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Aischa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 4450 Wohnort: Passau Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten
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Verfasst am: Di 04 Jan, 2005 21:26 Titel: |
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| Rolf hat folgendes geschrieben: | | Eins finde ich aber von Dir unfäir, Du erweckst hier den Eindruck, als ob Du schon seit Jahrzehnten Schildkröten hältst, dies ist m. E. aber nicht der Fall. |
Hallo Rolf
Woher, bitte, willst Du das wissen? Wenn man mal so viele Jahre diverse Reptilien gehalten und z. T. auch nachgezüchtet hat und das Grundwesen der Haltung von Reptilien verstanden hat, dann macht es absolut keinen Unterschied mehr, ob ich Schlangen, Echsen oder Schildkröten halte. Da geht es dann nur noch um die Feinheiten bei Haltungs- und Ernährungsunterschieden. Und Kotproben habe ich schon vor weit über 20 Jahren in die Münchner Uni getragen, woher ich (u. a.) noch heute meine Informationen bekomme.
Meine Afrikanischen Hausschlangen "vertragen" sich auch und trotzdem muß ich das Männchen abtrennen, wenn Paarungszeit ist, denn sonst würde das Weibchen wegen Stress erkranken und das Männchen würde förmlich verhungern, weil es wegen der häufigen Paarungsversuche nichts mehr frisst.
Rolf, wie Du selbst schon sinngemäß schreibst: Manche halten 30 Jahre lang Schildkröten und haben in der langen Zeit nichts dazu gelernt oder wollen es erst gar nicht (wie die vielen falschen Informationen mancher Züchter zeigen). Andere halten eine Tierart vielleicht nur 5 oder 10 Jahre und haben einen weit größeren Wissensschatz darüber, weil sie ihre Tiere objektiv und nicht vermenschlicht beobachten und moderne Erkenntnisse nicht nur für sich zulassen, sondern ständig auf einem aktuellen Stand sein wollen.
Schöne Grüße
Eva _________________
Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
www.t-hermanni.de , www.nabeulensis.de , www.horsfieldii.de.vu , www.evastierparadies.de
Bitte keine PN! Mails bitte nur an ; Bilder bitte nur an:  |
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Sascha
Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 919 Wohnort: Karlifornia Arten: Shelled Warriors
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 08:21 Titel: |
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Hallo Elina,
| Zitat: | wie schafft man es, im September/Oktober vom November garnicht zu reden, bei Kälte, vielleicht sogar Frost, die Temperatur in einem Frühbeet zu halten, wenn man füttert, Wasser wechselt oder die Tiere mal kontrollieren möchte? Das gibt doch Zugluft und die Wärme ist erstmal für einige Zeit weg.
Irgendwie muß man doch den Deckel öffnen und eigentlich doch täglich??? |
Ich bin mir nicht sicher, ob die Frage an mich gerichtet war, werde aber einfach mal versuchen, diese soweit ich es kann zu beantworten.
Durch das Öffnen des Deckel's entweicht natürlich schlagartig einiges an Wärme, und die Temperatur im Frühbeet sinkt. Füttern sehe ich als keinen großen Zeitaufwand, da man hier den Deckel nur kurz anheben müsste, um die Wildkräuter einfach plump reinzuschmeissen. Die Tiere kontrollieren? - das tue ich nicht jeden Tag, und da es auch im Herbst ab und zu noch sehr schöne Tage gibt, indem sich sogar die Sonne blicken lässt, kann man die Kontrolle an solch einem Tag problemlos durchführen. Der Wasserwechsel sollte natürlich täglich durchzuführen sein, genauso wie man versuchen sollte, Kot und Essensreste zu beseitigen. Hier muss man den Deckel zwingend öffnen, und das sogar für mind. 1-2 Minuten. Ein guter Zeitpunkt wäre viellleicht, während die Tiere unter dem Spot sitzen und die Konvektionsheizungen laufen, dann kann man bei geöffnetem Deckel einfach mal via einem Infarot-Temperaturmesser die Oberflächentemperatur des Carapax nachmessen - also erst kurz nachdem man den Deckel geöffnet hat, und dann erneut nachdem der Deckel rund 2 Minuten geöffnet war. Vielleicht lässt sich somit feststellen, in wie weit es die Temperatur der Tiere beeinflusst.
