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OSB Platten als Freigehegeumrandung

 
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Petsi



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 81


BeitragVerfasst am: Mo 24 Jan, 2005 08:18    Titel: OSB Platten als Freigehegeumrandung

Guten Morgen,

wahrscheinlich nerve ich schon..., aber wir sind uns immer noch nicht sicher, was wir als Umrandung für unser Freigehege machen sollen.

Am Samstag waren wir dann bei einem Schreiner, der meinte, OSB-Platten würden sich dafür auf alle Fälle eigenen, wenn wir sie vorher streichen. Es gibt auch Lasuren, die nicht für Mensch und Tier gefährlich sind.

Zu kesseldruckimprägnierten Holz hat er uns abgeraten.

Da wir das Freigehege direkt auf eine Terrasse machen und das ganze auch eine Mietwohnung ist, fällt mauern oder graben flach.

Hat irgendwer schon Erfahrung mit diesen Platten?
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 4450
Wohnort: Passau
Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Mo 24 Jan, 2005 08:36    Titel:

Hallo Petsi

Mit diesen Platten habe ich leider keine Erfahrung, aber das Problem habe ich anders gelöst.

Da ich ja auch eine Mietwohnung in München hatte, konnte ich auch keine bombastischen Freigehegeumrandungen bauen.
Ich beschaffte mir dreierlei:

-einen sogenannten "Vorgartenzaun" (60 cm hoch, kesseldruckimprägniert), bei dem die Latten sehr schmale Abstände hatten.

-30 cm hohe Rollpalisaden auf Draht aufgezogen zur Beetumrandung

-eine 30 cm hohe Kunststoff-Beetumrandung (diese gewellten Dinger).

Die Rollpalisaden habe ich gut zur Hälfte senkrecht in den Boden versenkt (ca. 20 cm) und dann anschließend drumherum den Zaun angebracht. Dazu reichten in 2m-Abständen einige angespitzte Rundhözer, die ich in den Boden schlug und daran den Zaun festschraubte. am Schluß befestigte ich die Kunststoff-Beetumrandung um den unteren Rand innen herum direkt über dem Boden als Kletter- und Sichtschutz.

Das Ganze ergab eine preiswerte, sehr stabile, untergrab-sichere, überletterungs-sichere und soger Kleinhunde-sichere Gehegeumrandung, die bei meinem Umzug auch schnell wieder deinstalliert war. Darüber kann man für kleine Schildkröten (bis 300 g) auch sehr gut ein Schutznetz spannen.

Mit der Druckimprägnierung hatten meine Schildkröten keine Probleme.

Schöne Grüße

Eva

PS: Sorry, das lese ich jetzt erst. Ihr wollt das Freigehege direkt auf die Terrasse bauen? Das halte ich für sehr ungünstig. Selbst wenn ihr auf die Terrassenplatten Gartenboden aufbringt, so wird Regenwasser trotzdem eher schlecht ablaufen und das Gehege unter Umständen unter Wasser setzen. Hast Du an eine gute Drainageschicht gedacht? Wenn Du gar nicht graben kannst, dann sind die OSB-Platten in Deinem Fall vielleicht sogar die beste Lösung.

Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee dazu?
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Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
www.t-hermanni.de , www.nabeulensis.de , www.horsfieldii.de.vu , www.evastierparadies.de
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kroete



Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 695

Arten: thb

BeitragVerfasst am: Mo 24 Jan, 2005 19:37    Titel:

Hallo Petsi,

ich halte schon viele Jahre Schildkröten,hab so gut wie alles an Umrandungsmaterial durch.
Holzbretter,dicke Holzschwarten usw.alles ist nach wenigen Jahren durchgefault.
Seit einigen Jahren nun habe ich Pflanzsteine als Umrandung,davon bin ich begeistert.
Die sehen nicht nur gut aus,können bepflanzt werden und sind Witterungsbeständig.
Es gibt Pflanzsteine die sind von der Struktur her nicht scharfkantig/rau,so können sich auch die Tiere nicht verletzen.

Gruß Kroete
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 4450
Wohnort: Passau
Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten

BeitragVerfasst am: Mo 24 Jan, 2005 20:51    Titel:

Hallo Kroete

Mit den Steinen hätte ich ein echts Problem. Ein Bekannter hat solche ähnlichen Steine alle mit Holzbretter verkleiden müssen, weil seine geschlechtsreifen Männchen die WEibchen bei der Paarung gegen die Umrandung drücken. Das gab echt hässliche Panzerschäden bei den Weibchen.

