
Auffangstation für Reptilien, München e.V.
Die Auffangstation für Reptilien, München e.V. existiert seit Mitte der 1990er Jahre und war zunächst Teil der Tiermedizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit Oktober 2008 ist sie selbständig und wird vom Freistaat Bayern teilfinanziert.
Der Verein nimmt aus tierschutz-, artenschutz- oder sicherheitsrechtlichen Gründen beschlagnahmte Reptilien, Amphibien, Fische und Avertebraten auf, ebenso wie freiwillig abgegebene, ausgesetzte oder entlaufene Tiere, und versucht, diese Tiere in gute Hände weiter zu vermitteln.
Da viele Tiere aufgrund vorangegangener schlechter Haltungsbedingungen akut oder auch chronisch krank sind, oder aufgrund ihrer Größe, "Gefährlichkeit" oder der Gesetzgebung (z.B Schnapp- und Geierschildkröten) schwer bis gar nicht vermittelbar sind, ist die Auffangstation auf Patenschaften und Spenden angewiesen, um einen Teil der Kosten, den diese Dauergäste verursachen, abdecken zu können.
Auch wenn primär die art- und verhaltensgerechte Unterbringung und Versorgung der Tiere im Vordergrund steht, ist die Auffangstation verpflichtet, Schulungen über den Umgang mit Reptilien für Behörden ebenso wie Fort- und Weiterbildungen für Studenten und Tierärzte anzubieten. Des weiteren bietet sie regelmäßig Führungen für Schulklassen und interessierte Einzelpersonen zum Thema Terraristik und der Haltung und Versorgung von Reptilien unter Tier- und Artenschutzaspekten an.
Weitere Informationen unter
http://www.reptilienauffangstation.de