Bei Schildkrötenarten/unterarten die sowieso schnell zum Schnupfen neigen, wäre natürlich dann zu überlegen, ob man die Tiere nicht besser ins Haus holt.
Bei unseren griechischen Landschildkröten der Ostrasse sah ich aus diesem Grund jedoch noch nie einen Anlass, die Tiere reinzuholen, da sie von Schnupfen und Co. bisher verschont wurden (die Tiere sind herkunftsbedingt natürlich auch für eine Ganzjahreshaltung in unserem Klimagebiet (BaWü) geeigneter). Trotzdem habe ich die Tiere letzten Herbst/Winter mit ins Haus genommen, aufgrund Oxyuren**, daher ist ein Übergangsterrarium / Quarantänebecken absolut Pflicht !!!
Gruß,
Sascha |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3010 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 12:01 Titel: |
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Hallo Elina
Ich habe für meine 12 Testudo hermanni boettgeri drei Frühbeete in einer 100qm großen Freianlage. Die Tiere suchen sich die Plätze aus wo sie wollen. Es kommt oft vor, das fast alle zusammen in einem Frühbeet sitzen, aber selten in dem selben. Auch sind Männchen und Weibchen immer zusammen und mal schläft nur eines bei den Weibchen und die anderen zwei sind in einem anderen Frühbeet. Es ändert sich täglich.
Vor der Winterruhe und während der Vorbereitung suchen sich meine Tiere immer das Frühbeet aus, in dem sie sich auch im Vorjahr vorbereitet haben und wo sie auch aufgewacht sind.
Trotz Öffnen der Tür (geschützt durch einen Plastikvorhang) sind meine Frühbeete auch bei kühler Witterung mindestens 20 Grad warm (sofern ich nicht gerade den herannahenden Herbst simuliere) und unter den Heizlampen natürlich noch viel wärmer.
Die Schutzhäuser in den Frühbeeten sind aus Holz, extra gut isoliert und mit schwarzer Folie bezogen, die die Wärme gut in das Haus leitet.
Wenn ich an Schlechtwettertagen mal die Tür vom Frühbeet verschlossen halte, randalieren meine Tiere und wollen raus. Sie dürfen es und genießen es, allerdings bleiben sie bei kühler Witterung nur kurz im Freien.
Wenn ich die Panzer anfasse, merke ich daß sie noch schön warm sind von dem Aufheizen unter dem Heizstrahler.
In den vielen Jahren meiner Schildkrötenhaltung war noch nie ein Tier von mir erkältet, auch habe ich keine Probleme mit Parasiten.
Viele Grüße
Sabine |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3010 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 13:10 Titel: |
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Hallo Eva
Wie kommt es dann daß ich Männchen und Weibchen von Testudo hermanni boettgeri, Terrapene carolina tringuis und Erdzackenschildkröten zusammen halten kann, wenn dieses deiner Meinugn nach nicht möglich ist?
Ich habe immer geschrieben, wie viele verantwortungsvolle Schildkrötenhalter auch, daß Platz das Wichtigste in der Schildkrötenhaltugn ist. In einem Terrarium 2 x 1 Meter kann man keine adulten Testudo hermanni boettgeri halten. Das ist klar.
Ich bin mit der Meinung von Irmi und einigen anderen aus dem DGHT-Forum nicht einverstanden. Schließlich sind Schildkröten keine Legehennen, deswegen sollte die Eierproduktion auch nicht an erster Stelle stehen, sondern das Wohlergehen der Tiere. Vielen Haltern geht es nur um die Zuchterfolge und die messen diese an der Ei-Produktion.
Warum sind meine Männchen, egal welcher Art, so friedlich? Antwort: weil sie die ganze Zeit bei den Weibchen bleiben dürfen und dadurch das Sexbedürfnis gestillt wird. Sie müssen ihre Sexulaität nicht auf wenige Tage im Jahr einschränken. Es sind auch genügend Weibchen vorhanden, so daß diese nicht zu sehr belästigt werden.
Merkwürdigerweise habe ich auch keine Probleme mit Parasiten, die du immer anführst, wenn es um Einzelhaltung geht. Ich mache monatliche Kotuntersuchungen und meine Tiere sind seit Jahren parasitenfrei.
Warum habe ich nie Beißverletzungen in meinen Gruppen? Antwort: die Tiere können sich aus dem Weg gehen.
