Zeit dauern Wink

Wahrscheinlich wirst du nicht darum herumkommen, noch ein separates Quarantänegehege zu bauen. Im Grunde brauchst du anfangs drei Gehege, die dann "am Ende" zusammengelegt werden können: Eines für das Männchen (Nr. 1), eines für das gekaufte Weibchen (Nr. 2), ein Quarantänegehege für ein einige Monate später oder im Folgejahr dazugekauftes Weibchen (Nr. 3). Wenn das Tier aus Gehege 3 seine Quarantänezeit hinter sich hat, kann es umziehen in Gehege 2 zum anderen Weibchen (das ja als einzelnes Weibchen noch nicht zum Männchen sollte), Gehege 3 kann dann wieder von einem neu erworbenen Weibchen bezogen werden.
Die Gehege sollten alle über ein Frühbeet und die beiden für die Mädels auch über einen Legehügel verfügen ...

Hast du dann 3 oder 4 Weibchen, die alle ihre Quarantäne hinter sich haben, kannst du die drei Gehege zusammenlegen und erhälst so ein großes Freigehege (das aus 1, 2 und 3 besteht).
Ganzjährig bei den Weibchen gehaltene Männchen benehmen sich den Damen gegenüber sehr ordentlich, sofern genügend Platz vorhanden ist, da stimme ich Sabine voll und ganz zu.

Das Zusammenlegen der Gehege hat den Vorteil, dass das Männchen in der gewohnten Umgebung bleiben kann (Gehege 1), die Weibchen kennen bereits Gehege 2 und 3 - so hat bei der Gruppenzusammenführung jeder einen Bereich, den er bereits gut kennt und der nun erweitert wurde. Und im neu zu entdeckenden Teil findet dein Männchen dann - oh, welche Überraschung - ein paar nette Damen Wink

Kompliziert, was?

Ich hatte das riesengroße Glück, dass ich auf einen Schlag mehrere Weibchen vom selben Züchter erwerben konnte. Diese Tiere lebten schon viele Jahre zusammen, konnten die Quarantänezeit gemeinsam verbringen und dann auch gemeinsam ins endgültige Freigehege zu den Männchen umziehen - ich musste die ganze Prozedur also nicht auf mehrere Jahre und mehrere Gehege verteilen Wink

Mein großes Ziel war also erreicht und ich habe jetzt endlich ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.

Wenn du es wirklich angehen willst, dann wünsche ich dir viel Erfolg!

Liebe Grüße
Benja
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bilfkir



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 57
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: Do 27 Jan, 2005 20:59    Titel:

Hallo an alle,
danke für die Antworten.
Fang ich jetzt mal von hinten an:
Benja (und alle anderen):
Nix kompliziert. So habe ich mir's schon gedacht. Ich habe theoretisch fast 800 qm zur Verfügung. Mit mittelalterlicher Sandsteinmauer als Begrenzung.
Sabine (und alle anderen):
Ich will auch keine grundsätzlichen Disskusion. Mir geht's im Moment nur um's praktische.
Eva (und allen anderen)
Der Sexualtrieb ist bei allen Lebenwesen einer der stärksten Triebe die es gibt. Meines Wissens zumindest.
Irgendwie kommt mir der Gedanke, daß es nicht von Vorteil ist, wenn man diese natürlichen Gegebenheiten außer Acht lasst.
Und vor allem: Mir geht's dann auch nicht gut. Eine Schildkröte geht mit dem Halter sozusagen eine Symbiose ein. Wenn's dem einen nicht gut geht, geht's dem anderen auch nicht gut. Immer würde ich zweifeln, wenn meine Schidkröte einen ihrer Triebe vernachlässigen müßte. Was soll ich tun?
Will damit sagen:
Kann's mir schwer vorstellen, daß mein männchen niemals ein weibchen sehen wird. Wirkt sich das nicht auch auf andere Verhaltensweisen aus?
Gruß
Andreas
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Testudo hermanni boettgeri
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 4450
Wohnort: Passau
Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Do 27 Jan, 2005 21:23    Titel:

bilfkir hat folgendes geschrieben:
Kann's mir schwer vorstellen, daß mein männchen niemals ein weibchen sehen wird. Wirkt sich das nicht auch auf andere Verhaltensweisen aus?


hallo Andreas

Symbiose bedeutet ein gegenseitiges Wechselspiel. Aber: DIR geht es nicht gut, wenn es der Schildkröte nicht gut geht. Umgekehrt ist es nicht so.

