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Schnuutz
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 210 Wohnort: Niedersachsen Arten: THH
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Verfasst am: Di 01 März, 2005 20:36 Titel: Bruttemperatur |
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Hi,
kann mir vielleicht jemand sagen, was man anhand der Bruttemperatur sagen kann zum möglichen Geschlecht meiner Drei. Ich weiß, möglich ist alles, aber son paar Meinungen wären nicht schlecht.
Meine Drei wurden in Estrichsand (feinerKies) gezeitigt. Die Eier waren halb im Substrat eingegraben.
Die Bruttemperatur im Boden betrug 28-30 Grad, in der Luft 30-33 Grad.
Als ich mir die Eier ansehen konnte stand auf dem Thermometer 32,5.
Was meint ihr?
Schnuutz _________________ In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden. |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3084 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 09:30 Titel: |
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Hallo Schnuutz
Das kann dir keiner genau sagen. Es wird immer geschrieben, daß die Scheiteltemperatur bei Testudo hermanni boettgeri 32,5 Grad sind um mehr Weibchen zu bekommen. Bie mir hat das die letzten Male geklappt, aber es gab auch schon Schlüpflinge, die bei dieser Temperatur zu Männchen wurden.
Bei 28 Grad werden es fast immer Männchen.
Es spielen sichtlich auch noch andere Faktoren mit.
Viele Grüße
Sabine |
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Aischa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 4450 Wohnort: Passau Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 10:46 Titel: |
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| SabineWil hat folgendes geschrieben: | | Es wird immer geschrieben, daß die Scheiteltemperatur bei Testudo hermanni boettgeri 32,5 Grad sind |
Hallo Sabine
Wenn 32,5°C die Scheiteltemperatur wäre, dann gäbe es bei dieser Temperatur nicht schon so viele Panzeranomalien und Mißbildungen
Die Scheiteltemperatur als solches dürfte niedriger liegen. Daß andere Faktoren bei der Geschlechtsausbildung auch noch eine Rolle spielen, denke ich auch.
Schöne Grüße
Eva _________________
Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
www.t-hermanni.de , www.nabeulensis.de , www.horsfieldii.de.vu , www.evastierparadies.de
Bitte keine PN! Mails bitte nur an ; Bilder bitte nur an:  |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3084 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 11:10 Titel: |
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Hallo Eva
Ich habe gehört daß die Panzeranomalien ab einer Bruttemperatur von 33 Grad auftreten.
Ich habe mir vor Jahren ein Männchen, das bei 28 Grad ausgebrütet wurde, mit einer Panzeranomalie gekauft. es ist besonders hübsch :-)
Meine Weibchen, die bei 32,5 Grad ausgebrütet wurden, zeigen keine Panzeranomalie.
Ich weiß aber daß man solche Aussage nicht bei wenigen Tieren (unter 100) machen kann.
Ich denke wir müssen über Geschlechtsdifferenzierung und die Anomalien noch viel lernen.
Viele Grüße
Sabine |
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Schnuutz
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 210 Wohnort: Niedersachsen Arten: THH
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 11:18 Titel: |
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Hi,
die Anomalien müssen ja nicht Temperaturabhängig sein. Wenn die normale Körpertemperatur bei 35 °C liegt, warum sollten dann Temperaturen darunter, die noch zu einem normalen Wert gehören, und dann gehört meines Erachtens auch eine Temperatur von 28 °C dazu, zu Schildanomalien führen?
Ich denke das hat eher Ursachen in der Art bzw. Durchführung der Zeitigung, z.B. Eier komplett eingegraben, teils eingegraben, Zeitigungssubstrat etc.
Schnuutz _________________ In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden. |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3084 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 11:34 Titel: |
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Hallo Schnuutz
Das glaube ich auch. Viele Züchter graben die Schildkröteneier nicht ein und ich denke das kann dann zu den Schildanomalien führen. Ebenso spielt die Luftfeuchtigkeit sicher eine Rolle.
In der Natur werden die Eier auch eingegraben und die Temperatur kann dort auch über 33 Grad steigen, aber dann gibt es eine Nachtabsenkung.
Noch ist garnichts bewiesen welche Faktoren , außer die der Temperatur, die Entwicklung der Geschlechter beeinflussen.
Viele Grüße
Sabine |
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Schnuutz
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 210 Wohnort: Niedersachsen Arten: THH
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 12:45 Titel: |
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Hi Sabine,
was meinst Du denn, würde anhand der Temperaturen im Substrat und in der Luft die Tendenz meiner Tiere eher zu männlich gehen oder 50/50 oder eher weiblich?