Du schriebst daß Schlüpflinge versteckt leben. Das ist richtig, aber nie wirst du einen Schlüpfling alleine finden. Wo einer sich versteckt hält, sitzen noch andere. Dieses Verhalten ist in der Natur normal, denn so können sie sich vor Fressfeinden schützen. Wird eines gefressen, bleiben noch andere übrig (ähnlich dem Schwarmverhalten bei Fischen).
In der Natur wirst du nie Jungtiere bis zu 2 Jahren einzeln antreffen.
Meine Schlüpflinge haben ein 2 x 1 Meter Frühbeet und schlafen alle unter einer Korkröhre, obwohl mehrere Höhlen und Häuser im Frühbeet sind.
Lassen wir dieses Thema. Es führt zu nichts. Ich finde es nur schade, daß du so uneinsichtig bist, wenn es um Einzelhaltung geht.
Viele Grüße
Sabine |
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GerhardW Gast
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 16:39 Titel: |
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| Aischa hat folgendes geschrieben: | [
Das ist devinitiv falsch auch wenn es immer wieder explizit von einer Person behauptet wird. Diese Behauptungen, die in keinster Weise wissenschaftlich belegt sind, resultieren auf subjektiven und selektiven Beobachtungen, die diese Person immer wieder vorgibt gemacht zu haben. Desweiteren bleibt diese Person entsprechende Untersuchungen und Belege dafür trotz wiederholter Aufforderung schuldig. Erst wieder nachzulesen hier in diesem Thread im DGHT-Forum:
Eva |
Soso, jetzt unterstellst du mir also schon, dass ich LÜGE ?!?
Wo ist denn hier der Moderator, der solche persönlichen Angriffe unter der Gürtellinie löscht? |
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Aischa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 4450 Wohnort: Passau Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 17:06 Titel: |
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| GerhardW hat folgendes geschrieben: |
Soso, jetzt unterstellst du mir also schon, dass ich LÜGE ?!?
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Hallo Gerhard
Steht hier in meinem Beitrag Dein Name bei? Trotzdem meldest Du Dich dazu?
Hast Du jemals Deine Bobachtungen, von denen Du immer wieder vehement berichtest, veröffentlicht? Wurden sie jemals von wirklich fachkundigen Leuten interpretiert oder finden sich in den letzten Jahren konkret dazu wissenschaftliche Untersuchungen, die Deine privaten Beobachtungen bestätigen? Gibt es Personen, die Deine Beobachtungen bei Deinen Tieren bestätigen können?
Welche Schildkrötenarten hältst Du eigentlich? Wie lange schon hältst Du Landschildkröten? Wieviele von welcher Art in welchem Geschlechterverhältnis? Wie sind Deine Tiere untergebracht? Hast Du vielleicht sogar eine Homepage wo man Bilder von Deinen Tieren und Deinen Gehegen sehen kann?
Grüße
Eva _________________
Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
www.t-hermanni.de , www.nabeulensis.de , www.horsfieldii.de.vu , www.evastierparadies.de
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Elina
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 110
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 18:13 Titel: |
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Hallo Sabine,
du erzählst immer von deinen T.h.boettgeri, aber meine Probleme und damit meine Fragen beziehen sich auf T. graeca ibera!!!
Hast du keine oder nur eine?
danke, Sam, aber ich denke, dein Klima ist sicher viel milder als meins. Und es ist bei mir immer recht windig.
Hallo Eva, liest du keine andere Foren? Da steht, dass Gerhard selbst keine eigenen Schildkröten hat und nur an Wwochenenden oder so die Schildkröten seines Vaters sieht.
LG |
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Sascha
Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 919 Wohnort: Karlifornia Arten: Shelled Warriors
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 19:28 Titel: |
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@Elina
Meinst du mit "Sam" mich?
Ob unser Klima jetzt milder ist oder nicht, spielt doch erstmal keine Rolle, nur wer hindert dich daran, es einfach mal zu versuchen? - wenn die richtigen Voraussetzungen geschaffen sind, kann es theoretisch auch klappen, also testet man es aus, um zu sehen, ob es auch praxisgerecht ist.
Gruß,
Sascha |
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Elina
Anmeldungsdatum: 28.10.2004 Beiträge: 110
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 19:58 Titel: |
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Hallo Sascha,
entschuldige bitte wie konnte mir das paasieren?
Aber so ganz richtig hast du meine Beiträge auch nicht gelesen.