Der "kleine" Unterschied: Du bist ein Mensch und denkst drüber nach, wenn Du abstinent lebst/leben mußt...

Kleine Gegenfrage: wirkt es sich bei einem Hund oder einer Katze aus, wenn sie beim Freigang "nie dürfen"?

Schöne Grüße

Eva
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SabineWil



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
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BeitragVerfasst am: Do 27 Jan, 2005 22:30    Titel:

Hallo Eva
Ja, es wirkt sich bei Hund und Katze aus, wenn sie nie "dürfen". Manche Hunde versuchen sich am Bein des Halters zu befriedigen oder sie vergewaltigen Kissen. Es ist sehr unnatürlich den Geschlechtstrieb zu unterdrücken.
ich habe deshalb meine Katzen im jugentlichen Alter kastrieren lassen. Trotzdem machen sie noch Paarungsspiele.
Viele Grüße
Sabine
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
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Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Fr 28 Jan, 2005 01:01    Titel:

SabineWil hat folgendes geschrieben:
Ja, es wirkt sich bei Hund und Katze aus, wenn sie nie "dürfen". Manche Hunde versuchen sich am Bein des Halters zu befriedigen oder sie vergewaltigen Kissen.


Hallo Sabine

Werden Hunde krank davon, wenn sie ein Kissen vergewaltigen? Oder tun sie uns nur leid, weil wir sie mit uns vergleichen?

Schöne Grüße

Eva
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SabineWil



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BeitragVerfasst am: Fr 28 Jan, 2005 09:26    Titel:

Hallo Eva
Ja, ich finde schon daß sie davon krank werden. Sie werden neurotisch, sie sind später nicht mehr in der Lage sich mit anderen Hunden auseinander zu setzen und und und........
Wir hatten früher selbst so einen neurotischen Hund, als ich noch ein Kind war. Der war mehr beim Tierarzt als ich beim Kinderarzt.
Aber ich finde dieses Thema weicht zu sehr von der Fragestellung ab, deswegen lassen wir das.
Gruppenhaltung ist für alle Landschildkröten die einzige artgerechte Haltung. Von dieser Meinung werde ich nie abweichen.
Viele Grüße
Sabine
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
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Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Fr 28 Jan, 2005 10:27    Titel:

SabineWil hat folgendes geschrieben:
Wir hatten früher selbst so einen neurotischen Hund, als ich noch ein Kind war.


Hallo Sabine

Neurosen bei den Tieren macht der Mensch durch sein Verhalten. Verhätscheln hat noch jedem Tier geschadet, Hunden als rangordnungsbildende Rudeltiere erst recht. Wo sich der Mensch als Ranghöchster nicht durchsetzt hat er verloren. Der Hund dann aber auch....

Mein Yorkie-Mix durfte nur einmal in seinem Leben eine Hündin decken, war aber ein ganz normaler Hund, der 14 Jahre lang Hund sein durfte.

Schöne Grüße

eva
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Chalisa



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Arten: 2,0,0 Testudo graeca ibera

BeitragVerfasst am: Fr 28 Jan, 2005 10:36    Titel:

Hallo Eva,

auch wenn es nicht hierher gehört:

Aischa hat folgendes geschrieben:
Gegenfrage: wirkt es sich bei einem Hund oder einer Katze aus, wenn sie beim Freigang "nie dürfen"?