Schnuutz _________________ In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man 60 glückliche Sekunden. |
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EasyRider

Anmeldungsdatum: 27.10.2004 Beiträge: 709 Wohnort: Odenwald Arten: große, kleine, dicke, dünne, mit und ohne Tupfen + ourewäller Roahinkel
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 12:56 Titel: |
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Hallo Sabine,
| SabineWil hat folgendes geschrieben: | | Ich habe gehört |
tz tz tz .... daß so etwas ausgerechnet von Dir kommt, wo Du dieses doch bei anderen schon angeprangert hast Man hört viel, wenn der Tag lang ist
| SabineWil hat folgendes geschrieben: | | daß die Panzeranomalien ab einer Bruttemperatur von 33 Grad auftreten. |
und ich habe wunderschöne, makellose Tiere bei dauerhaften 34 Grad ausgebrütet, dafür ein paar Anomalien bei 32 Grad gehabt. Das, was Du gehört hast, kann man wohl komplett in den Wind schiessen.
Gruss
Hellmut, der noch weiter bei der Inkubation experimentiert
_________________ Das Hirn ist der kostbarste und wertvollste Besitz des Menschen, weshalb man es nur sehr selten und äusserst sparsam gebrauchen sollte
und wenn man keine Ahnung hat: klick |
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SabineWil
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 3084 Wohnort: Oldenburg Arten: Thb, Tgi, T.horsfieldii, G.spengleri, Terrapene carolina triunguis und noch andere Haustiere
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 14:52 Titel: |
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Hallo Hellmut
Ich behaupte doch mein "Gehörtes" nicht, habe extra geschrieben, daß man es noch garnicht weiß, welche Faktoren für die Geschlechstbestimmung ausschlaggebend sind.
Außerdem habe ich meine Erfahrungen geschildert, was erlaubt sein müßte.
Viele Grüße
Sabine |
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Aischa
Anmeldungsdatum: 22.10.2004 Beiträge: 4450 Wohnort: Passau Arten: T. horsfieldii, T. graeca nabeulensis und Europäische Landschildkröten
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 15:02 Titel: |
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| SabineWil hat folgendes geschrieben: | | In der Natur werden die Eier auch eingegraben |
Hallo Sabine
Auch das stimmt nur bedingt. Die Schildkröten versenken die Eier zwar in der Erde, aber sie legen sie sehr oft in Gruben ab, über denen sie einen deutlichen Luftraum frei lassen, bevor sie das aufgefüllte Erdreich an der Oberfläche festtreten. Die Eier haben also auch in freier Natur keinen richtigen Kontakt zur Erde.
Schöne Grüße
eva _________________
Leiterin der Interessengemeinschaft Nordafrikanische Landschildkröten bei der DGHT.
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EasyRider

Anmeldungsdatum: 27.10.2004 Beiträge: 709 Wohnort: Odenwald Arten: große, kleine, dicke, dünne, mit und ohne Tupfen + ourewäller Roahinkel
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Verfasst am: Mi 02 März, 2005 15:22 Titel: |
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| Aischa hat folgendes geschrieben: | | bevor sie das aufgefüllte Erdreich an der Oberfläche festtreten. |
sofern sie es überhaupt festtreten und nicht nur "schlampig" zuschaufeln ohne zwischendurch und hinterher herumzutrampeln (hab's selbst beobachtet).
Eine südamerikanische Schildkrötenart macht sich sogar nicht einmal die Mühe, eine Grube auszuheben. Die legt ihre Eier auf dem Boden ab und schaufelt nur etwas Laub drüber.
Es spielen mit Sicherheit viele Faktoren eine Rolle, auch die Konsistenz der "Eiumgebung". Hierzu wären aber entsprechende Feldstudien notwendig, denn der eigene Garten bietet oftmals nicht die Möglichkeiten, die die Tiere im Biotop haben.
Irmi hatte zu dem Thema im vergangenen Jahr in Landau einen höchst interessanten Vortrag gehalten, den hätten sich von den dort Anwesenden ruhig ein paar mehr Leute reinziehen sollen. Schade, daß solche Vorträge für weniger Interesse sorgen als der 734. Vortrag zur Haltung einer 08/15 Schildkröte.
Gruss
Hellmut _________________ Das Hirn ist der kostbarste und wertvollste Besitz des Menschen, weshalb man es nur sehr selten und äusserst sparsam gebrauchen sollte
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