Sie mal:
| Elina hat folgendes geschrieben: |
Dann mußt du Ausnahmetiere haben! Meine Greacas würden bei 10°Ausßentemperatur nicht weit kommen und schon garnicht fressen. Meine Nachzuchten noch weniger, denn die wären gleich ausgekühlt.
Wenn ich die Tür vom Frühbeet öffne, ist bei mir die Wärme dahin.
Wenn es aber mollig wam ist, drehen meine Tiere auf 2qm am Rad.
Gibts da einen Trick? Wieviele Tiere sitzen bei dir in einem Frühbeet?
lg |
Ich hab das mit dem Frühbeet(en) ausprobiert und und für schlecht für meine Tiere befunden.
Deshalb auch meine Frage nach einem Trick.
Ich bin wieder zu Übergangsterrarien für die Nachzuchten und Gewächshaus (8qm nächstes Jahr) für die adulten übergegangen. Ist zwar viel aufwendiger, aber dafür hab ich wieder gesunde Testudo graeca ibera.
Bei meinen T.h.hermanni hätte ich mich garnicht getraut, sie in der Übergangszeit im Frühbeet zu lassen.
LG |
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Annemarie
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 415
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 21:36 Titel: |
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Hallo Elina,
bitte lies ruhig weiter in dem "anderen Forum". Du findest eine Menge Bemerkungen zu dem sehr unqualifizierten Beitrag des Threaderstellers.
Gerhard ist mit Schildkröten und ihrer artgerechten Haltung aufgewachsen und hat sich sehr viele Jahre lang intensiv damit beschäftigt. Dass er sie zusammen mit seinem Vater hält, daraus hat er nie ein Geheimnis gemacht. Na und?
Was die Haltung in Frühbeeten über die gesamte Aktivitätszeit betrifft, finde ich es in Ordnung, wenn jeder nach der Lösung sucht, die für ihn selbst und seine Tiere die beste ist. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es mit deinen Testudo graeca ibera und den Klimabedingungen, die bei dir herrschen evt. nicht optimal funktioniert. Vielleicht kommst du bzw. deine Tiere mit dem Gewächshaus besser zurecht, warum nicht. Doch prinzipiell finde ich, dass eine Haltung ohne Ortswechsel für europäische Schildkröten zumindest anzustreben ist!
Ich kann ausschließlich aus meinen Erfahrungen mit meinen Steppenschildkröten berichten. Hier funktioniert die Frühbeethaltung in mäßig rauer Lage in Süddeutschland durchaus - wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehören für mich in diesem Fall eine stets trockene Kunsthöhle mit isoliertem Boden, d. h. die Tiere sitzen bei mir nicht direkt in der feuchten, nasskalten Erde. Beheize ich an trüben, kühlen Tagen das Frühbeet, findet selten starke Aktivität statt. Die Tiere wärmen sich unter dem Strahler, sie fressen, aber sie laufen nicht übermäßig viel. Dafür reichen oft schon 2-3 Sonnenstunden, um das Frühbeet und die Schildkröten wunderbar zu erwärmen; an solchen Tagen verlassen sie auch wenigstens für eine kurze Zeit das Frühbeet und laufen im Gehege herum. Dank des Frühbeets können sie also auch kurze Schönwetterzeiten optimal nutzen. Steppenschildkröten sind bei ansonsten richtiger Haltung harte Burschen. Sie paaren sich lieber bei Sonnenschein und dürftigen 10 Grad im Freien, als bei 30 Grad und trübem Himmel unter dem Strahler. So ist das Platzproblem, das in einem Frühbeet natürlich herrscht, nicht wirklich eines.
Im Herbst habe ich überhaupt kein Problem, denn Steppenschildkröten sind ab August nur noch so wenig aktiv, dass ihnen das Frühbeet meistens reicht. Ein kleiner Herbstausflug ins Freigehege an einem sonnigen Tag wird aber dennoch gerne unternommen. Ich glaube gerne, dass bei Testudo graeca ibera der Herbst anders abläuft (und wahrscheinlich das größte Problem darstellt.)
Gruß
Annemarie |
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Sascha
Anmeldungsdatum: 26.10.2004 Beiträge: 919 Wohnort: Karlifornia Arten: Shelled Warriors
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Verfasst am: Mi 05 Jan, 2005 23:17 Titel: |
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Hallo Elina,
| Zitat: | | Aber so ganz richtig hast du meine Beiträge auch nicht gelesen. |
Sorry, bei dem vielen Mist der hier stellenweise verzapft wird, überlese ich bei meiner Filterei so einiges. Ich lese schon lange nicht mehr wirklich viel aktiv hier mit, da es mir zu mühsam geworden ist.