Laut Aussage meiner Tierärztin (Frau Dr. Wiechert Wink) besteht bei Katzen, die ihren Sexualtrieb nicht ausleben können/dürfen, beispielsweise die Gefahr der ganzjährigen Dauerrolligkeit. Das ist schon eine arge Quälerei für eine Katze und weitere Erkrankungen bleiben dann sicher nicht aus. Deshalb wurden meine beiden Katzenmädels auch kastriert.

Liebe Grüße
Petra Michaela
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Fotos meiner Schildkröten findet ihr hier!
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bilfkir



Anmeldungsdatum: 23.10.2004
Beiträge: 57
Wohnort: Main-Tauber-Kreis

BeitragVerfasst am: Sa 29 Jan, 2005 19:09    Titel:

Hallo.
Mit Symbiose hat Eva natürlich Recht. Der Schildköte ist es egal wie's mir geht.
Letztendlich muß aber der Halter auch mit seiner Haltung zufrieden sein.
Es nützt auch der Schildkröte nix, wenn ich über Jahre hinweg an meiner Haltung Zweifle.
Leider bin ich jetzt auch nicht schlauer. Bei jeder der drei Möglichkeiten gibt's gute Gründe die dagegen sprechen.
Was soll man tun?
Wahrscheinlich muß man sich an diesem Punkt nach sich selbst richten, um mit bestem Gewissen die eigene Haltung zu akzeptieren.
Oder anders: Einfach nach Gefühl.
Vielleicht bringt mir mehr Erfahrung die Erkenntnis, was meine Schildkröte braucht.
Danke an alle
Andreas
_________________
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Elina



Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 110


BeitragVerfasst am: Sa 29 Jan, 2005 23:13    Titel:

bilfkir hat folgendes geschrieben:
Leider bin ich jetzt auch nicht schlauer. Bei jeder der drei Möglichkeiten gibt's gute Gründe die dagegen sprechen.
Was soll man tun?
Vielleicht bringt mir mehr Erfahrung die Erkenntnis, was meine Schildkröte braucht.
Danke an alle
Andreas



Hallo Andreas,

ich denke ganau das ist die einzige wahre Aussage in der ganzen Schildkröten-Haltung.

Nur durch Beobachtung und direkte Erfahrung kannst du herausfinden was für deine Schildkröten am besten ist, egal ob es sich dabei um Gruppenhaltung oder Einzelhaltung, um die Länge der Winterstarre, Übergangsterrarien oder ganzjährige Außenhaltung handelt.

Jedes Tier ist anders und für sich etwas ganz besonderes.
Die Behauptung "es gibt nur eine richtige (artgerechte) Haltung" kann nur falsch sein. Es gibt sicher ein paar Richtlinien, aber mehr nicht.
LG
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 4450
Wohnort: Passau
Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: So 30 Jan, 2005 08:46    Titel:

bilfkir hat folgendes geschrieben:
Letztendlich muß aber der Halter auch mit seiner Haltung zufrieden sein.
Es nützt auch der Schildkröte nix, wenn ich über Jahre hinweg an meiner Haltung Zweifle.


Hallo Andreas

Ich interpretiere "zufrieden" mit "davon überzeugt, daß er das bestmögliche für seine Tiere macht".
Ich zweifle nach den vielen Jahren noch heute, weil sich meine Einstellung den Tieren gegenüber gewandelt hat und weil es gerade in der Reptilienhaltung ständig neue Erkenntnisse gibt.

Wie Elina schon schreibt: DIE optimale Schildkrötenhaltung wird es wohl nicht geben, aber auf die mittlerweile bekannten biologischen und tiermedizinischen Grundlagen kann und sollte man immer Rücksicht nehmen. Ich sehe es als eine gedankliche Entwicklung vom "Haustier" zum "Wildtier", nicht umgekehrt. Zweifel sind der beste Ansporn dazu weiter zu suchen.

Schöne Grüße

Eva
_________________

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