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bilfkir
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 57 Wohnort: Main-Tauber-Kreis
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Verfasst am: Sa 29 Jan, 2005 19:34 Titel: |
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Hallo Sabine,
gehen Deine Schildkröten von alleine ins Frühbeet zurück, wenn's zu kalt wird?
Meine musste ich im Herbst oft reinsetzten weil sie sich einen anderen Platz zur Nachtruhe aussuchte.
Gruß Andreas _________________ Testudo hermanni boettgeri |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 2979 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Sa 29 Jan, 2005 23:23 Titel: |
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Hallo Andreas
Die meisten gehen von alleine ins Frühbeet, im Frühjahr sogar alle, nur im Sommer kann es passieren daß eine mal draußen übernachten will. Ich setze sie dann aber trotzdem in das Frühbeet. Im Herbst wollen alle in das Frühbeet, weil sie sich dort auch zur Winterruhe eingraben.
Viele Grüße
Sabine |
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Aischa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 4450 Wohnort: Passau Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten
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Verfasst am: So 30 Jan, 2005 08:36 Titel: |
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| SabineWil hat folgendes geschrieben: | | Die meisten gehen von alleine ins Frühbeet, im Frühjahr sogar alle, ... |
Ja, meine auch. Bis auf die Ausnahmen...
Grüße
Eva _________________
Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
www.t-hermanni.de , www.nabeulensis.de , www.horsfieldii.de.vu , www.evastierparadies.de
Bitte keine PN! Mails bitte nur an ; Bilder bitte nur an:  |
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Manu

Anmeldungsdatum: 27.10.2004 Beiträge: 618 Wohnort: Mariahof (Steiermark; Ö.) Arten: Europ. Eidechsen, Europ. Landschildkröten, Schmuck- u. Höckerschildkröten, Achatschnecken
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Verfasst am: So 30 Jan, 2005 14:47 Titel: |
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Hi!
Ich verfolge diese Diskussion schon lange sehr interessiert und muss mich jetzt auch einmal zu Wort melden.
Eines vorweg: Ich kann sicher nicht mit dem Wissen mithalten, das andere Halter hier an den Tag legen, aber ich habe auch schon meine Erfahrungen gemacht, sowohl gute, als auch schlechte.
1.) Auch meines Erachtens sind 3 Monate Winterstarre (natürlich je nach dem) mehr als genug. Und was ich gehört habe, hiberniert Testudo marginata (und ich halte nur diese Landschildkröte) auch im Habitat erst relativ spät, mit Unterbrechungen und ist schon relativ früh wieder unterwegs; ich weiss zwar nicht, ob dies der Regelfall ist, aber wie gesagt kenne ich dazu mehrere voneinander unabhängige Berichte, evtl. war eh einer von Bernd Pitzer?! Muss da glatt einmal schauen, was ich da auf der Festplatte meines PC finde...
Meine Erfahrung mit T. marginata ist, das z. B. heuer erst ab dem 24. Dezember "wirklich" geschlafen wurde. Früher wurde noch gar nicht ans Schlafen gedacht, wobei die aber ja auch noch bei niedrigeren Temperaturen unterwegs sind (solange sie einen Sonnenplatz haben), als ich es von den z. B. griech. Landschildkröte, die persönlich ich kenne, weiss. Ich ermögliche meinen Tieren halt so lange wie möglich eine Aktivität und versuche auch Terrarienhaltung weitgehendst zu umgehen. Zudem bekommt es die ca. 4°C im Keller erst etwa im Dezember, da trifft sich dann eigentlich eh alles sehr gut.
2.) Nach meiner Erfahrung (ich spreche nur von den Arten, die ich auch selbst halte...) soll aber jede Schildkröte die "im Freien sein kann", auch dahin, egal, ob jetzt Landschildkröte oder Wasserschildkröte. Und um eine lange Aktivität zu erfordern bzw. die notwendigen Temp. bereitzustellen müssen halt gute Frühbeete oder sonstige Isolierungen her und es muss zugeheizt werden. Nach meiner Erfahrung ist es zudem so, dass T. marginata und Trachemys scripta troostii die "Allgemeintemperturen" bis zu einem gewissen Grad ziehmlich "wurscht" sind, solange die einen Sonnenplatz im Frühbeet/ Gewächhaus/ Folienüberbau... (und damit warmen Unterschlupf) haben, sind die auch bei niedrigen Temp. sehr gerne draussen unterwegs. Und so solls ja auch im Habitat sein (z. B. im Frühjahr noch sehr niedrige Luft- bzw. Luft- u. Wassertemp., aber durch die intensivere Sonneneinstrahlung können sie sich trotzdem +/- auf eine angemessene Betriebstemp. bringen.).