Die Frage nach dem Trick - ich bin nach wie vor der Meinung, man muss eben reichlich "Technik" investieren, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. Isolierung, Dämmung und Heizung sind die Stichwörter, bei denen es einiges zu beachten gibt und wo meist großes Verbesserungspotential besteht.
Wenn ich die Frühbeet-Türe öffne, ist die Wärme nämlich nicht dahin, was soviel heisst, nicht jedes Frühbeet ist gleich, deshalb sollte man auch nicht gleich aufgeben. Im Spätherbst ist die Türe bei mir jedoch verschlossen, und dann gilt es, die Heizungen ideal über Thermotimer und Zeitschaltuhren so zu schalten, dass herbstliche Temperaturen herschen, wie es die Tiere aus ihrem Habitat kennen. Leider kenne ich mich mit g.ibera nicht aus, daher kann ich bezüglich deiner Tiere nicht näher darauf eingehen. Wenn du bereits alles probiert hast, und es dir schlichtweg zu unsicher ist, so ist es in der Tat besser, du nimmst die Tiere mit ins Haus.
Viele Wege... Rom ;)
Gruß,
Sascha |
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Chalisa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 156 Wohnort: Rheinland-Pfalz Arten: 2,0,0 Testudo graeca ibera
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Verfasst am: Fr 07 Jan, 2005 13:21 Titel: |
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Hallo Elina,
ich will doch noch mal kurz von meinen Schildkröten berichten: Ich pflege seit 1 1/2 Jahren zwei 13jährige T.g.i.-Männchen und habe dann scheinbar auch Ausnahmetiere. Zuerst erwähnen muß ich allerdings, daß wir hier eher mildes Klima haben. Obwohl es letztes Jahr schon ziemlich früh kälter wurde, hätte ich bis zum heutigen Tag beispielsweise jederzeit frische Wildkräuter ernten können (an Weihnachten hat sogar eine Stockrose geblüht). Von meinen Schildkröten ist nicht bekannt, wo sie ursprünglich herstammen. Meine Tiere (bzw. die Elterntiere) könnten aus Bulgarien stammen.
Meine beiden Schildkröten leben in einem 15 qm-Gehege mit beheizbarem Alltop-Frühbeet (1 m x 1 m). Die beiden laufen auch bei ziemlich knackigen Temperaturen durch das Freigehege, die Tür zum Freigehege verschließe ich nur nachts. Natürlich sind sie bei niedrigen Temperaturen nicht stundenlang im Freigehege und bewegen sich dann auch nicht immer im ganzen Freigehege, sondern sie wärmen sich auf, marschieren mal durchs Freigehege und kehren zurück, um sich wieder aufzuwärmen, dann geht es wieder raus. Am Wochenende konnte ich aber beobachten, daß sie zumindest morgens jeden Winkel des Freigeheges erkunden. Trick habe ich keinen. Meine Schildkrötenmänner waren noch fit, da haben sich die T.h.b. von einem Bekannten schon gar nicht mehr blicken lassen. Im Stammtisch wurde mir dann geraten, nachts die Heizung auszumachen. Aber - ich hatte zu dieser Zeit noch gar keine an! Bei den Vorbesitzern hatten die Tiere noch nicht mal den Luxus eines Schutzhauses, aber weder dort noch bei mir hatten die Tiere jemals Schnupfen.
Wenn es mollig warm wäre, würden die beiden allerdings auf 2 qm auch am Rad drehen, denn sie sind sehr lauf- und kletterfreudig. Deshalb würde ich nur im allergrößten Notfall noch mal auf das Terrarium zurückgreifen. Bei Schlüpflingen und Jungtieren kann das natürlich wieder ganz anders aussehen.
Ich denke, es liegt ganz sicher in erster Linie auch am Herkunftsgebiet der Schildkröten.
Liebe Grüße
Petra Michaela _________________ Fotos meiner Schildkröten findet ihr hier! |
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GerhardW Gast
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Verfasst am: Fr 07 Jan, 2005 19:44 Titel: |
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| Aischa hat folgendes geschrieben: | | GerhardW hat folgendes geschrieben: |
Soso, jetzt unterstellst du mir also schon, dass ich LÜGE ?!?