Da baue ich dann lieber alle 10 Jahre eine neue Umrandung. Mein "Vorgartenzaun" war immerhin 7 Jahre gut in Takt und ist mit umgezogen. Nur die Rollpalisaden musste ich austauschen. Die waren allerdings damals aus'm Sonderangebot.

schöne Grüße

Eva
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Petsi



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 81


BeitragVerfasst am: Di 25 Jan, 2005 07:47    Titel:

Erst mal vielen Dank für Eure Antworten. Von den Pflanzsteinen bin ich auch wieder abgekommen, da die Dinger ja mindestens 20 cm breit bzw. tief sind, mir gehen dadurch mindestens 40 cm an Freigehefläche verloren.

Eva, Deine Idee ist echt gut, ich werde mich am Wochenende gleich mal auf die Suche nach solch einem Zaun machen, allerdings kann ich keine Rollpalisaden verwenden, weil ich das ganze ja auf die Terrasse mache und deshalb nicht graben kann. Ich könnte die Dinger höchstens in die Erde die ich auffülle stecken.

Am Wochenende treffe ich auch noch mal einen anderen Schreiner, vielleicht kann er mir auch noch mal ein paar Tipps bez. Holz geben. Es ist ja echt ganz schön schwierig, bis man die perfekte Planung hat.
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
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BeitragVerfasst am: Di 25 Jan, 2005 07:57    Titel:

Hallo Petsi

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann stellst Du das Gehege direkt auf die Terrassenplatten. Dazu könntest Du ja so einen Zaun ohne eingegrabene Rollpalisaden verwenden, denn unten durchgraben können sich die Tiere ja wegen der Steinplatten nicht. Wenn Du dann unten herum als Sicht- und Überkletterungsschutz so eine Kunststoff-Beetumrandung nimmst, dann kann gleichzeitig die eingefüllte Erde nicht durch die Zaunlattenabstände rieseln. Evtl. legst Du das Gehege zum Steinplatten-Schutz mit Teichfolie aus und machst am Rand herum einige Löcher rein, damit das Regenwasser ablaufen kann. Zuletzt eine Drainageschicht aus grobem Kies und Erde drauf. Das wäre so meine Idee dazu.

Vielleicht hat noch jemand eine andere Idee dazu.

Schöne Grüße

Eva
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Petsi



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 81


BeitragVerfasst am: Di 25 Jan, 2005 08:13    Titel:

Hallo Eva,

genauso habe ich mir das auch gedacht mit dem Zaun den dem Wellplastik.

Allerdings wollte ich bezüglich Drainage das ganze so machen:

Direkt auf dem Boden lege ich flach ne Folie aus, zum Schutz vom Steinboden, darauf wollte ich dann erst groben Kies, dann feineren Kies auf dem feineren Kies wollte ich so ein Art Netz legen ("Schattennetz"), weil das das Wasser besser durchlässt als ne Folie mit Löchern und darauf dann die Gartenerde. Ist das ok?
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Aischa



Anmeldungsdatum: 22.10.2004
Beiträge: 4450
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BeitragVerfasst am: Di 25 Jan, 2005 09:00    Titel:

Petsi hat folgendes geschrieben:
Direkt auf dem Boden lege ich flach ne Folie aus, zum Schutz vom Steinboden, darauf wollte ich dann erst groben Kies, dann feineren Kies auf dem feineren Kies wollte ich so ein Art Netz legen ("Schattennetz"), weil das das Wasser besser durchlässt als ne Folie mit Löchern und darauf dann die Gartenerde. Ist das ok?


Hallo Petsi

Die Folie würde ich seitlich am Zaun etwas hochziehen (ca. 10 - 15 cm) und am Zaun festtackern, sonst wandert die Erde seitlich am unteren Rand entlang oder zwischen den Zaunabständen durch. In die Folie müssen dann aber Löcher rein wegen dem Regenwasser. Die gewellte Beetumrandung dann innen gegen die Folie legen und am Zaun antackern. Der Rest liest sich ganz gut.

Schöne Grüße und viel Spaß beim Planen

Eva
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kroete



Anmeldungsdatum: 04.01.2005
Beiträge: 695

Arten: thb

BeitragVerfasst am: Di 25 Jan, 2005 14:00    Titel:

Hallo Eva,

Du hast gescheieben:Mit den Steinen hätte ich ein echts Problem. Ein Bekannter hat solche ähnlichen Steine alle mit Holzbretter verkleiden müssen, weil seine geschlechtsreifen Männchen die WEibchen bei der Paarung gegen die Umrandung drücken. Das gab echt hässliche Panzerschäden bei den Weibchen.

Mein Freigehege ist so groß,das sich die Tiere nicht oder nur selten am Gehegerand aufhalten.
Die Paarung findet daher nicht am Rand des Geheges statt.
Panzerschäden oder Verletzungen konnte ich bei meinen Tieren nicht feststellen.

In der Natur können bei der Paarung auch Steine im Weg liegen.


Gruß Kröte
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