Ich habe anfangs leider so ziehmlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann, bei allen Schildkrötenarten, die ich halte...
Und einer dieser Fehler bzw. eine dieser Erfahrungen war, dass T. marginata und Trachemys scripta troostii im Haus (unter – seien wir uns ehrlich – viel zu „konstanten“ Bedingungen) viel zu schnell/ zu unregelmässig wachsen und dass sie bei „gleichmässigen“ Temperaturen sehr krankheitsempfindlich sind, insbesondere T. marginata in Bezug auf „Erkältungskrankheiten“.
Natürlich müssen wir den Temperaturbedürfnissen unserer Tiere nachkommen, dafür haben sie ja ihre (je nach dem beheizbaren) Frühbeete/ Gewächshäuser/ Folienüberbauten bzw. sonstige Schutzvorrichtungen.
Aber meine Erfahrung zeigt, dass auch bei „schlechtem Wetter“ diese eigentlich vorrangig zum Aufwärmen benützt werden, sich die Tiere aber genauso gerne draussen aufhalten und dass, obwohls „kalt“ ist und sie es eigentlich wärmer haben könnten, wenn sie es denn wollten...
Früher habe ich die Tiere herinnen gehalten, dann nur hinausgetan, wenn es warm war – um Erkältungen zu vermeiden, weils meiner damaligen Meinung nach bei uns ja viel zu kalt ist für solch „exotische“ Tiere. Durch dieses „Verweichlichen“ (sorry, aber mir fällt kein anderes Wort dafür ein) wurden sie jedoch erst recht krank...
Ich kann mich noch gut an eine Situation erinnern, als eins meiner Tiere (Breitrand) im Fürhbeet vor der „Tür“ wartete, um ins Freie zu gelangen, ich diese aber geschlossen hielt, da es draussen regnete und stürmte und es draussen zudem nur um die 10°C hatte (Schlechtwettertag im Sommer). Schon meine Mutter („völlig schildkrötenunerfahren“) meinte damals, dass das Tierquälerei, ich solle doch die „Tür“ aufmachen, die wissen schon, was sie tun – und sie hatte recht, keine Erkältung oder sonst was. Im Gegenteil konnte ich an T. marginata sogar beobachten, dass regnerisch – kühle Tage heissen sogar vorgezogen werden (im Bezug aufs hinausgehen)...
Auch an Trachemys scripta troostii konnte ich heuer beobachten, dass sie auch Ende Oktober/ Anfang November des heurigen Jahres draussen sogar noch gefressen wurde – und das bei Wassertemperaturen, die nur mehr bei ca. 10°C, z. T. sogar schon darunter, lagen – zwischendurch allerdings immer unter den Folienüberbau zum Aufwärmen.
Die wissen wirklich selbst was sie tun, sofern sie die Möglichkeit haben, zu wählen...
kakteenmann _________________
   
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 2979 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: So 30 Jan, 2005 16:43 Titel: |
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Hallo Manu
Deine Beobachten decken sich völlig mit den meinigen. Meine Testudo hermanni boettgeri und Testudo graeca ibera wärmen sich unter der Wärmelampe auf, gehen dann ins Freie, auch wenn das Wetter schlecht ist und futtern. Sie waren noch nie erkältet, obwohl ich im kühlen Norden wohne.
Viele Grüße
Sabine |
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Benja
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 33
Arten: testudo hermanni boettgeri
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Verfasst am: Mo 31 Jan, 2005 07:54 Titel: |
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Hallo,
auch meine Testudo hermanni boettgeri marschieren (nachdem sie sich unter der Lampe aufgewärmt haben) bei 10° Außentemperatur im Frühgehege rum und suchen sich ihr Futter. Wenn man sie anfasst, sind sie auch so richtig warm - und diese Wärme hält sich eine ganze Weile. Kühlen sie dann so langsam wieder aus, gehen sie von selbst zurück in die Frühbeete.
Schnupfen und Erkältungen habe ich bei meinen Tieren noch nie erlebt.
Liebe Grüße
Benja |
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