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Hallo Gerhard
Steht hier in meinem Beitrag Dein Name bei? Trotzdem meldest Du Dich dazu?
Hast Du jemals Deine Bobachtungen, von denen Du immer wieder vehement berichtest, veröffentlicht? Wurden sie jemals von wirklich fachkundigen Leuten interpretiert oder finden sich in den letzten Jahren konkret dazu wissenschaftliche Untersuchungen, die Deine privaten Beobachtungen bestätigen? Gibt es Personen, die Deine Beobachtungen bei Deinen Tieren bestätigen können?
Welche Schildkrötenarten hältst Du eigentlich? Wie lange schon hältst Du Landschildkröten? Wieviele von welcher Art in welchem Geschlechterverhältnis? Wie sind Deine Tiere untergebracht? Hast Du vielleicht sogar eine Homepage wo man Bilder von Deinen Tieren und Deinen Gehegen sehen kann?
Grüße
Eva |
DU kommst nichtmal in die Nähe unserer Tiere.
Und welche Arten wir halten, wieviel Erfahrung ich habe und wie ich auf meine Rückschlüsse komme, habe ich mehrfach mitgeteilt. Nur diese Punkte sind dir wahrscheinlich aufgrund deiner "selektiven" Lesetechnik, mit der du offensichtlich nur das liest, was dir in den Kram passt, entgangen. Eva, so geht´s nicht! Das ist kein korrektes Vorgehen, sondern Pfusch!
Ich werde mich hier in diesem Forum weiterhin nicht inhaltlich Äußern, so lange die Werbung zu Evas Tierparadies oben in der Ecke zu finden ist. |
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Aischa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 4450 Wohnort: Passau Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten
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Verfasst am: Fr 07 Jan, 2005 22:20 Titel: |
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| GerhardW hat folgendes geschrieben: | DU kommst nichtmal in die Nähe unserer Tiere.
Und welche Arten wir halten, wieviel Erfahrung ich habe und wie ich auf meine Rückschlüsse komme, habe ich mehrfach mitgeteilt.
Ich werde mich hier in diesem Forum weiterhin nicht inhaltlich Äußern, so lange die Werbung zu Evas Tierparadies oben in der Ecke zu finden ist. |
Hallo Gerhard
Du schreibst immer, Du hättest es mitgeteilt, aber meine Suche über die Suchfunktionen in diversen Foren kamen zu keinem schlüssigen Ergebnis, außer Deiner Aussage, daß Du über 30 Jahre Schildkröten hältst (meinetwegen auch Dein Vater). Aber da Du unter 30 Jahre alt bist, ist es schwer vorstellbar, daß Du von dieser Haltung wesentlich profitiert hast. Wie hat man vor 20 oder 30 Jahren Schildkröten gehalten und ernährt? Galt Dein ganzes Leben lang immer nur den Schildkröten Deines Vaters? Im Kindergartenalter, im Jugendalter, jetzt, während dem Studium, wo Du gar nicht zu Hause wohnst? Hmmm...
Wenn Dich die Werbung oben in der Ecke stört, dann gibt es nur eines für Dich: hier nicht posten. Punkt.
Grüße
Eva _________________
Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3010 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Sa 08 Jan, 2005 13:16 Titel: |
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Hallo Eva
Gerhard hat schon vor langer Zeit mitgeteilt daß er Biologie studiert und sich mit den Lebensgewohnheiten der Schildkröten beschäftigt.
Man kann auch kompetent sein, wenn man nicht jede Kleinigkeit in irgend einer Zeitschrift, die oft nicht einmal Fachzeitschriften sind, veröffentlicht.
Wenn du dich auf den Landauer Workshops mal mit Gerhard unterhalten hättest, wüßtest du mehr über sein kompetentes Wissen.
Ich kann nur sagen Hut ab vor solch einem Wissen, das nicht nur nachgeplappert wird oder aus irgendwelchen, zum Teil noch unveröffentlichen Dissertationen stammt, die kein Mensch nachlesen kann.
Ich finde diese Anfeindungen hier oder auch in anderen Foren unwürdig für Schildkrötenfreunde. Es sieht fast so aus, daß man mit Gewalt die wirklich kompetenten Leute vertreiben will, damit die Leute mit ihrem Pseudowissen sich profilieren können.
Traurige Grüße
Sabine |
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